Stehen wir vor dem Zusammenbruch des weltweiten Geld- und Wirtschaftssystems?

Bild: pixabay.com

Die aktuellen Meldungen über das Finanz- und Wirtschaftssystem sind bedrohlich klar:

  • Letzte Warnung vor dem großen Gold-Orkan 2015!
  • Sagen Sie jetzt Adieu zu Ihrem Geld!
  • Der Euro ist jetzt am Ende!
  • Privatvermögen wird ausradiert!
  • Großbritannien: Der EU-Austritt rückt immer näher!

1. Das Grundproblem der Finanzkrise

2. Das Problem Zinseffekt

3. Das Problem Staatsanleihen

4. Das Problem Schulden-Finanzierung

5. Kaufkraft schwindet

6. Goldpreis ist manipuliert

7. Papiergeld ist unsicher

8. Bargeld soll abgeschafft werden 

9. Zwangs-Enteignung droht 

10. Videos zum Thema

Mit Geld spielt man nicht!

Foto: Ultimate Stock Photos Package

„Mit Geld spielt man nicht“

Das ist der Werbeslogan der Aachen Münchener Versicherung seit 2010.

Der Kampagnenslogan soll veranschaulichen:

  • „Solidität,
  • ausgezeichnete Finanzkraft,
  • die auf Langfristigkeit und Sicherheit ausgerichtete Kapitalanlagepolitik“.

https://youtu.be/VRxdmKzMJKc

Ein Versicherungsunternehmen sorgt „im täglichen Geschäft“ heute mit „Profession“ dafür, ihren Kunden

  • eine „angemessene“ Rendite
  • bei gleichzeitig „begrenztem“ Risiko
  • zu „erwirtschaften“.

ABER: „Mit Geld spielt man nicht!“

Denn die entscheidenden Fragen sind doch:

1) Was ist eine angemessene Rendite? Wie hoch darf  oder kann der Profit durch Ausbeutung, Spekulation und wundersame Geldvemehrung aus dem Nichts sein? 5 % oder 500 % oder sogar über 1000%??? Und in welchem Zeitraum: im Jahr oder am Tag?

2) Was ist ein begrenztes Risiko? Kann es denn überhaupt in diesen Tagen noch (finanzielle) Sicherheit geben, wo „das große Finale näher rückt“: Krieg oder Crash!.

Die Geldspekulation der privaten FED und damit die Verschuldung der USA („Die wahre Verschuldung der USA liegt bei 222 Billionen Dollar“, warnt Laurence Kotlikoff von der Universität Boston) und vieler abhängiger Staaten – wie die Bundesrepublik Deutschland – ist so hoch, daß wir Menschen die Zahlen nicht mehr vorstellen können und die Wirtschaften und Staaten dies nie mehr (an die Banken) zurückzahlen kann!!!

(Sehr interessant ist übrigens das helle GRÜN (keine Schulden!) auf der Weltkarte der Staatsverschuldung bei Rußland gegenüber dem ROT (sehr hohe Schulden!) bei den USA.)

Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook 2014 (Daten für 2015 geschätzt
Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook 2014 (Daten für 2015 geschätzt

Aus einem Newletter von Harry. S. Dent (Analyst und Leiter DentResearch des FID Verlags) vom 19.05.2015:

Hier nur einige der Ereignisse, die Sie in den nächsten Monaten erwarten dürfen:

  • Die Arbeitslosenquote wird wieder steigen – in den USA landesweit auf ca. 15 % – bzw. auf bis zu 25 %, wenn man die Langzeitarbeitslosigkeit mit einrechnet.
  • Die Immobilienpreise in den USA werden um mindestens weitere 30 % fallen – trotz des größten Konjunkturpakets der Geschichte und der niedrigsten Hypothekenzinsen der letzten 40 Jahre.
  • Privatverschuldung in Rekordhöhe (42 Billionen USD – also nahezu 140.000 USD für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in Amerika), sinkende Einkommen und fehlendes Eigenkapital … werden die Privatkonkurse und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen um 30 % ansteigen lassen.
  • US-Bundesstaaten und regionale Regierungen werden aufgrund leerer Kassen und ohne bundesstaatliche Hilfsgelder in die Zahlungsunfähigkeit getrieben werden, speziell auf Stadt- und Bezirksebene.
  • Angesichts sinkender Einnahmen wird die Staatsverschuldung von heute 13 Billionen USD weiter in die Höhe schießen.
  • Die globale Kreditkrise – Phase II – wird von Amerika aus auf andere Regionen der Welt überspringen.

