Bewegungen gegen das (Finanz-)System

Foto: monika dittmann

Sarah Wagenknecht

  • Politikerin der Linken in Deutschland
  • Mitglied des Bundestages
  • Expertin für Finanzen und Finanzpolitik

Frau Merkel, hören Sie auf, andere Länder zu demütigen!

Freiheit statt KapitalismusBuch: Freiheit statt Kapitalismus

Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft

http://www.sahra-wagenknecht.de/

 

 

 

 

 

Blockupy

Our time to act has come!
Wir werden eine Demokratie von Unten fordern, statt autoritärer Krisenlösungen. Unsere Solidarität gegen ihre organisierte Alternativlosigkeit.

Selbstdarstellung:

Blockupy ist Teil eines europaweiten Netzwerks vielfältiger Bewegungen, Gewerkschaften, Parteien und Flüchtlingsinitiativen aus Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und anderen Ländern, die Widerstand gegen das europäische Krisenregime leisten. Zusammen wollen wir eine europäische Bewegung schaffen, einig in ihrer Vielfalt, die die Macht des Krisenregimes und der Austeritätspolitik überwindet und damit beginnt, Demokratie und Solidarität von unten aufzubauen. Als grenzüberschreitende Bewegung richten wir uns ausdrücklich gegen jede rassistische oder nationalistische Spaltung, Verschwörungstheorien und Antisemitismus. Das bundesweite Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivist*innen verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt, Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenverbände, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, die Partei Die Linke, das Netzwerk Friedenskooperative und das Bündnis “…umsGanze”.

https://www.facebook.com/video.php?v=438063846360659

https://blockupy.org

Prof. Wilhelm Hankel ist tot

Prof. Wilhelm Hankel ist kurz nach seinem 85 Geburtstag gestorben.“. Er galt als einer der größten Mahner des Experiments mit dem Euro, eines Vorläufers eines Europa-Bundesstaates, einer massiven Schuldenmaschine.

1929 geboren, leitete er von 1972 bis 1974 die Helaba, war Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Präsident der Hessischen Landesbank (Helaba), Honorarprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität, zuletzt Banken-Berater

Eines der letzten Interviews mit ihm: „Der Euro ist wie Dynamit“

  • Er gilt als der Vorreiter der Euro-Sanierer.
  • Er trat für ein friedliches, demokratisches, geeintes Europa ein.
  • Er setzte sich für einen gesunden, gewachsenen, „guten Euro“ ein, den er nicht mit zur Blüte verhelfen konnt.
  • Er formulierte gestochen klar, zerpflückte die Lügen der Euro-Betrüger, dennoch stets mit Witz und Pointe.
  • Er interessierte sich für die Kritik am Finanz- und Geldsystem, für Zinsfreiheit und die Eindämmung der Finanzmafia
  • Er prognostizierte zuletzt: im Norden der Eurozone kommt Inflation, im Süden – Deflation (Arbeitslosigkeit, zerbrechen der politischen Strukturen)!
  • Er setzte sich jedoch leider nicht genug öffentlich dafür ein, vielleicht im Interessenkonflikt als Berater ausländischer Banken.

Henkels letzte Drohung: Wenn Politiker so weitermachen, ist ein Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen. Einziger Ausweg: Zurück zu nationalen Währungen, Euro nur noch als Verrechnungseinheit. – Bei Währungsreform droht auf jeden Fall ein Haircut für Sparer, auch bei Wiedereinführung der DM.“

siehe: http://homment.com/Euro-dynamit

Wilhelm Hankel – Was kommt nach dem Euro?

http://youtu.be/k6JH5XoU_Bs

Hermann Scheer: Zeitalter der Barbarei beginnt!

Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • deutscher Politiker
  • Mitglied des deutschen Bundestages
  • Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
  • Mitglied des Bundesvorstandes der SPD
  • Engagement für die Erneuerbaren Energien („Right Livelihood Award“, 1999)
  • Kritiker der Privatisierung der Deutschen Bahn AG (Bürgerbahn statt Börsenbahn)

Er warf der SPD-Führung 2007 vor, die Privatisierung ohne demokratische Diskussion voranzutreiben.

  • Kritiker des momentanen Finanzsystems

Im Dokumentarfilm „Let’s Make Money“ (2008) forumulierte er seine Sicht auf verschiedene Aspekte der Entwicklung des weltweiten Finanzsystems

Ausschnitt aus dem Film „Let’s make money“:

In dem Film „Die vierte Revolution“ sagt Hermann Scheer:

„Statt wenige Eigentümer, haben wir plötzlich hunderttausende“ und „Die Energieversorgung bekommt eine Demokratisierung!“.

Hier ein Ausschnitt aus seiner kritischen Bundestagsdebatte gegen die Atomindustrie und ihre politische Lobby:

Dann ist er PLÖTZLICH TOT.

