Die Deutschen als die Ärmsten in Europa

Laut EZB sind die Deutschen die Ärmsten Europas

EZB-Umfrage: Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum

Durchschnittliches Haushaltsvermögen im angeblich wohlhabenden Deutschland geringer als in jedem anderen Euro-Land

Wie weit es mit diesem vorgeblichen Reichtum der Deutschen tatsächlich her ist, offenbart eine Statistik des medianen Haushaltvermögens, die zwar schon aus dem Jahr 2010 stammt, sich zwischenzeitlich aber nur marginal verändert haben dürfte. Demnach ist das durchschnittliche Haushaltsvermögen im angeblich wohlhabenden Deutschland geringer als in jedem anderen Euro-Land. Dazu schreibt die „FAZ“: „Das Medianvermögen beträgt hierzulande 51.400 Euro – in Zypern 266.900 Euro. Das ist eines der Ergebnisse einer mit Spannung erwarteten Umfrage der Euro-Notenbanken zu Armut und Reichtum in ihren Ländern. Das Median-Vermögen – eine Hälfte der Haushalte hat mehr, die andere weniger – beträgt im Euro-Raum rund 109.000 Euro, wobei die Daten für Irland und Estland noch nicht vorliegen. Hierzulande hat die Masse der Haushalte jedoch nicht einmal halb so viel. Das Median-Vermögen beträgt in Deutschland 51.400 Euro.“ Selbst im krisengeschüttelten Griechenland ist das Haushaltsvermögen doppelt so hoch!

Auch die schleichende Enteignung der deutschen Sparer durch die verheerende Nullzinspolitik der EZB wird von der Regierung Merkel bereitwillig mitgetragen, wie überhaupt jede Maßnahme zugunsten Dritter auf Kosten der eigenen Bevölkerung. Nutznießer sind im Grunde längst zahlungsunfähige Südstaaten der EU, für die die Europäische Zentralbank als Gelddruckmaschine fungiert. Bei rund 2,5 Billionen Euro, die in Deutschland auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegen,und einer Inflationsrate von durchschnittlich 1,5 Prozent beträgt der Wertverlust der Sparguthaben bei knapp 40 Milliarden Euro, um die der bundesdeutsche Sparer jährlich (!) betrogen wird. Das ist mehr als ein Zehntel des gesamten Bundeshaushaltes!

Dazu passt, dass sich die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse in Deutschland, auch „Zeit‑“ oder „Leiharbeit“ genannt, während der Kanzlerschaft Merkels von 464.000 (2005) bis 2018 auf 1,04 Millionen mehr als verdoppelt hat. Auch der Anteil der Empfänger von Niedriglöhnen liegt in der Bundesrepublik mit 22,5 Prozent an der Spitze Europas.

Unterdessen sank das durchschnittliche Rentenniveau (vor Steuern!) im gleichen Zeitraum von 52,6 Prozent des Nettolohns auf 48,0 Prozent (2019) und zählt damit zu den niedrigsten in Europa. Dazu schreibt der Bayerische Rundfunk: „Während in der EU männliche Niedrigverdiener im Schnitt 80,7 Prozent ihres Netto-Durchschnittsverdienstes als Netto-Rente erwarten dürfen, waren es in Deutschland nur 53,4 Prozent.“ Normalverdienern geht es allerdings kaum besser, denn hier beträgt der EU-Durchschnitt 70,9 Prozent gegenüber den erwähnten 48,0 Prozent in Deutschland.

Auszug aus Artikel: https://bayernistfrei.com

Eugen Drewermann – Geld, Gesellschaft und Gewalt

Kapitalismus ist wie Krebs, der des Wachstums wegen sein Umfeld zerstört.

Neoliberalismus ist dieser Krebs im Endstadium.

Unter dem Tarnnamen der „Globalisierung“ haben es die Metastasen geschafft, das gesamte gesellschaftliche Leben ins Visier zu nehmen und zu unterwerfen.

