Crash des Finanz-Systems auf der Tagesordnung

Die Zeichen des großen Crashs des Finanz-System sind da

Zitiert werden zwei renommierte Finanz-Prognostiker:  Martin Armstrong und Larry Edelson

Ihre zwei Hauptbegründung bestehen darin, daß die Regierungen westlicher Staaten (von den USA angeführt) weltweit in einer tiefen Kriese stecken.

1) Die massive INSOLVENZ-(Verschleppungs-) KRISE der westlichen Staaten.

Die Überschuldung der Banken, Staaten, Unternehmen und auch von Millionen Privatpersonen ist eine „Pandemie“ unvorstellbaren Ausmaßes geworden. Am Ablenkungs-Beispiel Griechenland können wir feststellen, daß diese riesigen Schuldenberge (unter den politischen Prämissen) nie rückzahlbar sind, weil sie nicht erwirtschaftet werden können.

stiftung-marktwirtschaft.de: „Die am 8.7.2015 vorgestellten Ergebnisse der aktualisierten Generationenbilanz für Deutschland zeigen, dass sich die deutsche Nachhaltigkeitslücke, sprich die Summe aus expliziten und impliziten Staatsschulden, auf 238 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Jahres 2013 (Basisjahr) beläuft. In Euro entspricht das einem Schuldenberg von rund 6,7 Billionen Euro.“

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.:  „Die USA fungieren wie ein riesiger Staubsauger. Die Bundesregierung, die Kommunen, die Unternehmen und die Privathaushalte saugen in gigantischem Ausmaß immer mehr Geld über Schulden aus dem Ausland an, um diese zu verkonsumieren.“

Demgegenüber begann etwa die Hälfte der Menschheit, mit den BRICS-Staaten andere politische, wirtschaftliche und finanzielle Wege zu gehen – voran Rußland (360,5 Mrd. USD PLUS) und China (2 Billionen USD PLUS) sowie riesige Gold-Bestände. Die Staatsverschuldung in % des BIP liegt für Russland bei 8,7%, VR China 16,3%; Hongkong 10,1%. Im Vergleich zu Deutschland 81,9%; USA 102,4%;  Italien 120,1%; Japan 208,2%. Der Zusammenbruch des Petro-Dollars geht voran.  Das FED- Regime in Washington und ihre Schwester-Institution der Europäischen Zentralbank wird von der Weltgemeinschaft immer mehr isoliert.

2) Die grundlegende VERTRAUENS-KRISE der Politik.

Das innenpolitische Gesicht der USA wandelte sich grundlegend: Innerhalb weniger Jahre (seit 2001) wurden elementare Grundrechte der Menschen systematisch abgebaut, die die USA-Verfassung über 200 Jahre lang garantierte. Die USA sind zum größten Polizeistaat geworden (Am 31. 12. 2011 unterschrieb USA-Präsident Barack Obama das entsprechendes Gesetz „National Defense Authorization Act“ mit dem jeder als Terrorist eingestuft und in Gefängnisse oder eines der über 800 Konzentrationslager verbracht werden kann) und weisen immer mehr Ähnlichkeiten mit einem totalitären System auf (Nulltoleranzstrategien, Überwachungstechnologien, Einsatz von Metalldetektoren an Eingängen, verstärkte Einsatz von nicht-tödlichen Waffen, Offenkundige Zensur, Überwachung und Political Correctness usw.), das Kriegsrecht gegen die eigene Bevölkerung ist vorbereitet.

Die Europäer – vorneweg Deutschland –  folgen den Amerikanern auf demselben Wege in den Abgrund: Beendigung der Souveränität der Nationalstaaten, Auslieferung an eine allmächtige Zentralregierung.

Den Menschen wird auch immer klarer, daß eigentlich genügend Geld vorhanden und Wohlstand für alle möglich wäre, da das Geld in den Händen sehr weniger liegt.
Für Deutschland kann man einmal die Reichtums-Uhr mit der Schulden-Uhr vergleichen.
– Nettoprivatvermögen in Deutschland: 8.042.901.532.593 €
– Das reichste Zehntel besitzt davon 64%: 5.174.104.556.535 €
– Das ärmste Zehntel besitzt: -16.354.116.916 €

Die konkreten Prognosen der Finanz-Experten:

  • Armstrong sagt eine gigantische Wirtschaftskrise voraus, die in der ersten Oktober-Woche 2015 beginnen und diese Regierungen fundamental treffen soll.
  • Edelson sagt die größte Finanzkrise der Weltgeschichte voraus, inklusive Zahlungsunfähigkeit der Regierungen, die mit dem Auseinanderbrechen der Europäischen Union am 7. Oktober 2015 beginnen soll

Gab die „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ) jetzt den Startschuss zum “Reset” des Finanzsystems?

