Erfolgsrezepte von Milliardären

MIlliardäre

Der Weg zum Milliardär 

Heute reicht es den offiziell Reichsten nicht mehr aus, Millionär zu sein. Man müsse schon einige Milliarden besitzen, um zum „Club“ dazu zu gehören.

Wie sind sie zu ihrem finanziell-materiellen Reichtum gekommen?

Leben sie mir diesem Geld auch glücklich?

Eine deutsche Dokumentation (2014) über die reichsten Menschen dieser Welt:

http://youtu.be/u87GQ-OV-Uk

 

 

Schön und reich – ohne Steuern zu zahlen

Steuern müßten gleichmäßig erhoben werden.

Der Film „Schön reich – Steuern zahlen die anderen“ stellt den Millionär Klaus Barski sowie die Arbeiterfamilie Drawitsch vor.

Wer kann was von der Steuer absetzen? Es sind sowohl die staatlichen Gesetze, die die Reichen begünstigen, als auch die staatlichen Finanzämtern, die mit Rat und Tat dabei helfen.

Es gibt keine Gerechtigkeit bei der Steuerbemessung! Interne Dienstanweisungen belegen das genau. Arbeitnehmer zahlen immer Steuern!

Etwa 70 Milliarden Euro fehlen deshalb dem Staat, weil es eine Verwaltung für die Reichen ist.

Klaus Barski aus Königsstein im Taunus ist Millionär und lebt von seinem Vermögen von etwa fünf Millionen Euro. Im letzten Jahressteuerbescheid  betrug seine Steuer 2.300 Euro.

Dagmar und Jürgen Drawitsch zahlen als Arbeitnehmer im Jahr 16.000 Euro Steuern und damit sieben Mal mehr als der Millionär.

Seit 1996 erhebt Deutschland aber keine Vermögenssteuer mehr! Einkommensmillionäre beteiligen sich demnach nicht an den Kosten der Gesellschaft, diese tragen diejenigen, die kaum etwas haben.

http://youtu.be/a1wdbMOhaMI

Quelle: 3Sat, auch ausgestrahlt am 28.03.2013 auf BR-Alpha

Die Schweinereien werden immer mehr aufgedeckt

Luxemburg Steuerparadies

Steuervereinbarungen mit Konzernen seien „legal“, meinen die Regierungen

Ein großes Unternehmen einigt sich im Voraus geheim mit der Regierung und mit der Steuerbehörde eines Landes über die Höhe der Steuerzahlung, die möglichst gegen O geht.
Diese „legale“ Praxis gilt in Europa ganz besonders für Luxemburg, das in den letzten Jahrzehnten FÜR die Finanzkräfte und einige internationale Konzerne eine Menge bewirkt hat. Der neue Präsident der Europäischen Kommission, Jean Claude Jucker, war der Regierungspräsident als jahrelang geheime Steuerabkommen (tax rulings) zwischen multinationalen Unternehmen und dem Großherzogtum abgeschlossen wurden.

Stephen E. Shay, Professor für Internationales Steuerrecht an der Harvard Law School und ehemaliger Mitarbeiter des USA-Finanzministeriums meint, daß Luxemburg für internationale Konzerne „wie ein magisches Märchenland“ galt.  Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna rechtfertigt und stellt fest, daß es „im Einklang mit der EU-Gemeinschaftsnormen und denen der OECD“ sei. Diese „Steueroptimierung“ für internationale Konzerne „bietet Sicherheit und Berechenbarkeit für die Unternehmen, wie Transaktionen steuerlich behandelt werden“. Diese geheimen Steuerabsprachen Luxemburg ersparen Konzernen Milliarden Dollars oder Euros.

Deshalb haben die internationalen Konzerne in den letzten Jahren ihre Firmensitze so gern in Luxemburg angesiedelt.

Das Kapital geht im Kapitalismus skrupellos immer dorthin, wo es sich am besten vermehren kann.

Dazu gehören mehr als 340 Unternehmen, u.a. Pepsi, E.ON, Ikea, Amazon, iTunes, Deutsche Bank, FedEx, Fresenius, Haribo , auch Mittelständler und Spezialfonds – die meisten kamen aus den USA.