Ökonomie geht vor Würde. Jetzt bleibt nur noch die Eroberung des menschlichen Ichs. Dazu wird die Gesellschaft sukzessive atomisiert. Das Zerschlagen klassischer Gruppen in immer kleinere Einheiten fängt bei der Gewerkschaft an, geht über die Familie und endet im Menschen selber. Aus dem Ich wird eine Einheit, die wiederum in ihre Bestandteile zerlegt und kommerzialisiert werden kann.

Nach der Generation „Red Bull“ – „Wir realisieren Deinen Traum, und sei er noch so absurd“ – kommt jetzt die Generation „Selfie-Stick“.

Nur wer sich permanent selbst inszeniert und dabei dem diktierten Trend der Industrie folgt, kann sich von der Lehre der völligen Konsumgesellschaft verschonen. Cloud-Persönlichkeiten.

  • Wo führt diese Highspeed-Autobahn des Zeitgeistes hin?
  • Ab wann führt die nicht-artgerechte Haltung des „Menschen 3.0“ zu seiner Zerstörung?
  • Was muss geschehen, damit eine im Konsumrausch dahinvegetierende Gesellschaft wieder erwacht, zu sich kommt?

Dr. Eugen Drewermann gehört zu den überzeugendsten Mahnern unserer Epoche.

Er ist Theologe, Seelsorger und Humanist. Drewermann lebt ein weitgehend analoges Leben. Sein Wissen ist tief und sein Horizont umfasst einen 360°-Raum.

Seinen Vortrag „Geld, Gesellschaft und Gewalt“ in der Berliner Urania hielt Drewermann aus dem Stehgreif. Ohne Skript, ohne Notizen, mit eindeutiger Botschaft: Der Mensch ist keine Ware. Der Mensch hat eine Würde. Wer diese Würde bestreitet, um den Menschen bis ins letzte Detail vermarkten zu können, bringt am Ende die Menschheit in ihrer Ganzheit um.

KenFM zeigt Drewermanns Vortrag vom 11. April 2016.

https://www.youtube.com/watch?v=10w_uFNCImE

„KenFM im Gespräch“ mit Drewermann vom März 2016.

https://kenfm.de/eugen-drewermann/

https://youtu.be/TN0CP6hLrTU

Die Massen sollen im Mangel leben!

Wer beherscht die Welt? Goldmann Sachs!

Für alle, die es bis heute immer noch nicht kapiert haben.

Da fällt sogar den Moderatoren die Kinnlade runter

Der Brite Alessio Rastani hat mit einem dreiminütigen Interview beim englischen Fernsehsender BBC die Welt in Aufruhr versetzt.

Grund dafür waren nur wenige Sätze des Börsenhändlers. Aber die haben es in sich.

Als Börsenhändler ist es unser Job, mit der Krise Geld zu verdienen!

https://www.facebook.com/618395351526802/videos/923304497702551

Dieses kapitalistische Weltsystem will, dass wir im Mangel leben – die Politik, die Banken, die Medien und die Religionen!

Die Lösung ist:

Investiere in Dich selbst und glaube nicht alles, was Dir erzählt wird.

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Volker Pispers – Der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus

Das „schöne“ Leben im Kapitalismus basiert auf Pump, auf Kredit, auf gedrucktem Geld, auf Vertrauen zur Rückzahlung und Zinszahlung, auf einer Illusion.

In der kurzen historischen Zeit des real existierenden Sozialismus (z.B.) gab es keine Luxusgüter, aber die waren bezahlt.

Im Vergleich des DDR-Sozialismus mit dem BRD-Sozialismus wird oft bewußt und völlig falsch vom „Staatsbonkrott der DDR“ dahergeredet.

Hier der Auszug aus eine wissenschaftlichen Analyse an der Uni Bremen

„Die Staatsverschuldung der DDR zum Ende 1990 wird nach Angaben der Deutschen Bank (1992) mit 86,3 Mrd. DM benannt,

darunter 38 Mrd. DM Schulden für die Kreditfinanzierung des Wohnungsbaus der DDR (aus Sparguthaben der Bevölkerung), 28 Mrd. DM Schulden des Staatshaushalts zu Lasten des Kreditsystems und 20,3 Mrd. DM Netto-Auslandsschulden im Westhandel. 