28.06.2015 wurde der Jahresbericht der BIZ (die “Zentralbank der Zentralbanken”) mit brisanten Schlüssen veröffentlicht:
– Die seit 2008 global laufende Politik des “billigen” Geldes ist im Hinblick auf ihre wachstumsinduzierende Wirkung gescheitert.
– Nicht die Zentralbanken, sondern die Regierungen müssten nun handeln, und zwar in Form struktureller Maßnahmen auf übernationaler Ebene. (siehe: Muster der Sparpakete Griechenland)
– BIZ-Chefökonom Shin äußerte sich gegenüber der Presse wie mit einer Warnung vor einem kurz bevorstehenden “Reset” der weltweiten Schuldgeldsysteme und ihrer Aggregate (wie etwa Pensionsfonds oder Lebensversicherungen). „Aktuell sieht alles zwar sehr gut aus, aber es baut sich möglicherweise ein schmerzhafter und sehr zerstörerischer Umschwung auf […] Wir betreten hier bis dato völlig unbekanntes Terrain.“

Die heutigen westlichen Regierungen sind vor dem Hintergrund eines solchen Szenarios völlig kompetenzlos und machtlos.

Es wird klarer, daß die Vereinigten Staaten von Amerika auf absehbare Zeit ihre finanzielle, wirtschaftliche und politische Zukunft verspielt haben.

Wer kontrolliert die Zentralbanken und damit die BIZ?
Bei der amerikanischen FED sind es die Privateigentümer, die seit dem „Federal Reserve Act“ im Jahr 1913 als Eigentümer das Geldschöpfungsmonopol für die “Weltleitwährung” haben.
Der US-Dollar bekam diesen privilegierten Status im “Bretton Woods” Abkommen 1944.
Und laut Wikipedia war die BIZ sowohl an dieser Konstruktion, wie auch an der Gründung der Europäischen Währungsunion “maßgeblich” beteiligt.

Wie wird es kommen? 

Wir brauchen nicht mehr lange warten, um diese Prognosen zu überprüfen.

Es ist offensichtlich nur noch möglich, sich selbst bzw. sich gemeinsam im privaten Kreis in dieser Situation zu helfen.

Die Zeit bis zu diesem Crash sollten wir nutzen, denn Auswege aus dem Gesellschaftssystem Kapitalismus mit diesem zerstörerischen Finanzsystem gibt es genügend.

Im Finanzbereich: Vollgeld, Regionalgeld, Bürgereinkommen, Kryptowährungen.

Geld ohne Staat

Aaron Koenig: BITCOIN – Geld ohne Staat

Die digitale Währung aus Sicht der Wiener Schule der Volkswirtschaft

Kryptowährung = Geld ohne Staat und = Welt ohne Staat!

Die Menschen vertrauen seit Jahrzehnten den Banken ihr Geld an. Aber die aktuellen Beispiele von Zypern und Griechenland zeigen, daß aufgrund der Bankenmacht diese Menschen nicht mehr an ihr eigenes Geld heran kommen.

Das kann mit Kryptowährungen wie Bitcoin nicht passieren.

  • Bitcoins können nicht eingefroren werden.
  • Niemand kann einem Menschen sein Bitcoin-Konto sperren oder ihn daran hindern, Geld irgendwo in die Welt zu überweisen.
  • Damit sind Krytowährungen wie Bitcoin dem bisherigen Geldsystem haushoch überlegen.

Der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek forderte 1976 einen freien Wettbewerb der Währungen. Das wurde damals kaum wahrgenommen. Seitdem hat sich unsere Welt massiv verändert. Heute haben wir durch die Computer und die Internetwelt alle Möglichkeiten, um diese Vision eines »Geldes ohne Staat« zu realisieren.

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Bitcoin ist in Auswertung der Finanzkrise 2008 die erste und bekannteste und erfolgreichste nichtstaatliche Währung. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn inzwischen gibt es viele hundert private (dezentrale) Währungen, die auf dem Bitcoin-Prinzip fußten.

Eine weiterführende Beschäftigung mit dieser Zukunftstechnologie lässt sich nicht mehr vermeiden. Beispielsweise mit dem Buch von Aaron Koenig: BITCOIN – Geld ohne Staat

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag (11. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898799115