3) Was erwirtschaftet denn eine Bank oder eine Versicherung für Geld?

Lies hier über dieses Geheimnis und diesen weltweiten Schwindel

Dr. Josef ACKERMANN (ehemals Vorstandssprecher Deutsche Bank) gibt GELDSCHÖPFUNG aus dem NICHTS zu! 

Gewinn machen oder Mensch sein?

Zitate von Götz W. Werner zum neuen Wirtschafts-Denken

Aber es ist ein Irrtum, zu glauben, dass ein Unternehmen erfolgreich ist, weil es wächst.

Ein Unternehmen ist erfolgreich, weil es sich verwandelt, weil es mit der Zeit geht, weil es sich entsprechend der Kundenbedürfnisse verändert. Wachstum ist die Folge gelungener Verwandlung.

Wenn wir am Ende eines Jahres viel „Gewinn“ gemacht haben, dann haben wir etwas falsch gemacht.
Dann haben wir zu wenig investiert, also entweder zu wenig für den Kunden getan oder zu wenig für den Mitarbeiter.

Viele Unternehmer versuchen durch eine Stiftung gigantischen Ausmaßes ihr Lebenswerk zu krönen. Die Sinnhaftigkeit solch spendabler Gesten jedoch sollte man durchaus mal hinterfragen, zumindest wenn die Art und Weise, wie das Vermögen erwirtschaftet wurde, nicht dem Zwecke der Menschlichkeit, sondern allein der Gewinnmaximierung gedient hat.

Angebot und Nachfrage sind quasi diametral entgegengesetzt zu Arbeit und Bezahlung.

Wie wäre es mal mit diesem Richtungswechsel im Denken: Es ist nicht die Arbeit, die bezahlt wird, sondern der Mensch, damit er leben kann!

Indem wir jemandem Geld geben, ermöglichen wir ihm die Teilhabe an unserer arbeitsteiligen Gesellschaft und nur deswegen kann er für uns tätig werden.

Geld ist nicht der Lohn der Arbeit, sondern ihre Voraussetzung.

Wir arbeiten eben nicht für uns selbst, sondern um die Bedürfnisse und Wünsche anderer Menschen zu erfüllen. Den Wert der Arbeit kann man auf verschiedene Weise berechnen – Geld ist nur eine und noch nicht mal eine besonders gute Methode, um den Wert darzustellen.

Betrachtet man das Unternehmen als einen sozialen Organismus, sind Gewinn und Verlust zweitrangig. Der Unternehmer will ein gesellschaftliches Problem lösen, will für den Kunden einen Wert schaffen. Er braucht Mitstreiter – Kollegen –, die ihn dabei unterstützen. Sie alle müssen sich daran messen, wie viel Wert sie im Gesamtzusammenhang erstellen, welche Teamleistung sie bringen.

Im Gegensatz zum Überfluss an Gütern erleben wir derzeit einen enormen Mangel im Sozialen – etwa in Erziehung, Bildung oder Pflege. Es geht darum, die „alte Arbeit“ an der Natur von der „neuen Arbeit“ am und für den Menschen bewusst zu unterscheiden. Bei der alten Arbeit geht es um Effizienz und Sparsamkeit. Hier ist die Aufgabe der Wirtschaft, Ressourcen einzusparen.

Bei der Arbeit am und für den Menschen geht es nicht um Effizienz, sondern um mitmenschliche Zuwendung. Hier braucht es Großzügigkeit, ja Verschwendung.

In unserer Gesellschaft würde das bedingungslose Grundeinkommen solchen Freiraum eröffnen. Es ermöglicht dann jedem Bürger ein menschenwürdiges Leben, damit jeder einzelne die Arbeit ergreifen kann, die für ihn und seine Mitmenschen sinnstiftend ist. Ein Einkommen braucht der Mensch, um leben zu können. Arbeit braucht er, um sich entwickeln zu können. Nur in der Gemeinschaft kann er über sich hinauswachsen.