Hier ist eine Datenbank investigativer Journalisten mit konkreten Angaben.

Diese Unternehmen erhalten Vorteile durch Steuervereinbarungen, die in Luxemburg mitunter eine effektive Steuerrate von weniger als einem Prozent bedeutet, obwohl Luxemburg eine Unternehmensbesteuerung von nominell 30 Prozent hat.

Eingebetteter Bild-Link

 

Und es könnten nun auch zwischen den Ländern (in der EU) Konflikte entstehen, weil etwa Experten einschätzen, daß allein die deutschen Finanzämter durch die Tricks der Luxemburger Steuerberatungen und -vereinbarungen jährlich zwischen 20 und 30 Milliarden Euro Steuern verloren gehen.

Ein International Consortium of Investigative Journalisten machte dies bekannt.

http://www.lessentiel.lu/Fr/News/Luxembourg/Story/19482014

Luxembourg Leaks: Tricks of the Trade
http://www.icij.org/luxleaks

ICIJ in partnership with the Pulitzer Center.

Regierung: Geheim Steieraccorden net illegal!
„Lëtzebuerg ass um Wee vu Steiergerechtegkeet. An d’Rulingen entspriechen internationale Regelen“, esou de Premier Xavier Bettel um Donneschdeg de Moien.
http://www.rtl.lu/letzebuerg/580809.html

Weitere Ressource:

http://www.ndr.de/nachrichten/Luxemburg-Leaks,luxleaksindex100.html

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/luxemburg-steuern-101.html

Interview der Süddeutschen Zeitung mit Luxemburgs Premier Xavier Bettel (6.11.2014)

Ärger im Steuer-Märchenland

Wenn wir Bürger, Selbständigen, kleinen Unternehmer bzw. Kleinunternehmen Schwierigkeiten haben, die Steuerlast zu tragen, und deshalb Probleme mit den staatlichen Steuerbehörden bekommen, dann gehen diese Institutionen gnadenlos vor – mit Drohschreiben, Gerichtsvollzieher und mitunter sogar mit der dümmlichen Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz des Unternehmens und des Bürgers. Hauptsache, es wir versucht (Steuer-)Geld einzutreiben.
Da aber die Gesetze eines Staates und eines Staatenverbunden (EU) für die Interessen der Finanzmächte und der internationalen Konzerne gemacht werden und nicht im Interesse der Bürger des Landes, bezahlen die Großen und Mächtigen NICHTS und die Kleinen und Abhängigen ALLES.
Welche Regierung und ihre Verwaltungsbehörden, die für das Wohl der Bewohner eines Land verantwortlich sind, kümmern sich genau so um die „Sicherheit und Berechenbarkeit“ des Lebens aller Menchen auf diesem Territorium.
Dann dürfte es zuerst keine Obachlosen, keine Rentenarmut, keine Arbeitslosen, viel weniger Suizide und Kranke geben!
Es wird höchste Zeit, daß dieses Drama auf den Tisch kommt und sofort mit Gerechtigkeit und Menschlichkeit geändert wird.

ETHIK-TÜV für die Wirtschaft gefordert!

Ein freundschaftliches Streitgespräch

zwischen dm-Gründer Götz Werner und Gemeinwohlökonom Christian Felber

  • über Banken ohne Zinsen,
  • fairen Freihandel –
  • und die Frage, was Dinosaurier mit unserer Wirtschaftsordnung zu tun haben.

Die von den unethischen Unternehmen angerichteten, sozialen und ökologischen Kosten müssen ihnen über die Gemeinwohl-Bilanz angelastet werden, dann werden ihre Produkte teurer und die ethischen billiger. Die internationale Freihandelsordnung bewirkt genau das Gegenteil und ist deshalb „pervers“, was „verkehrt“ bedeutet. Die Gemeinwohl-Ökonomie rückt diese Perversion zurecht.

Christian Felber, Gemeinwohlökonom

http://diefarbedesgeldes.de/ethik-tuev-fuer-die-wirtschaft/