Bezogen auf das BIP von 313 Mrd. DM für das letzte Jahr der SED-Herrschaft (1989) war die Staatsverschuldungsquote 27,6 % hoch.

Demgegenüber betrug die BRD-Staatsverschuldung 1990 929 Mrd. DM oder 41,8 % des BIP.

Damit lag die Staatsverschuldung der DDR-Bevölkerung Ende 1990 pro Kopf bei 5.384,- DM (bei einer mittleren Wohnbevölkerung von 16.028 Mio. Personen).

Die westdeutsche Bevölkerung brachte demgegenüber je Einwohner ca. 15.000,- DM öffentliche Schulden ins Vereinigungsjahr 1990 mit.

Die tatsächlichen öffentlichen Schulden 1990 je Einwohner der DDR betrugen danach 35,9 % derjenigen der westdeutschen Bürger.

Wo sollte also eher ein „Staatsbankrott“ thematisiert bzw. untersucht werden?

Eine fatalistische Ausweglosigkeit in der Westverschuldung gab es insofern auch für die ExDDR nicht, denn sie war hauptsächlich bei privaten Banken des Auslands verschuldet.

Die DDR-Wirtschaft war zwar 1989 in anwachsenden Disproportionalitäten und Schwierigkeiten, stand aber keineswegs vor ihrem bevorstehenden inneren ökonomischen Zusammenbruch“

Und da sprechen wir noch nicht von der Fortsetzung der Geschichte und der Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland HEUTE 2015:

Focus-Online schrieb am 8.8.2014 

Geschönte Zahlen – Deutschland steuert auf ein Schulden-Fiasko zu

Die Darstellung für das Jahr 2013:

77,3 Prozent in Deutschland mögen ja schon beängstigend klingen. Sie sind aber noch nicht die volle Wahrheit, sondern nur ein kleiner Teil, die sogenannte explizite Verschuldung. Sinn warnt: „Insgesamt liegt die implizite Staatsschuld bei 206 Prozent des BIP.“ Implizit plus explizit – das heißt: Die gesamte Verschuldung Deutschlands beläuft sich auf 283 Prozent.

Angela Merkel, Konjunktur, Bruttoinlandsprodukt, Staatsverschuldung, Bankrott, BIP, Vertrag von Maastricht, Defizit, Haushaltssaldo, Generationengerechtigkeit, Sigmar Gabriel, Deutschland, Griechenland, Portugal, Italien
Quelle: Eurostat

Entwicklung Staatsverschuldung Deutschland:

Staatsverschuldung Deutschland

Und irgendwann führt die Täuschung zur Ent-Täuschung, wenn die Wahrheit über das völlig kranke System Kapitalismus auf die Tagesordnung kommt.

„Freie“ Marktwirtschaft kann kein Lebensglück für alle Menschen in der Gesellschaft generieren.

Der Kapitalismus hat in den letzten 200-300 Jahren zu einem unvorstellbaren materiellen Wohlstand in den westlichen Industriestaaten geführt, aber zugleich zu einer massiven Verarmung des größten Teils der eigenen Landes-Bevölkerung (siehe Armutsbericht) und der Menschen in der „dritten Welt“  (Hunger, Armut, Krankheit).

 

Lets make money!?

Let’s Make Money ist ein österreichischer Dokumentarfilm

von Erwin Wagenhofer aus dem Jahr 2008.

Der Film handelt von verschiedenen Aspekten der Entwicklung des weltweiten Finanzsystem

LET’S MAKE MONEY. Was macht die Bank mit unserem Geld?

von Caspar Dohmen

Das Buch zum Film von Erwin Wagenhofer.
Die DVD ist erschienen bei Delphi Filmverleih GmbH, zu beziehen über eurovideo.de | EAN 4009750242247 | € 16,99

15 x 20 cm | 256 S. | Fadenheftung | 32 Seiten farbige Stills
€ 20,- (D) | €  20,60 (A) | SFr 27,50 (CH)
ISBN 978-3-936086-41-6

Hier kannst Du im Buch lesen

Lets make Money als Schulheft

Selbst aktiv werden! – informiere Dich selbst über Möglichkeiten

http://www.letsmakemoney.at

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