Grundsatz bei dm seit 1982:  „Wir wollen allen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, gemeinsam voneinander zu lernen, einander als Menschen zu begegnen, die Individualität des anderen anzuerkennen, um die Voraussetzungen zu schaffen, sich selbst zu erkennen und entwickeln zu wollen und sich mit den gestellten Aufgaben verbinden zu können.“

Es ist die Gretchenfrage unserer Gesellschaft: Ist der Mensch Mittel oder Zweck? Für mich ist klar: Nichts auf der Welt wird gemacht, ohne dass der Mensch das Ziel ist.

Wird das Geld zum Zweck, entsteht menschliches Leid. Deswegen haben wir die ganzen Verwerfungen! Wird dagegen der Mensch zum Zweck, hat das Kapital eine dienende Funktion. Aus solcher Perspektive ist Wirtschaft nicht kalt, sondern menschlich und erwärmend.

Quelle: Götz W. Werner: http://www.grundeinkommen.ch/gretchenfrage-ist-der-mensch-mittel-oder-zweck)

 

 

ETHIK-TÜV für die Wirtschaft gefordert!

Ein freundschaftliches Streitgespräch

zwischen dm-Gründer Götz Werner und Gemeinwohlökonom Christian Felber

  • über Banken ohne Zinsen,
  • fairen Freihandel –
  • und die Frage, was Dinosaurier mit unserer Wirtschaftsordnung zu tun haben.

Die von den unethischen Unternehmen angerichteten, sozialen und ökologischen Kosten müssen ihnen über die Gemeinwohl-Bilanz angelastet werden, dann werden ihre Produkte teurer und die ethischen billiger. Die internationale Freihandelsordnung bewirkt genau das Gegenteil und ist deshalb „pervers“, was „verkehrt“ bedeutet. Die Gemeinwohl-Ökonomie rückt diese Perversion zurecht.

Christian Felber, Gemeinwohlökonom

http://diefarbedesgeldes.de/ethik-tuev-fuer-die-wirtschaft/

Reiche neue Welt: Boliviens Verfassung

Bolivien

Angela Merkel referiert über die Liebe zur Mutter Natur?

Der Bundespräsident Deutschlands verkündet, dass Glück und ein gutes Leben ab jetzt die obersten Regierungsziele sind?

Davon träumen wir im Moment noch in Deutschland, aber in Bolivien ist dies seit 2009 Realität:

Am 25. Januar 2009 gründete sich das Land neu, und das Volk gab sich per Volksentscheid eine neue Verfassung.

Die Verfassung ist so angenehm anders, dass man es als Europäer kaum glauben kann.

DIE ANDERE VERFASSUNG BOLIVIENS

Dies könnte einen neuen Weg des Sozialismus begründen und gibt vielleicht die richtigen Antworten auf viele Probleme unserer Zeit.

Sie ist darauf ausgerichtet “ein gutes Leben” für die Bürger zu ermöglichen (ähnlich wie in der Verfassung Bhutans, in der die Steigerung des Bruttonationalglücks das oberste Gebot ist) – und das war ja ursprünglich auch der Sinn eines Staates.

Dazu geht Bolivien in Zukunft ein paar radikale Schritte:

  • Das indigene Prinzip des “guten Lebens” – alle Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Strom, Telekomunikation, Medizin, Bildung) sind gesichert, das soziale Leben ist erfüllend und befindet sich im Einklang mit der Natur – ist als rechtliche Grundorientierung in die Verfassung aufgenommen. Wie keine zuvor schützt sie dazu das Individuum durch liberale staatsbürgerliche Rechte.
  • Erstmals wird die Pachamama, die Mutter Erde , als philosophisch-juristische Kategorie zur Sicherung des Allgemeinwohls in eine Verfassung aufgenommen.
  • Naturgüter und öffentliche Leistungen gelten als Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden. Die natürlichen Ressourcen Boliviens sind ab sofort gemeinschaftliche Güter gesellschaftlichen Eigentums.
  • Auch Land ist Gemeinschaftsgut und für Grundbesitz gilt eine Höchstgrenze von 5000 Hektar. Wenn privates Land seine „landwirtschaftliche und soziale Funktion” nicht erfüllt, darf es vom Staat beschlagnahmt werden.
  • Wasser, Strom und Telefon sind zukünftig Menschenrechte, die „kein privates Business, sondern eine öffentliche Dienstleistung sind”, wie Präsident Morales betont. Wichtige Wirtschaftszweige wie Öl, Gas, Telekommunikation, Transport, Wasser und Strom werden daher Allgemeingut.
  • Erstmals erhalten die indigenen Völker Boliviens umfassende Rechte zur kulturellen Selbstbestimmung, inklusive eigenständiger Verwaltung und Rechtsprechung.
  • Demokratie wird durch außerparlamentarische, kommunale und indigene Autonomien sowie durch Raum für Eigenverantwortung dezentralisiert.
  • Die Verfassung gewährt das einklagbare Recht auf Ernährung, Trinkwasser, kostenlose Bildung und Gesundheit und angemessene Bezahlung für jeden Bürger Boliviens.

