Heutiger Zeit-Geist

Es geht ein neuer Zeit-Geist durch die Welt.
Die Zeit ist reif.
Und: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“. So beginnt das Kommunistische Manifest von 1848. Und es endet mit dem bekannten Aufruf: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
Übertragen auf die Heutzeit kann man sagen:
Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des Zeitgeistes.
Menschen aller Länder, vereinigt euch!

Quelle: Jacque Fresco on Larry King Live 1974
Full Interview: http://www.youtube.com/watch?v=PN6puH9DYnQ

Interessante Websites zum Zeitgeist: 

thevenusproject.com – Hauptseite des Venus Projects

thezeitgeistmovement.com – Hauptseite der Bewegung mit multinationalen Inhalten

zeitgeistmovement.de – Webseite der Chapter in Deutschland

zeitgeist-movement.at – Webseite der Chapter in Österreich

swisszeitgeistmovement.ch – Webseite der Chapter in der Schweizer

weltvereinigung.de – Deutsche Webseite des Aktivismus-Teams

zeitnews.org – Newsseite des ZM-Technology Teams

zeitnews.de – Deutsche Newsseite zum Thema Nachhaltigkeit und Technologie

zeitgeistmovie.com – Hauptseite der ZEITGEIST Dokureihe

 

Zeitgeist: Unglaubwürdigkeit von heutigen Politikern und Wirtschaftslenkern 

Eine Gemeinschaftsstudie des Fachgebiets für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim (Stuttgart) und der ING-DiBa AG (Frankfurt/Main) zeichnet 2012 ein Bild des Mißtrauens der Menschen gegenüber Politik und Wirtschaft auf.

Die meisten Menschen halten Vertreter der Politik und der Wirtschaft generell für unglaubwürdig.
Den Aussagen der Bundesregierung misstrauen 60 Prozent der repräsentativ befragten Bürger.
Den Oppositionsparteien vertrauen sogar 70 Prozent nicht mehr. Und die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftsvertreter sinkt weiter.
Den Aussagen von Unternehmen glauben 60 Prozent der Menschen nicht mehr – im Vergleich zu 2011 eine Zunahme von sieben Prozent.
Der Finanzbranche misstrauen 78 Prozent – das ist eine Zunahme von vier Prozent innerhalb eines Jahres.
(Quelle: http://www.presseportal.de/meldung/2279363)

Es wird immer deutlicher: Politiker vertreten nicht die Bevölkerung. Dennoch reden diese von angeblicher „Demokratie“, die tatsächlich jedoch Volksherrschaft bedeutet.

 

Eine ressourcen-basierte Wirtschaft

„Wir rufen zu einer ehrlichen Neugestaltung unserer Kultur auf, in der die uralten Unzulänglichkeiten des Krieges, der Armut, des Hungers, der Schuld und der unnötigen Leiden der Menschen nicht nur als vermeidbar, sondern auch als absolut inakzeptabel gesehen werden. Alles andere hat lediglich den Fortbestand derselben Probleme zur Folge, die unserem jetzigen System innewohnen.“ (Jacque Fresco)
Diese Ideen und Aktionen zur Verwirklichung einer neuen Gesellschafts- und Wirtschaftsweise entspringen dem Zeitgeist – im doppelten Sinn:
1. Die Zeit ist dafür reif.
2. Die Bewegung „Zeitgeist“ ist seit 2008 international als Organisation zur Befürwortung von Nachhaltigkeit tätig.  Mit gemeinschaftlichen und bewusstseinsfördernden Aktionismus über ein Netzwerk globaler und regionaler Chapter, Projektteams, jährlichen Veranstaltungen sowie Medien- und Wohltätigkeitsarbeit verbreitet sie sich immer mehr.
Hier einige Orientierungen:
  • Es ist JETZT Zeit für eine Neugestaltung unserer Weltgesellschaft.
Die Ursache liegt im Versagen der Finanzstrukturen. Das löst weltweit einen Anstieg von Armut und Konflikten aus, in der anhaltenden Korruption, hervorgerufen durch das Streben nach Profit, und der kontinuierlichen Vergiftung des Planeten und uns selbst durch die kommerzielle Industrie im Allgemeinen.
Wir stehen vor der Entscheidung: Entweder übernehmen wir die Verantwortung für unser Leben und die Gesellschaft oder wir zahlen den Preis.
Je länger wir in diesem überholten System weiterleben, desto instabiler wird alles werden.
  • Eine ressourcenbasierte Wirtschaft konzentriert sich auf die Verwendung bestehender RESSOURCEN und nicht auf den Handel.
Alle Waren und Dienstleistungen sind ohne den Gebrauch von Währung, Kredit, Tausch oder irgendeiner Form von Schuld oder Knechtschaft verfügbar.
Ziel dieser neuen sozialen Ordnung ist es, die Menschheit von den sich ständig wiederholenden, stumpfsinnigen und willkürlichen Berufsrollen zu befreien, die keine echte Bedeutung für die soziale Entwicklung haben, indem sie ein neues Anreizsystem fördert, das auf Selbsterfüllung, Bildung, soziales Bewusstsein und Kreativität setzt, statt auf das oberflächliche und egozentrische Streben nach Reichtum, Besitz und Macht, das heute dominierend ist. Wir erkennen, dass die Erde reichlich Ressourcen bietet und dass unsere überholten Methoden, Ressourcen durch Geldpolitik zu rationieren, nicht länger nötig sind. Genau genommen sind sie äußerst kontraproduktiv für unser Überleben.
  • Das bestehende Geldsystem hat nichts mit der Fülle des Lebens auf der Erde zu tun, denn es wurde vor Jahrtausenden in Zeiten großer Knappheit geschaffen.

