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Occupymoney

Für eine faire Geldordnung,die gleichzeitig dem Wohl des Einzelnen und dem Wohl der Allgemeinheit dient.

Jetzt und in der Zukunft – für unsere Kinder und Enkelkinder.

Weitere Informationen unter www.occupymoney.de

Mission Statement

Unsere Organisation fokussiert sich auf die Investigation zu aktuellen Geschehnissen im Finanzsektor, der allgemein verständlichen Bürger-Aufklärung zu Geldmarktthemen, sowie auf die Entwicklung alternativer Finanzmarktlösungen für eine faire Geldordnung.

Warum gibt es OCCUPY MONEY?
Die Finanzkrise 2008 war eine historische Zäsur in der Wirtschaftsgeschichte, denn sie brachte offen zu Tage, dass die westlichen Industrienationen sich in einer ökonomischen Sackgasse, d.h. Wohlstandillusion, befinden. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung dieser wirtschaftlichen Blase spielte unser heutiges Banken- und Geldsystem mit starken Implikationen für die Vermögensverteilung und damit Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft. Der Weg aus der Wohlstandsillusion erfordert extreme wirtschaftliche Veränderungen mit gravierenden gesellschafftlichen Folgen, in denen Währungsreformen, wirtschaftliche Zusammenbrüche und politische Destabilisierungen wahrscheinlicher werden.

OCCUPY MONEY möchte über diese Themen, die vielen Betrachtern als „zu komplex“ erscheinen, durch einfache, informative aber auch kritische Aufklärung aufmerksam machen.

Was passiert ist?
Einfach gesprochen haben Gesellschaften sich selbst für den Konsum zu viel Geld geliehen ohne diese Unnachhaltigkeit zu bemerken.

Wie war das möglich?
These 1: „Einfach gesprochen haben Gesellschaften sich selbst für den Konsum zu viel Geld geliehen…“
Die These klingt auf den ersten Eindruck zirkulär und folglich nicht schlüssig. Sie ist aber dann möglich, wenn im Wirtschaftskreislauf Kredite vergeben werden können, ohne daß vorher jemand gespart haben müssen. Ein solches Geldsystem nennt man fraktionelles Reservesystem: Kredite entstehen per doppeltem Bucheintrag auf der Bilanz der Banken ‚aus dem nichts‘. In so einem System leben wir heute. Das Hauptmerkmal ist, daß sich dieses System verselbstständigen kann, wenn die Kontrolle der gesellschaftlichen Instanzen in Form der Politik oder des Regulators versagt oder „gekauft“ wird: Eine exzessive Kreditvergabe hat drei negative Effekte:

1) Sie schafft eine unnachhaltige Blase, weil die Nachfrage zu einem Großteil auf zukünftig erwarteten Einkommen basiert
2) Sie unterminiert die Stabilität des Finanzsystems, weil die Banken stark gehebelt sind
3) Sie generiert den Banken Seignoragegewinne, die eigentlich der Gesellschaft zustehen

Da Kredite und Schulden zwei Seiten einer Medaille sind, spricht man von der Verschuldungskrise. Wichtig: Verschuldet ist nicht nur der Staat, sondern auch die privaten Haushalte und Unternehmen. Alle drei Sektoren sind wichtig.

These 2: „…ohne diese Unnachhaltigkeit zu bemerken“
Laut der Wirtschaftstheorie ist diese Entwicklung nicht möglich. Alle Marktteilnehmer in einer Wirtschaft verhalten sich rational, d.h. voraussehend und vernünftig. Laut dieser Theorie müssten Banker und Kreditnehmer die Risiken der exzessiven Kreditvergabe erahnen und voraussehend entgegenwirken. Allerdings straft die Realität die Ökonomen Lügen: In der Realität sorgt eine exzessive Kreditvergabe für steigende Nachfrage nach Wirtschaftsgütern mit positiven Effekten für Land und Leute, an denen jeder gerne teilhaben möchte. Im Endeffekt verursacht menschliches Herdenverhalten, also die Abkehr von der Rationalität, einen langen Aufwärtstrend durch positive Rückkopplungseffekte.

Warum ist das schlecht?
Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann dieser unnachhaltige Prozess nicht mehr fortgeführt werden. Dieser Punkt ist erreicht, wenn die Kreditnachfrage gesättigt ist und die Menschen erkennen, dass Ihre Zukunftserwartungen zu positiv waren. Auslöser ist oftmals eine Wirtschaftsabschwächung. Die Reduzierung der Verschuldung wird für viele Menschen zur Priorität, hat aber rezessive Effekte für die Gesamtwirtschaft. Der daraus resultierende starke Wirtschaftsabschwung verschärft die ungerechte Vermögens- und Einkommensverteilung, die bereits aus der Kreditblase resultierte.

Was hat das mit der Eurokrise zu tun?
Die Eurokrise ist separat von der Verschuldungskrise (Vermögenskrise) zu betrachten. Die Eurozone kann als ein enges Korsetts verstanden werden, welches natürliche wirtschaftliche Anpassungsmechanismen verhindert. Diese Problematik verschärft die Folgen der Verschuldungskrise. Die zentrale Frage der Eurokrise ist die Höhe des Vermögenstransfers von Nord nach Süd solange ökonomische Ungleichgewichte, d.h. unterschiedliche
Wettbewerbsfähigkeit, bestehen.

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Demokratie im Würgegriff der Finanzmärkte:

Am Scheideweg
Krise des Kapitalismus – Krise der Demokratie?.
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Ohnmächtige Demokratie – autistische Ökonomie
Wer kontrolliert Finanzsystem und Ratingagenturen?
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Enteignung der öffentlichen Hand?
Von der Banken- zur Staatsschuldenkrise?
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Wissenschaft als Krisenhelfer?
Muss Forschung, Politik und Öffentlichkeit mehr Orientierung geben?
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Was hats gebracht?
Occupy als Anfang einer neuen Bürgerbewegung?
Veranstaltung unter Mitwirkung von OCCUPY MONEY.
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