10 GEBOTE (VON BOLIVIENS PRÄSIDENT), UM DEN PLANETEN, DIE MENSCHHEIT UND DAS LEBEN ZU RETTEN

Der Geist, den die Verfassung trägt, lässt sich gut an den „zehn Geboten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten” ablesen, die von Boliviens Präsident Evo Morales verfasst und von ihm auf der UNO-Generalversammlung vorgetragen wurden:

  1. Mit dem Kapitalismus aufhören
    • Um den Planeten, das Leben und die menschliche Spezies zu erhalten, müssen wir mit dem Kapitalismus aufhören. Es ist Zeit, die finanziellen Schulden des Südens gegen die ökologischen Schulden des Nordens aufzurechnen.
  2. Auf Kriege verzichten
    • Kriege sind die größte Verschwendung und Plünderung von Leben und der natürlichen Ressourcen. Wir, die indigenen Völker des Planeten, müssen der Welt sagen, dass wir glauben, dass die Millionen und Abermillionen von Dollar, die heute in die Industrie des Todes investiert werden, in einen großen gemeinsamen Fonds gehen sollten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.
  3. Eine Welt ohne Imperialismus und Kolonialismus
    • Das kapitalistische System trägt in seinen Eingeweiden den Imperialismus und den Kolonialismus. Den anderen zu beherrschen, den anderen zu unterwerfen, den anderen zu kontrollieren und den anderen unterzuordnen sind die Formen des „Lebens” dieses Modells der „Entwicklung”, die auf der Konkurrenz basiert und nicht auf der Ergänzung/Vollständigkeit.
  4. Das Wasser als Recht aller Lebewesen
    • Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der Grundwasservorrat geht weltweit zurück. Um uns mit dieser Weltkrise des Wassers auseinanderzusetzen, müssen wir damit anfangen, den Zugang zu Wasser als Menschenrecht zu erklären und folglich als eine öffentliche Dienstleistung, die nicht privatisiert werden kann. Wenn das Wasser privatisiert und vermarktet wird, können wir kein Wasser für alle garantieren. Es ist fundamental, den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht zu erklären.
  5. Saubere und umweltfreundliche Energiearten
    • Einige Daten ermöglichen uns zu verstehen, was in der Welt im Hinblick auf die Anwendung von Energie und ihre Beziehung zur Natur vor sich geht. Die Entwicklung sauberer und umweltfreundlicher Energien ist eine weitere grundlegende Aufgabe zur Rettung des Planeten, der Menschheit und des Lebens.
  6. Achtung vor der Mutter Erde
    • Der Schändung unserer Mutter Erde und aller ihrer Lebewesen werden wir mit der Kraft der Erkenntnis und der Liebe zur Schöpfung entgegenwirken. Die Erde kann nicht nur als eine natürliche Ressource angesehen werden. Wir respektieren die Natur, ehren unsere Mutter Erde und erkennen die Naturgesetze als höchstes Gesetz an.
  7. Die Grunddienstleistungen als Menschenrecht
    • Der Zugang zu Wasser, Energie, Bildung, Kommunikation, Gesundheit und Transport ist ein Grundrecht, das jeder Staat seiner Bevölkerung als grundlegendes Menschenrecht garantieren muss. Diese Dienstleistungen können nicht zu privaten Geschäften gemacht werden. Sie müssen zur Grundlage der öffentlichen Dienste werden.
  8. Verbrauchen, was notwendig ist, und Konsum des lokal Produzierten
    • Wir müssen Schluss machen mit dem Konsumismus, der Verschwendung und dem Luxus. Im ärmeren Teil des Planeten verhungern jedes Jahr Millionen Menschen; gleichzeitig werden im reicheren Teil des Planeten Millionen Dollar ausgegeben, um die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Wir verbrauchen im Exzess, wir vergeuden Naturressourcen und produzieren Müll, der die Mutter Erde vergiftet. Verbrauchen, was notwendig ist, und dem Verbrauch dessen, was wir lokal produzieren, den Vorrang geben, das ist von erstrangiger Bedeutung, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.
  9. Respekt vor kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt
    • Der Kapitalismus reduziert die Menschen auf ein Leben als Konsumenten. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – glauben nicht an Einheitslösungen für alle. Menschen sind verschieden. Wir leben in Gemeinschaften mit Identitäten, mit eigenen Kulturen. Eine Kultur zu zerstören, die Identität eines Volkes anzugreifen – das ist der größte Schaden, den man der Menschheit zufügen kann.
  10. „Vivir Bien” – das gute Leben
    1. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – wollen einen Beitrag leisten für eine gerechte, vielfältige und ausgeglichene Welt, die einschließt und nicht ausgrenzt. Wir sagen „Vivir Bien” – das gute Leben. Ich denke, dass wir Menschen unsere Wurzeln wiederentdecken können – und sollten. Ich glaube daran, dass die Menschheit eine gerechtere Welt aufbauen kann. Eine vielfältige Welt, eine Welt, die integriert und ausgeglichen ist, eine Welt im Einklang mit der Natur, mit der Mutter Erde.