Die monetäre Wirtschaft verfolgt das altbekannte Konstrukt von „Angebot und Nachfrage“, das besagt, dass Dinge mit steigender Verfügbarkeit entsprechend an Wert sinken. Beispielsweise war Trinkwasser früher eine in allem Überfluss vorhandene Ressource, sodass man dafür in der Regel nicht zahlen musste. Mit der Verschmutzung des Grundwassers und der Entwicklung von Leitungswassersystemen in Städten jedoch kam auch der kommerzielle Verkauf von Trinkwasser – oft zu einem höheren Preis pro Barrel als Öl. Man sieht, es ist äußerst profitabel, Ressourcen knapp zu halten. Je mehr eine Firma die Öffentlichkeit davon überzeugen kann, dass ihr Produkt „rar“ ist, desto mehr können sie dafür verlangen.

  • Der technologische Fortschritt löst die Menschen mehr und mehr in ihrer Rolle als wirtschaftliche Arbeitskraft ab.

Dieser Paradigmenwechsel wird unsere Gesellschaft auf die eine oder andere Weise gewaltig verändern. Er wird uns entweder zu einer neuen Gesellschaftsform führen, die keine menschliche Knechtschaft für das Einkommen erfordert. In der neuen Phase wird die Gesellschaft als Ganzes so gestaltet, sich den technischen Fortschritt zunutze zu machen, der für die soziale Verbesserung gezielt beschleunigt wird. Die schlimmste Alternative dazu wäre aber, daß wir auf den Pfad von Chaos und Verwirrung geführt werden, wobei die Arbeitslosigkeit steil ansteigt, Verbrechen um sich greifen, drakonische Polizeimaßnahmen eingeführt werden, um Widerspruch zu unterdrücken, und Umwelt-Ressourcen noch mehr ausgebeutet und zerstört werden.

  • Der Fortbestand und die Lebensqualität der Menschheit hängen einzig und allein davon ab, wie wir die Erdressourcen nutzen, verwalten und bewahren.

Da wir nun in der Lage sind, durch unseren stetig wachsenden wissenschaftlichen Kenntnisstand diese Ressourcen in der menschlichsten, technologisch konstruktivsten und effizientesten Weise zu nutzen, gibt es keine logische Grundlage mehr für die Tradition von Arbeit gegen Geld und Geld gegen Ressourcen. Die intelligente Verwaltung der Erdressourcen ist das Wichtigste. In einer vernünftigeren Welt würden wir auf das dynamische Gleichgewicht innerhalb unseres globalen Ökosystems achten und Produktionsprozesse entsprechend anpassen.