Ressourcen

Hermann Scheer: http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Scheer

Film „Let’s Make Money“: http://letsmakemoney.de/

Ranking deutscher Euro-Lügner

Neue Partei in Deutschland befragt im Internet nach …

Der Chef der AfD, Bernd Lucke, kritisiert scharf die eigentliche Geschäftsführerin der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH (http://www.deutsche-finanzagentur.de),  Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„Die Regierung versucht die Eurokrise aus dem Bewusstsein zu verdrängen.“

Ergebnis nach 309 Abstimmungen
Position Name Stimmen
1. Schäuble, CDU (21) 292
2. Merkel, CDU (9) 266
3. Steinbrück, SPD (20) 223
4. Trittin, DIE GRÜNEN (15) 222
5. Gabriel, SPD (10) 211
6. Steinmeier, SPD (3) 199
7. Roth, DIE GRÜNEN (14) 196
8. Westerwelle, FDP (5) 186
9. Rösler, FDP (16) 168
10. Brüderle, FPD (2) 160
11. Seehofer, CSU (1) 159
12. Döring, FDP (8) 136
13. Stoiber, CSU (4) 123
14. Künast, DIE GRÜNEN (19) 115
15. Göring-Eckardt, DIE GRÜNEN (7) 112
16. Von der Leyen, CDU (12) 109
17. Gröhe, CDU (11) 102
18. Nahles, SPD (18) 84
19. Beck, DIE GRÜNEN (6) 78
20. Gysi, DIE LINKER (17) 64
21. Schwan, SPD (13) 36

Geld mit System

Die 10 Kernaussagen von 45 unabhängigen Geldsystem-Kritiker

1) Die meisten Nationen dieser Welt stehen vor dem Problem einer anwachsenden Vermögenskluft und steigender Schuldenberge.
2) Diese Phänomene haben ihren Ursprung weniger in wirtschaftlichem Fehlverhalten oder verschwenderischer Politik, sondern resultieren vor allem aus dem nicht nachhaltigen Aufbau unseres Geld- und Finanzsystems.
3) Jedes Finanz- und Geldsystem in dem mit Geld, ohne realwirtschaftliche Tätigkeit, Geld gewonnen werden kann, ist nicht nachhaltig, denn es führt zu einer stetig steigenden Vermögenskluft und sprengt in regelmäßigen Abständen das Gesellschaftsgefüge. (In einem Casino wird zwar Geld mit Geld gewonnen, aber im Durchschnitt heben sich Verluste und Gewinne auf. Dies gilt aus diversen Gründen für den heutigen Geldanlagemarkt nicht.)
4) Wir nehmen an, dass die Struktur des Geld- und Finanzsystems zur exponentiellen Zunahme der Staatsschulden führt, wie sie in allen westlichen Nationen zu beobachten ist (mit Ausnahme der Steueroasen und unter Berücksichtigung von Schwankungen durch kriegsbedingte massive Geldschöpfung). Wäre Misswirtschaft die Ursache, so müsste ein Auf und Ab, je nach Kompetenz der Regierungen zu beobachten sein, und die Schwankungen dürften bestenfalls in der Höhe des Wirtschaftswachstums zunehmen und es nicht weit übersteigen. Überdies ist zu klären warum Schulden von Unternehmen und Privatleuten mit der gleichen Dynamik anwachsen, während das im Finanzsektor befindliche Vermögen steigt.
5) Ein nachhaltig funktionierendes Wirtschaftssystem ist daher nur auf der Basis von grundlegenden Veränderungen im Finanz- und Geldsystem vorstellbar.
6) Die Politik schafft die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Deshalb rufen wir unsere politischen Entscheidungsträger auf, die wissenschaftliche Erforschung des Geldsystems zu fördern um den Handlungsbedarf zu erkennen. Viele Erkenntnisse alternativer Geldtheoretiker wurden durch die aktuellen Entwicklungen bestätigt.
Dementsprechend gehören die Lehren dieser Theoretiker in die Forschung
eingearbeitet.
7) Der Entwicklung von Computermodellen zur Grundstruktur des Geld- und
Finanzwesens sollte ein annähernd hoher Forschungsetat zufließen, wie der
Entwicklung von Klimamodellen, da das Wohl der Bürger in ebenso hohem Maß von diesem von Menschenhand geschaffenen System abhängig ist.
8) Die Erforschung alternativer Modelle ist eine sozialpolitische Notwendigkeit, so lange die Vermutung nicht entkräftet werden kann, dass die Ursache der weltweit steigenden Vermögenskluft im Finanzsystem zu suchen ist.
9) Das Geld muss im Ursprung dem Volk gehören. Wenn ein System Gebühren auf das in Umlauf befindliche Geld einfordert, so dürfen die Erträge daraus nur für das Gemeinwohl verwendet werden.
10) Die breite Masse der Menschen geht heute von völlig falschen Annahmen darüber aus, wie Banken agieren und wie Geld entsteht. Das Thema darf im Bildungssektor nicht mehr weiter ausgeklammert werden. Ansonsten sind alle zukünftigen politischen Maßnahmen aufgrund des Unverständnisses von Seiten der Wähler zum Scheitern verurteilt.
Zitat: http://www.gotthalmseder.lima-city.de/