Quelle des Artikels: www.sein.de/archiv/2010/mai-2010/statt-eu-vertrag-lieber-die-verfassung-boliviens.html

 

FED war und ist in privater Hand!

FED, private Banken, Finanzsystem

Die USA-Notenbank Federal Reserve (FED) ist eine Privatbank!

Ein Artikel bestätigt endlich, daß die privaten Massenmedien lügen!

Und auch die Montagsdemonstranten in Deutschland haben Recht und sind keine „Verschwörungs-Theoretiker“ und auch keine Anti-Semiten!

Im Gegenteil, sie deckten nur auf und benannten es klar, was seit Jahren bekannt ist.

Die FED wird u.a. durch die Bankendynastie Rothschild kontrolliert!  Mayer Amschel Rothschild (1744-1812) formuliert es klar und deutlich:

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

Ein zweiseitiger Artikel bei Focus Money vom Donnerstag, 17.07.2014, 07:07 Uhr, bestätigt dies erstmals öffentlich. Dort kann man lesen:

Überschrift: Das Geld-Kartel – Wie die US-Notenbank die Weltfinanz manipuliert

[…] US-Notenbank kontrolliert den Dollar – und hat es in der Hand, ganze Volkswirtschaften in den Ruin zu treiben. Focus Money zeigt, wem die mächtigste Zentralbank der Welt gehört und was sie alles manipuliert. […]

[…] Das Monopol auf den Druck der Banknoten, die Hoheit über die Geldmenge und die Macht über die Zinsen besitzt eine Privatinstitution.[…]

[…]Sie schufen ein Konstrukt, das die eigenen Pfründe sicherte. Es verschaffte ihnen die Kontrolle über den Dollar. Und damit die Fähigkeit, Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Und obendrein noch die Möglichkeit, die Verluste der Allgemeinheit aufzubürden, sollte ihr Milliardenspiel schiefgehen. […]

[…] Schon der Name ist eine einzige Lüge – Wahrscheinlich war die Namensfindung das Genialste an der Erschaffung der Federal Reserve. Schließlich ist die US-Notenbank nicht staatlich (Federal). Und Reserven hatte sie auch keine. Ausgedacht hat sich den Bluff eine Gruppe von sieben Männern. […]

Hier geht es zum  Artikel auf Focus Money:

http://www.focus.de/finanzen/boerse/das-kartell-verschwoerung-oder-hirngespinst-wie-die-us-notenbank-die-weltfinanz-manipuliert_id_3995856.html

Der langjährige Chef der FED. Alan Greenspan, formulierte die Situation der FED und den Nicht-Einfluß der Politiker in einem Fernsehinterview:

„Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur. Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“

Eine Gruppe von sieben Männern gründeten im Jahr 1910 die FED und gaben den genial manipulierenden Namen „Federal Reserve“. Die Herrschaften repräsentierten damals, grob geschätzt, ein Viertel des Reichtums auf der Welt.

Diese Recherche und Veröffentlichung vom „Focus Money“ sorgt jetzt dafür, dass alle Diskriminierungen und Verleumdungen kritischer Demonstranten in den Medien während der letzten Monate (Artikel bis Fernsehbeiträge) hinfällig sind. Diese Demonstranten wurden als Nazis, Verschwörungstheoretiker oder Antisemiten bezeichnet.