  • Die Erde ist ein Werkzeug voller Möglichkeiten
Theoretisch müsste eine ressourcenbasierte Wirtschaft global sein, weil die ultimative Auslastung des Planeten weltweiter Organisation bedarf. Der Planet kann am besten aus einer holistischen Perspektive sorgfältig untersucht und bewirtschaftet werden. Dies ist nicht subjektiv. Die Erde ist im Grunde ein Werkzeug, voller Möglichkeiten für uns, Technologie, Nahrung und Energie in Fülle zu erzeugen. Wenn wir nicht die Übersicht über alle planetarischen Ressourcen behalten und den Planeten als ein synergetisches Ganzes verstehen, schränken wir unsere Fähigkeiten ein. Bedauerlicherweise ist die Welt heute geteilt durch profitorientierten kommerziellen Konkurrenzkampf, religiöse Gruppen und primitive nationalistische Selbstidentifikation, die gegenwärtig die Organisation einer globalen Ressourcenverwaltung erschweren.

Wohlstand für alle

Ludwig Erhard schrieb 1957 sein Buch „Wohlstand für alle“.

Hier das Buch als PDF-Datei

Harald Wozniewski analysierte eine entscheidende Stelle des Buches

www.dr-wo.de/themen/ludwig.htm

Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 1957, S. 7:

 

Dazu kommentiert Harald Wozniewski, 2002:

Dieses Ziel, immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen, ist heute so wichtig wie damals. In 55 Jahren sind wir in Deutschland diesem Ziel aber nicht näher gekommen. Auch der Weg über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft ist richtig. Wohlstand für alle bedeutet eben auch Kaufkraft für alle.Diese Hierarchie ist nicht Vergangenheit, sondern traurige Gegenwart. Sie ist so gut getarnt, dass sie kaum jemand wahrnimmt. Die unzureichende Kaufkraft der breiten Unterschicht freilich zeigt sich offen an der hohen Zahl von Unternehmenspleiten, Entlassungen und Bettlern in den Straßen. Ludwig Erhard hatte mit seinem Kampf gegen Kartelle und Monopole viel für eine Wirtschaftsordnung getan, die das Ressentiment zwischem „arm“ und „reich“ überwinden kann. Doch das Ressentiment ist nicht überwunden, sondern schlimmer geworden. Ludwig Erhard hatte nicht erkennen können, dass trotz aller gesetzlichen Neuerungen in der Wirtschaftsordnung die Vermögenskumulation bei den Superreichen weiter ging und weiter geht.Diese Einstellung Ludwig Erhards war meiner Meinung nach der innere Grund dafür, dass die FDP ihn 1966 stürzte.

 

 

Attac fordert: Welt-Casino schließen

Wir erleben heute das völlige Versagen des neoliberalen Finanzmarktsystems.

– die Finanzmarktkrise reißt die Weltwirtschaft mit sich nach unten.

– die Gefahr einer ernsthaften und schweren Weltwirtschaftskrise wird immer größer.

– Hunderttausende normale Arbeitsplätze sind akut in Gefahr.

Die aktuelle weltweite Krise sei die direkte Folge der Gier und der Skrupellosigkeit der Banker und Fondsmanager und vor allem der Tatenlosigkeit der Politik.

Wir erleben gerade einen „Sozialismus für die Reichen“:
Banken schreien nach Hilfe durch den Staat – und dieser muss häufig helfen, weil die Konsequenzen des Nicht-Handels noch viel dramatischer wären.

Attac fordert die Herrschenden auf:

  • Das Casino muß geschlossen werden!
  • Ein anderes Finanzsystem schaffen!
  • Effektiven Finanzmarkt-TÜV einführen!
  • Die Zocker müssen selber zahlen!
  • Steueroasen schließen!
  • Finanztransaktionssteuer einführen!

siehe: www.casino-schliessen.de

Der Geist des Geldes

Eine Videoserie über den Spirit des Geldes:
http://www.youtube.com/playlist?list=PL5B917EDAAF4C1BA6&feature=plcp

Das Ziel bleibt der Mensch!?
Viele Menschen arbeiten zum Wohl von Wenigen.
Die Wirtschaft ist sehr erfolgreich, wenige sind superreich, aber zu viele Menschen können ihre Existenz nicht bezahlen.

