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Wert der Arbeit

Ausgestellt am 26/10/2013 vom in Geld, Gesellschaft

Unter dem Titel „Der Wert meiner Arbeit“ greift der  Fernseh-Spot der „Aachen-Münchener Versicherung“ ein heikles und zugleich interessantes Thema auf.

Der Verdienst von Berufstätigen im Laufe ihres Arbeitslebens sei über eine Millionen (Euros, Dollar, Äpfel …?)

 

  • Der Maler 1,5 Millionen
  • Die Krankenschwester 1,3 Millionen
  • Der Friseur 1 Millionen

„Im Verlaufe des Lebens verdienen wir schnell einen Millionenbetrag.“ – so der Sprecher im Werbevideo.

Ich weiß nicht, wie die Autoren des Videos auf diese Zahlen kommen …

Diesen hohen Wert der Arbeit gelte es zu schützen, meint die Versicherung.

Bei einer plötzlichen Unfähigkeit, den Beruf auszuüben, könne „der Wert der Arbeit“ nicht mehr erzielt werden.

 

Deshalb müsse man sich schützen – durch  die Berufsunfähigkeits-Police der AachenMünchener Versicherung.

Das würde ja bedeuten,

  • daß eigentlich (fast) alle Arbeitenden Millionäre seien!
  • daß man Millionär durch den „Wert seiner Arbeit“ werden könne,
  • daß man ohne „Berufsfähigkeit“ als lohnabhängig beschäftigter Arbeitssklave keinen Arbeits-Wert mehr hat,
  • daß man ohne Berufsfähigkeit als von „Arbeit-Gebern“ abhängiger Arbeiter oder Angestellter  nicht mehr Millionär wäre,
  • daß man durch eine Berufsunfähigkeits-Police der AachenerMünchener Versicherung im Fall der Fälle Millionär werden würde.

Was ist das denn für eine clevere Volksverdummung?

Das ist genau so merkwürdig wie dieses Merkel-Zitat:

Merkel - jeder Mensch verdient

 

 

 

 

 
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