Medien müssen sich nun auf eine Welle der Klage einrichten.

FED, Federal Reserve

Negative Beispiel der Massenverdummung im Auftrag der superreichen Herrschenden ist etwa dieser Beitrag von Spiegel TV:

http://www.spiegel.de/video/verschwoerungstheoretiker-montagsdemos-in-berlin-video-1348290.html

Hier weitere Informationsquellen zur Gründung und zum Machtmißbrauch der privaten FED:

http://finanzkrise-politik.de/federal_reserve_system_die_fed.html

http://youtu.be/frfPv2rR_a8

http://youtu.be/bG7aKNZQa_Y

http://youtu.be/EZtpa2wCziY

 

Das Geschäft mit dem Boden

Erde, Boden, Land, Pflanze

Zum Reichtum unserer Erde gehört der Boden – das Land, auf dem wir leben.

Lebensgrundlage ERDE – Laß uns über den Boden reden!

Der Boden auf dieser Erde erfüllt eine Vielfalt ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Funktionen. Er ist daher für die menschliche Existenz, für die Bewahrung der biologischen Vielfalt und für die Unterstützung globaler Ökosysteme lebenswichtig.

Der Boden ist ein lebendes System

– ist der Boden einmal zerstört, ist er für immer verloren. Erosion, Verunreinigung, schwindender Gehalt an organischen Stoffen, Versiegelung infolge von Faktoren wie Wohnungsbau und Infrastruktur, Erdrutsche und Überschwemmungen – all dies trägt zur Schädigung einer Ressource bei, die für unser Überleben von grundlegender Bedeutung ist.

Wie verantwortungsbewußt gehen wir mit diesem Boden um?

Wir haben den Grund und Boden dieser Erde in privates oder kollektives Eigentum aufgeteilt.

Die Kirche ist der größte private Grundbesitzer der westlichen Welt

  • Deutschland: Mit 8,25 Milliarden qm größter privater Grundbesitzer  (entspricht gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein oder der Größe von Bremen, Hamburg, Berlin und München zusammen)
  • Italien: über 500.000 ha Ackerland
  • Spanien: ca. 20 % aller Felder
  • Portugal: ca. 20 % aller Felder
  • Argentinien: ca. 20 % aller Felder
  • England: ca. 100.000 ha
  • USA: über 1.100.000 ha Ackerland;

Weiden und Wälder sind nicht mitgerechnet. 

Quelle: http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Ländereien

Der katholische Papst ist offenbar der größte Grundbesitzer Italiens. Abgesehen vom Territorium des Vatikans inklusive der Vatikanischen Gärten soll ihm ein Drittel der Stadt Rom gehören.

Auf Werte im dreistelligen Millionenbereich werden vatikanische Immobilien in Europa außerhalb von Italien geschätzt.

Und auch in den USA gibt es Besitz: Allein der Grundstückswert von St. Patrick’s Cathedral an der Madison Avenue in New York betrage zig Millionen Dollar (laut dem Londoner Philosophen und Ökonomen Avro Manhattan, der sein ganzes Leben der Erforschung des Vatikans gewidmet hatte).

http://www.pm-magazin.de/a/die-schatzkammern-des-vatikans

„Wenn das gesamte Vermögen der katholischen Kirche zusammengezählt wird, ist sie der größte Börsenmakler der Welt. Das „Wall Street Journal“ berichtete, daß die finanziellen Transaktionen des Vatikan allein in den USA so umfangreich waren, daß er häufig Gold im Wert von einer Million Dollar oder mehr auf einmal an- bzw. verkauft hat. Daher war und ist der Vatikan der gewaltigste zur Zeit existierende Kapitalbesitzer. Keiner weiß genau, wieviel Vermögen die Kirche besitzt, nicht einmal der Papst selbst.“

http://www.cai.org/de/bibelstudien/die-milliarden-des-vatikans

In Deutschland befinden sich (1990) insgesamt rund 825.000 ha im Besitz der katholischen und evangelischen Kirche,

was einem Anteil von 2,3 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands entspricht.
Nach differenzierter Berechnung von Nutzungsflächen und Durchschnittspreisen ergibt sich als Bewertung des Grundbesitzes:

– Waldflächen 383.680.000
– Land-/Forstwirtschaft 6.271.570.000
– Bauland (normal) 47.334.290.000
– Bauland (zentral) 120.492.270.000
Summe 174.481.810.000

„Die katholische Kirche — in Bayern trotz der Säkularisation noch immer größte nichtstaatliche Grundbesitzerin – kauft bis heute immer wieder über verschiedene Stiftungen den Besitz verschuldeter Bauern auf.“

http://www.gegen-die-kirche.eu/200-gr%C3%BCnde-gegen-kirche/item/wieviel-grund-und-boden-besitzen-die-kirchen.html

Die Kirche in Österreich besitzt eine 1/4 Million Hektar Grund und Boden in Österreich!!
Die 15 größten kirchlichen Einrichtungen erhalten pro Jahr insgesamt 4,063.563,66 Euro an EU-Agrarsubventionen
Das Stift Klosterneuburg besitz 108 Hektar Anbaufläche und erhält 680.239,35 Euro an Subventionsgeldern.
57 % der Bauern erhalten weniger als 10.000 Euro und 36% der Bauern gar unter 5.000 Euro

Die Jagd nach Land – Das globale Geschäft mit fruchtbarem Boden 

Land und Boden sind ein traditionsreiches Gut der Menschen und seit ewigen Zeiten die Quelle der Ernährung.

Leider gibt es in der heutigen profitgierigen Welt – vor allem nach 2008 –  neue, globale Tendenzen der massiven Ausbeutung unserer Mutter Erde.

Doch niemandem gehört dieser Boden der Erde und er muß zum Wohle aller,  und nicht im finanziellen Interesse Weniger, genutzt und erhalten werden. 

http://youtu.be/EvhTFwDqxJo

Wir treten ihn mit Füßen!

Abenteuer Wissen – Die fruchtbare Erde: Mit Füßen getreten

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Weltweite Boden-Woche (Global Soil week):

Where people who care about soil and land gather to exchange knowledge and experience, and act now!

http://globalsoilweek.org/ 

Ein Animationsfilm zeigt uns die Realität des Bodens als Ressource unseres Lebens. Es geht um den Abbau, die Urbanisierung, den Landraub und die Landübernutzung durch uns Menschen.

Der Film bietet Möglichkeiten, um die Art und Weise unseres Umgangs mit den Böden nachhaltiger zu gestalten, damit wir nicht eines Tages den Boden unter den Füßen verlieren.

Video:

Schadstoffe im Boden

Kaum ein anderes Medium ist so empfindlich wie der Boden, kein anderes hat ein so

langes Gedächtnis: Einmal eingetragene Schadstoffe können über Generationen hinweg im Boden bleiben und die Bodenfunktionen beeinträchtigen, z.B. die Funktion als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen oder die Funktion als Filter und Puffer im Naturhaushalt. In der Folge werden auch andere Schutzgüter wie unsere Gesundheit, unsere Nahrung oder unser Trinkwasser beeinträchtigt. 

Unter Schadstoffen werden hier Stoffe verstanden, die das Wachstum der Kulturpflanzen, das Bodenleben, die Tiergesundheit (Futtermittel) oder die menschliche Gesundheit (Nahrungsmittel, Trinkwasser) beeinträchtigen können. Die wichtigsten Schadstoffgruppen im Boden sind Schwermetalle und organische Schadstoffe. Die schädliche Wirkung eines Stoffes hängt von seiner Konzentration ab.

Schadstoffe können u. a. in den Boden gelangen

  • durch Verwitterung der anstehenden Gesteine (Schwermetalle),
  • durch Überschwemmung und Überlagerung (Akkumulation),
  • aus der Luft,
  • durch die Bewirtschaftung (Düngung und Pflanzenschutzmaßnahmen),
  • kleinräumig z. B. von einem Betriebsgelände oder aus einer Deponie (Altlast).
  • Digitale Bodenkarte für die ganze Welt:

www.globalsoilmap.net

  • Bodenatlas der EU-Kommission, der der Zustand und die Gefahren des Bodens beschreibt und Grundlage für Strategie für den Bodenschutz ist:

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-05-499_de.htm

Weitere Informationsquellen zum Thema:

Global Soil Week: http://globalsoilweek.org/

Global Soil Partnership: http://www.fao.org/globalsoilpartnership/en/

Summer of Soils: http://www.summerofsoil.se/