Ja, USA-Präsident Obama bekam den Friedens-Nobelpreis, und bald bekommen Banken-Präsidenten den Wirtschafts-Nobelpreis…

Originaltitel des Kinofilmes:
Der Geist des Geldes
siehe: www.geistdesgeldes.com

Beschreibung:

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.
Knapp 3.000 Jahre Geschichte
haben unseren Umgang mit Geld verändert.
Der Film schärft den Blick auf unser Zahlungsmittel.

Im heutigen Geld lauern Gefahren:
„Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!“, warnt Autor und UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler.
Rechtsanwalt Harald Wozniewski sieht einen modernen Feudalismus.
Der Präsident vom Institut für Weltwirtschaft erklärt, warum Umweltschutz keine Chance hat.
„Das Geld wird unsere Religionen ersetzen!“, meint Philosoph Jochen Weiß.

Es ist die einzige deutsche Dokumentation, die auch Erfolgsautor Bernard A. Lietaer anführen kann – Miterfinder des Euros und ehemaliger Zentralbanker.

Filmemacher Yorick Niess hat über ein Jahr hinweg das Geld erforscht und aktuelle Trends gesammelt. Die Aufnahmen haben ihn in fünf Länder geführt.

Geld regiert die Welt. Doch die Erfindung verändert sich heute rasant. Wer den Geist des Geldes versteht, kann seine Zukunft mitgestalten.

Herstellungsland : Deutschland
Genre : Dokumentarfilm
Fertigstellung : 16.06.07
Format : 16:9
Länge : 88min
Ton : Stereo
Vorführkopie :Betacam Digital
Sprachen : Deutsch, Englisch
Kinostart : November 07

Materialismus kontra Weisheit

Im Jahre 1956 schrieb ein Zeitungskolumnist:

„Vor einem Jahrhundert hatte der Durchschnittsmensch schätzungsweise 72 Wünsche, von denen 16 als Notwendigkeiten betrachtet wurden.
Heute schätzt man, daß der Durchschnittsmensch 474 Wünsche hat, von denen 94 als Notwendigkeiten betrachtet werden.

Vor hundert Jahren wurden dem Durchschnittsmenschen von den Kaufleuten 200 Artikel angepriesen, heute sind es 32000, gegen deren Kauf man sich zu wehren hat. Bedürfnisse hat der Mensch wenige – Wünsche unendlich viele.“

HEUTE prasseln 3000 Werbebotschaften und 80 eMails pro Tag auf den Durchschnittsbürger ein. Die Menschen nehmen Werbung nur noch als großes Rauschen wahr.

Man wird heute geradezu mit der Auffassung bombardiert, die Hauptsache im Leben seien materieller Wohlstand und Besitz. So kommt es, daß viele den weisen Rat aus Prediger 7:12 außtr acht lassen:
„Weisheit dient zum Schutz, gleichwie Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Ernenntnis ist, daß die Weisheit ihre Besitzer am Leben erhält.“

(Quelle: www.manfred-gebhard.de/Parsimony.17879.htm)

Reichtümer des Geistes

“Die Reichtümer des Geistes verschönern das menschliche Antlitz und lassen Mitgefühl und Achtung entstehen. In jedem Wesen äußert sich der Geist in den Augen. Im Ausdruck und in allen Gebärden und Bewegungen des Körpers. Unsere Erscheinung, unsre Worte, unsre Taten sind niemals größer als wir selbst. Denn die Seele ist unsere Wohnung; unsre Augen ihre Fenster; und unsere Worte ihre Sendboten.”

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Der Mensch müht sich ab, das Leben außerhalb seiner zu finden, und ahnt nicht, dass das Leben, das er sucht, in ihm selbst ist. 

Khalil Gibran, Der Traum des Propheten

 

Diese Weisheit kann skurile (Gesichts-)Züge annehmen:

Josef Ackermann: „Ich habe nicht nur ein schönes Gesicht, sondern auch schöne Zähne.“

Er war von 2006 bis Ende Mai 2012 alleiniger Vorstandsvorsitzender und des Chef des Executive Committee der Deutschen Bank AG, seither Verwaltungsratspräsident bei der Zurich Insurance Group. (http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann)