China erklärt den USA den Krieg

Dollar

Rußland begann sein Land zu schützen, und handelt Öl und Gas vermehrt in Euro oder Rubel.

Jetzt sicher auch mit der Chinesischen Währung.

Der chinesische Yuan (Renminbi) soll dem USA-Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag dieser Woche die erste Drehscheibe in Frankfurt/Main für die Landeswährung.

Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.

Der Chinesische Renminbi, dessen Währungseinheit der Yuan ist, ließ sich bisher nicht frei handeln.

Aber ab sofort beginnen die neuen Geld-Drehscheiben in Europa die Chinesische Währung als feste Größe neben dem USA-Dollar und dem Euro im Welthandel zu nutzen.

In Europa werden endlich die Stimmen immer lauter, den USA-Dollar als Leitwährung abzuschaffen.

Die europäische Atommacht Frankreich forderte das Ende des USA-Dollars als Weltleitwährung.

Das kommt einer Kriegserklärung gleich,

denn bisher wurden solche Staatschefs wie Iraks Saddham Hussein und Libyens Muammar al-Gaddafi umgebracht, ihre Länder überfallen, ein Regierungswechsel vorgenommen und im Weiteren die Rohstoffe durch USA-Konzerne ermächtigt, weil sie sich weigerten, weiter dem Pleite-Dollar und damit der Herrschaft der USA zu folgen.

Auch aus diesen Gründen müssen wir die kriegsvorbereitenden NATO-Aktivitäten in der Ukraine und rund um Rußland erleben.

 

Für die, die im Internet verdienen wollen

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Onebiz1
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Wie sich die Finanzelite auf den Crash vorbereitet

Crash, Finanzeliten

Diese Welt wird heute von Mächtigen des Geldes gesteuert.

Sie wissen, daß der Zusammenbruch ihres Geld- und Finanz-Systems nicht mehr aufzuhalten ist. Und dies betrifft vor allem die USA. Und sie bereiten sich auf die Zeit danach vor.

Dabei realisieren die Finanzeliten vor allem zwei Ziele:

  • Erstens: Sie versuchen die heutigen Bedingungen so lange wie möglich zu erhalten.

Dazu werden Regierungen und Politiker benutzt, Banke-„Rettungsschirme“ definiert und durchgesetzt, die Bevölkerungen über die Steuern oder durch Beteiligung mit ihrem Privatvermögen zur Kasse gebeten.

  • Zweitens: Sie versuchen Möglichkeit durchzusetzen, ihr Vermögen und ihren Besitzstand auf Kosten anderer in eine Zeit NACH dem großen Crash zu retten.

Dazu werden immer neue Finanzinstrumente und politische Orientierungen (vor allem die als „Liberalisierung“ getarnte Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums) erfunden,

mit denen sie groß angelegte Eigentumsumschichtungen zu ihren privaten Gunsten vornehmen.

Das Ziel besteht dabei vor allem darin, außerhalb der USA an Eigentum zu gelangen. Hier geht es natürlich immer wieder um Eigentum, das sichere und hohe Renditen abwirft.

Dabei ist es kurzfristig völlig egal,

  • wie es den davon betroffenen Menschen geht (z.B. wie die Abwasserbehandlung oder die Wohnbedingungen aussehen)
  • wie das künftige Weltwirtschaftssystem aussehen wird (im Glauben, daß privates Eigentum erhalten bleiben würde!).

Seit mehreren Jahren kaufen nordamerikanische Investoren deshalb in großem Stil in Europa, und besonders in Deutschland,

  1. Immobilien,
  2. Unternehmens-Aktien und
  3. öffentliche Versorgungsunternehmen auf.

Diese Käufer dieser Güter glauben, nach einem Zusammenbruch des USA-Dollars aus solchem Besitz gute Einkommen erzielen zu können.

Aber es gibt auch Gegenwinde und Zukunftsahnungen, die das nicht so einfach so geschehen lassen: Bister steuert allein Frankreich  hier dagegen.

Im Oktober 2008 hatte Frankreichs Präsident Sarkosy versucht, mit Hilfe eines Staatsfonds den Ausverkauf französischer Unternehmen an ausländische Investoren zu verhindern.

Ist er u.a. deshalb heute nicht mehr Präsident?

Rußland im Währungskrieg mit den USA

Währungskrieg

Russland hat mindestens 7 Vorteile auf seiner Seite.

1. Rußland verfügt über große Goldreserven- mindestens 1.094,8 Tonnen. Russland lagert sein Gold im eigenen Land.  (Wieviel Gold besitzen die USA eigentlich wirklich? Die Federal Reserve verweigert jede unabhängige Prüfung ihrer Bestände. Wieviel davon haben sie u.a. aus Deutschland und anderen Ländern (Libyen?, Ukraine?) geklaut! Der Verbleib der rund 1.500 Tonnen Gold Deutschlands ist sehr fraglich, die die Deutsche Bundesbank bei der Federal Reserve „lagert“.)

Goldreserven

2. Rußland hat kaum Schulden (Man vergleiche mit den USA, die etwa 200 Billionen USA-Dollar Schulden angehäuft haben!!!)

3. Rußland kann seine Ausgaben vollständig aus seinen Einnahmen finanzieren. (die USA kaufen schon Jahrzehnte auf Pump in der ganzen Welt.)

4. Rußland hat einen stabilen Staatshaushalt und ist wirtschaftlich unabhängiger vom Westen als umgekehrt. (Über die Staatshaushalts-Katastrophen der USA und anderer West-Länder braucht nicht mehr berichtet werden …  Die Staatsschuldenquote der Eurozone lag offizielle 2014 bei 92,6& )

5. Rußland hat riesige ausländische Währungsreserven –  im Wert von 432 Milliarden USA-Dollar. Es verfügt über riesige Mengen an ausländischen Währungen, vor allem Dollar-Reserven. Nur vier Staaten der Welt halten mehr ausländische Währungsreserven als Russland (China, Japan, Saudi-Arabien und die Schweiz).

6. Rußland ist volkswirtschaftlich relativ autonom, weniger stark als andere großen Staaten oder Staatengruppen (EU) in die Weltwirtschaft integriert. Deshalb richten wirtschaftliche Sanktionen gegen Rußland weniger aus, als es dem Westen selbst schadet.

7. Rußland führt offenbar einem weltweiten Bewußtseins-Trend der nationalen Souveränität und Selbstbestimmung an (statt der Unipolarität durch die USA mit einer Niedergangs-Globalisierung im „US-American Way of life“), wofür auch die noch erfolglosen Bestrebungen Husseins im Irak und Ghadaffis in Libyien standen, die Einigung der BRIC-Staaten und einiger anderer erwachenden Länder (Türkei?) heute stehen. Rußland hat immer betont und durch die Schaffung der BRIC-Einheit auch bestätigt, daß es nicht allein die Welt regieren will, sondern daß es eine Staaten-Gemeinschaft leisten müsse (und eben keinesfalls die USA allein!!!).

Allein der unmittelbare Schaden für die polnische Landwirtschaft soll rund 500 Millionen Euro betragen.

Und dieses volkswirtschaftliche und politische Ergebnis Rußlands ist vor allem der klugen Politik Wladimir Putins zu verdanken, der das Land aus dem Ausverkauf und der Ausbeutung durch die USA und weltweiten Konzerne in den 1990er Jahren nach dem Ende der Sowjetunion zielgerichtet herausgeführt hat. Deswegen richtet sich der propagandistische Angriff des Westens auch besonders auf die Person Putin.

Die vermeintliche Stärke der USA bestehen in zwei Aspekten:

1. in seiner militärischen Macht, die sie auch als politische Macht mißbrauchen.
– Diese besteht weniger in der Qualität und Quantität der militärischen Ausrüstung, als in der eindeutigen Einkreisung Rußlands durch etwa 200 Militärstützpunkte der USA weltweit.
– Desweiteren durch das Weiterbestehen des westlichen Militärbündnisses NATO, das sich – entgegen der historischen Abmachungen – bis vor die Haustür Rußland ausdehnte und strategisch-langfristig die Destabilisierung der Ukraine als schwelender Bürgerkriegsherd aufbaute und militärisch aufrüstet.

In Deutschland mehren sich immer deutlicher die Stimmen des militärischen Abzugs der Amerikaner aus dem seit dem Ende des 2. Weltkrieges besetzten deutschen Land!

Gabor Steingart schreibt im Handelsblatt am 8.8.2014 richtig:
„Die amerikanische Neigung zur verbalen und dann auch militärischen Eskalation, das Ausgrenzen, Angiften und Angreifen, hat sich nicht bewährt. Die letzte erfolgreiche militärische Großaktion, die Amerika durchgeführt hat, war die Landung in der Normandie. Alles andere – Korea, Vietnam, Irak und Afghanistan – ging gründlich daneben. Jetzt wieder Nato-Einheiten an die polnische Grenze zu verlegen und über eine Bewaffnung der Ukraine nachzudenken ist eine Fortsetzung der diplomatischen Ideenlosigkeit mit militärischen Mitteln.“

2. in der (Noch-)Kontrolle über die globale Finanzindustrie, die auf dem USA-Dollar basiert.

Darüber wurde schon viel geschrieben …

Interessant ist jedoch, daß der Kriegsetat der USA mit einem Budget von tatsächlich etwa 1 Billion USA-Dollar schon länger nicht mehr bezahlt werden kann!!!

Und, wenn sich dieser Finanz-Krieg ausweitet, dann wird Russland wohl seine bisherige Strategie weiter fortsetzen:

(1) seine Goldreserven weiter aufstocken (auch durch den Import von Gold; kein Land hat 2013 soviel Gold gekauft wie Rußland!)

(2) seine USA-Dollar-Reserven weiter abbauen,

(3) seine US-Staatsanleihen weiter abstoßen.

Vor allem die letzten beiden Punkte werden den USA massive Probleme bereiten.

Die offenkundige Abkehr Russlands und anderer Staaten vom USA-Dollar macht diese Länder (wie vorher den Irak und Libyen) für die USA-Führung und ihre Drahtzieher im Hintergrung jedoch brandgefährlich. Es geht um die Existenz der USA und des Gesellschaftssystems!

Auch wir müssen immer mehr den „Irrweg des Westens (Ложный путь Запада)“ erkennen und Besonnenheit zeigen.
Dieser Weg ist grundlegend durch das Finanzsystem der kapitalistischen Gesellschaft geprägt und bestimmt. Deshalb müssen in den letzten Zuckungen des Systems alle gleichgeschalteten westlichen Ländern gegen Rußland ins Feld (in den Krieg) ziehen, da es um die (finanziellen) Fundamente und die Existenz dieses Gesellschaftssystems geht.
Dieser Weg ist in den letzten Jahrzehnten ein Weg der USA und der Ausbeutung des Restes der Welt gewesen.

Angriff auf den Dollar: Russland trifft die Achilles-Ferse der Amerikaner

WährungskriegJames Rickards: “Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft”

  • ISBN-10: 3898796868

Das neue Buch von Michael Maier ist bereits die sechste Woche in Folge auf der Spiegel-Bestsellerliste.Michael Maier: Die Plünderung der Welt
Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen,

ISBN 978-3-89879-853-2, FinanzBuch Verlag, München 2014

Wie die Schuldenkrise des Westens und die hemmungslose Geld-Gier durch Manipulationen und Rechtsbruch direkt in einen Krieg münden können

Doch letzten Endes führen die Finanz-Eliten der Welt damit einen Krieg gegen die (meistens armen) Bürger dieser Welt.

Deutschland mit gefälschten Zahlen im Schulden-Fiasko

Schulden, staat

Allein die offiziellen Schulden Deutschlands sind zu hoch.

Diese Zahlen sind für „normale“ Menschen nicht mehr vorstellbar, weder von der Zahlengröße, noch von den Ursachen, geschweige denn von den Folgen …

Die tatsächlichen Zahlen sind jedoch noch um ein Vielfaches riesiger.

FOCUS-MONEY nennt jetzt ein Teil der Wahrheit über die Verschuldung.
Es ist nicht „unsere“ Verschuldung. Das ist die gezielte Auswirkung von einer interessengesteuerten Politik seit Jahren.
Wessen Interessen sind dahinter: Immer wieder dieselben. Diejenigen, die die Macht über das Geld haben und die  mit ihrem Geld bis heute die Welt inklusive Politik und Religion, Recht und Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Bildung und Kultur bestimmen

„Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.“
– Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie
Siehe Vermögens- und Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler in Berlin auf dieser Website unten rechts!

Angela Merkel, Konjunktur, Bruttoinlandsprodukt, Staatsverschuldung, Bankrott, BIP, Vertrag von Maastricht, Defizit, Haushaltssaldo, Generationengerechtigkeit, Sigmar Gabriel, Deutschland, Griechenland, Portugal, Italien

Angela Merkel, Konjunktur, Bruttoinlandsprodukt, Staatsverschuldung, Bankrott, BIP, Vertrag von Maastricht, Defizit, Haushaltssaldo, Generationengerechtigkeit, Sigmar Gabriel, Deutschland, Griechenland, Portugal, Italien

„Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums“

Armut und Reichtum

So sieht keine Gerechtigkeit aus!

„Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums“

Das sind Fakten einer neuen Oxfam-Studie,  eines Berichtes zur Einkommens- und Vermögensungleichheit, der vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht wurde.

  • Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Das sind Fakten und spürbares Erleben, die die neueste Oxfam-Studie klar ermittelt und mit Zahlen belegt.

Ein Prozent der weltweiten Bevölkerung verfügt über die Hälfte des gesamten Reichtums.

  • Eine Umfrage in sechs Ländern hat ergeben, dass ein Großteil der Bevölkerung glaubt, dass Gesetze zugunsten der Reichen verzerrt werden.

Weltweite wohlhabende Eliten beeinflussen die Politik zu ihren Gunsten und manipulieren wirtschaftliche Spielregeln in ihrem Sinne.

  • Die Gefahr sozialer Spannungen und gesellschaftlicher Zusammenbrüche würde dadurch zwangsläufig wachsen.

„Statt sich gemeinsam zu entwickeln, werden die Menschen immer mehr durch wirtschaftliche und politische Macht getrennt.“  /Zusammenfassung der Oxfam-Studie)

  • Die wachsende soziale Ungleichheit untergräbt demokratische Prozesse – in reichen wie in armen Ländern.

Einige unfaßbare Fakten:

  • Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des Weltvermögens (ca. 110 Billionen USA-Dollar)
  • Die 85 reichsten Menschen der Welt besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,5 Milliarden Menschen) zusammen.
  • In den USA steht die geschwächte Finanz-Regulierung in engem Zusammenhang mit einem enormen Vermögenszuwachs des obersten ein Prozent der Bevölkerung. Sein Anteil am Gesamteinkommen ist inzwischen so groß wie zuletzt vor der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre.
  • In Europa wurden Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Menschen mit geringem Einkommen und des Mittelstandes durchgesetzt, unter großem Druck der Finanzmärkte, deren reiche Investoren von staatlichen Rettungsmaßnahmen für die Banken profitierten.
  • In Afrika missbrauchen internationale Unternehmen – besonders aus dem Rohstoffsektor – ihren Einfluss, um Steuern und Abgaben zu vermeiden und beschneiden dadurch die Ressourcen, die den dortigen Regierungen zur Armutsbekämpfung zur Verfügung stehen.

Das abschließendes Ergebnis der Studie:

Die Regierungen müssten

  • dringend handeln, um diesen Trend umzukehren.
  • gegen unrechtmäßige Steuer- und Bankgeheimnisse sowie Steuervermeidung und Steuerflucht vorgehen,
  • in öffentliche Bildung und Gesundheitsfürsorge für alle investieren, und
  • extreme Einkommens- und Vermögensungleichheit bekämpfen.

Aber da beißt sich die Katze in den Schwanz, weil Regierungen und Politiker sind ja die Vollstrecker des Kapitals, des 1% der Weltbevölkerung, die die Welt immer noch mit dem Geld beherrschen!!!

Quelle: Studie der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam (www.oxfam.de)

 

Das Ende der USA oder das Ende der Welt?

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Ein Artikel von Dr. Paul Craig Roberts

Er war unter US-Präsident Ronald Reagan stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

[…] Zwei Szenarien sind wahrscheinlich: Entweder wird der Dollar aufgegeben werden und stark an Wert verlieren. Dann würde Washington seinen Status als Supermacht einbüßen und die Bedrohung für den Weltfrieden wäre vorbei. Oder aber Washington führt seine Marionetten in einen Militärkonflikt mit Russland und China. Die Folgen eines derartigen Kriegs wären weitaus katastrophaler als der Zusammenbruch des Dollars. […]

Von Dr. Paul Craig Roberts

Steht das Ende der USA bevor oder das Ende der Welt? 

Eines von beiden wird es sein!

2014 dürfte das Jahr der Entscheidung für die USA werden. Von zwei Seiten aus steigt der Druck auf den US-Dollar. Zum einen kann die US-Notenbank nicht mehr so am Goldpreis schrauben, denn die Goldreserven des Westens schwinden und das Wissen um die illegalen Preismanipulationen durch die Fed verbreitet sich immer stärker am Markt. Die Beweise, dass zu Zeiten schwachen Handels der Papiergold-Markt massiv mit ungedeckten Leerverkäufen geflutet wird, sprechen eine eindeutige Sprache. Es ist offensichtlich, dass auf dem Futures-Markt der Goldpreis manipuliert wird, um den Dollarwert vor den Folgen der Quantitativen Lockerung zu schützen.

Zum anderen steigt der Druck, weil die Regierung Obama so dumm war, Russland Sanktionen anzudrohen. Andere Länder nehmen es nicht mehr hin, dass Washington den Status des Dollar als Weltwährung missbraucht. Das internationale Zahlungssystem basiert auf dem Dollar und Washington nutzt das aus, um Volkswirtschaften der Länder abzustrafen, die sich Washingtons politischer Hegemonie widersetzen.

Russland und China reicht es. Wie ich gemeldet habe und auch Peter Koenig geschrieben hat [1], koppeln Russland und China ihren Auslandshandel vom Dollar ab. Russland wird künftig seine Geschäfte – inklusive der Öl- und Erdgasverkäufe nach Europa – in Rubel abwickeln und in den Währungen der BRICS-Partner. Die Nachfrage nach dem Dollar sinkt damit deutlich, entsprechend auch der Wechselkurs.

John Williams (shadowstats.com) hat deutlich aufgezeigt, dass sich die US-Wirtschaft nicht von dem Abschwung von 2008 erholt hat und im Gegenteil noch schwächer geworden ist. Dass seit Jahren die Einkommen nicht wachsen, setzt der großen Mehrheit der US-Bevölkerung sehr stark zu. Die USA sind inzwischen von Importen abhängig, was zur Folge hat, dass eine Abwertung des Dollar die Preise in den USA steigen lässt und die Lebensstandards weiter fallen.

Die Beweislage spricht klar dafür, dass die US-Wirtschaft 2014 in eine Strukturkrise gerät. Das ist die Schlussfolgerung, zu der John Williams in seinem Bericht vom 9. April kommt.

Dieses Jahr werden wir möglicherweise auch den Zerfall der NATO und sogar der EU erleben. Mit dem rücksichtslosen Staatsstreich in der Ukraine und der Androhung von Sanktionen gegen Russland hat Washington seine NATO-Marionettenstaaten in gefährliches Terrain gedrängt. Washington hatte mit anderen Reaktionen gerechnet, was den Sturz der gewählten demokratischen Regierung der Ukraine und die Installierung einer Marionettenregierung anbelangt. Die Krim hat sich rasch aus der Ukraine verabschiedet und sich wieder Russland angeschlossen. Andere ehemalige russische Gebiete in der Ukraine könnten demnächst folgen. In Lugansk, Donezk und Charkiw fordern Demonstranten eigene Volksbefragungen. Demonstranten haben die Volksrepublik Donezk und die Volksrepublik Charkiw ausgerufen. Washingtons Marionettenregierung in Kiew hat angedroht, die Protestaktionen gewaltsam niederzuschlagen [2]. Washington behauptet, dass die Demonstrationen von Russland organisiert werden, aber niemand glaubt Washington, nicht einmal die eigenen ukrainischen Marionetten.

Unter den Einheiten, die Kiew zur Befriedung der Separatisten in der Ostukraine entsandt hat, befinden sich laut russischen Medienberichten US-Söldner. Ein Parlamentarier der rechtsgerichteten, neonazistischen Vaterlandspartei hat dazu aufgerufen, die Demonstranten zu erschießen. Gewalt gegen die Demonstranten dürfte die russische Armee auf den Plan rufen und dazu führen, dass Russland die ehemaligen Gebiete in der Ostukraine zurückerhält, die der Ukraine durch die KPdSU zugeteilt worden waren.

Washington hat nichts Besseres zu tun, als wild mit Drohungen um sich zu werfen. Damit drängt Washington Europa gleich in zwei absolut unerwünschte Konfrontationen. Europa will nicht wegen des amerikanischen Staatsstreichs in Kiew Krieg mit Russland führen und die Europäer wissen zudem, dass echte Sanktionen gegen Russland ihnen selbst deutlich mehr Schaden zufügen würden. Die EU steht unter gewaltiger Belastung: Die wirtschaftliche Schieflage zwischen den Mitgliedsstaaten wächst, die Arbeitslosigkeit ist hoch, den ärmeren Mitgliedsstaaten wurde ein strenger wirtschaftlicher Sparkurs auferlegt. Die Europäer haben keine Lust, nun auch noch den Löwenanteil eines Konflikts abzubekommen, den Washington mit Russland angezettelt hat. Washington bietet Europa Krieg und Opfer, Russland und China dagegen bieten Handel und Freundschaft. Washington wird sich nach Leibeskräften bemühen, die europäischen Politiker, die man in der Tasche hat, auf Kurs zu halten, aber die negativen Aspekte für Europa, die ein Mitziehen mit Washington mit sich brächte, haben inzwischen deutlich zugenommen.

In den Augen der Welt erscheint Washington in vielerlei Hinsicht als doppelzüngig, nicht vertrauenswürdig und völlig korrupt. Als James Kidney, Staatsanwalt bei der US-Börsenaufsicht SEC, kürzlich in Rente ging, nutzte er die Gelegenheit zur Abrechnung: Seine Vorgesetzten, so Kidney, hätten seine Bemühungen abgewürgt, Goldman Sachs und andere Banken der Kategorie »Too big to fail« anzuklagen, denn seine Bosse bei der SEC seien nicht auf Gerechtigkeit aus, sondern darauf, »nach dem Staatsdienst hochbezahlte Jobs zu bekommen«. Und dafür war es besser, die Banken vor gerichtlicher Nachstellung zu schützen [3].

Die amerikanische Regierungsbehörde U.S. Agency for International Development wurde bei dem Versuch ertappt, über soziale Medien die Regierung Kubas zu stürzen [4].

Zu dieser dreisten Unverfrorenheit gesellen sich noch der Sturz der ukrainischen Regierung, der NSA-Abhörskandal, Seymour Hershs investigative Ermittlungen, denen zufolge der Giftgas-Angriff in Syrien vom NATO-Mitglied Türkei arrangiert wurde, um einen amerikanischen Militärschlag gegen Syrien rechtfertigen zu können, der Zwangsstopp für Boliviens Präsident Evo Morales, dessen Präsidentenflugzeug durchsucht wurde, Saddam Husseins »Massenvernichtungswaffen«, der Missbrauch des libyschen Überflugverbots für Militärangriffe und so weiter und so fort. Der Glaube anderer Länder an die Urteilskraft und Integrität der US-Regierung hat so stark gelitten, dass die Welt nicht länger an eine Führungsrolle Washingtons glaubt. Washington bleiben nur Drohungen und Bestechungen, immer häufiger tritt die US-Regierung als Drangsalierer auf.

Die eigene Glaubwürdigkeit hat Washington selbst ruiniert und das blieb nicht ohne Folgen. Am schlimmsten ist die wachsende Erkenntnis, dass Washingtons hanebüchene Verschwörungstheorie zu 9/11 falsch ist. Die absurde Verschwörungstheorie wurde in sämtlichen Details von zahlreichen unabhängigen Experten genauso widerlegt wie von über 100 Ersthelfern. Kein halbwegs vernünftiger Mensch kann glauben, dass es ein paar Saudis ohne Flugerfahrung ohne die Hilfe eines Geheimdienstes gelingt, die komplette nationale Sicherheit hinters Licht zu führen, nicht nur alle 16 amerikanischen Nachrichtendienste, sondern auch die Nachrichtendienste der NATO und Israels.

Nichts funktionierte am 11. September. Die Flughafensicherheit versagte vier Mal innerhalb einer Stunde – häufiger als in den anderen 116 232 Stunden des 21. Jahrhunderts zusammen. Erstmals in der Geschichte der US Air Force bekam man keine Abfangjäger in die Luft. Erstmals in der Geschichte verlor die Flugüberwachung Flugzeuge bis zu einer Stunde lang und meldete das nicht. Erstmals in der Geschichte führten mit niedriger Temperatur brennende, kurzlebige Feuer auf einigen Stockwerken dazu, dass massive Stahlstrukturen nachgaben und einstürzten. Erstmals in der Geschichte brachen drei Wolkenkratzer praktisch im freien Fall ein, ohne dass kontrollierte Sprengungen im unteren Bereich Widerstände entfernt hätten.

Zwei Drittel der Amerikaner fielen auf diese hanebüchene Geschichte herein. Der linke Flügel fiel darauf herein, weil hier ja die Unterdrückten gegen Amerikas Imperium des Bösen zurückschlugen. Der rechte Flügel fiel darauf herein, weil hier ja die bösen bösen Muslime auf das gute Amerika losgingen. Präsident George W. Bush fasste die Meinung der Rechten ganz gut zusammen: »Sie hassen uns wegen unserer Freiheit und Demokratie.«

Aber sonst glaubte es niemand, schon gar nicht die Italiener. Dort kannte man sich mit Regierungsaktionen unter falscher Flagge aus, seit ihr Präsident dem Volk einige Jahre zuvor die Wahrheit über die »Operation Gladio« gestanden hatte. »Operation Gladio« war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine gemeinsame Operation von CIA und italienischem Geheimdienst gewesen. Es ging darum, bei Bombenanschlägen in Europa Frauen und Kinder zu töten und die Schuld dann den Kommunisten in die Schuhe zu schieben. So sollte Europas kommunistischen Parteien geschadet werden.

Italiener gehörten mit zu den ersten, die in Videopräsentationen Washingtons hanebüchene 9/11-Theorie hinterfragten. Die beste dieser Präsentationen ist der 105 Minuten lange Film Zero, den man sich hier ansehen kann:

Dokumentarfilm „Zero“:

http://www.youtube.com/watch?v=QU961SGps8g

Zero wurde vom italienischen Unternehmen Telemaco als Untersuchung zu den Vorfällen von 9/11 produziert. Viele Prominente treten dort auf, dazu unabhängige Experten. Gemeinsam widerlegen sie jede einzelne Behauptung, die die USA als Erklärung für 9/11 angeführt haben. Der Film wurde dem Europaparlament gezeigt. Wer diesen Film sieht, kann nicht ein Wort der offiziellen Erklärungen zu 9/11 mehr glauben.

Es bleibt eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: Teile der US-Regierung sprengten drei Wolkenkratzer in New York, um den Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia, Syrien, den Iran und die Hisbollah zu zerstören und die USA auf den neokonservativen Kurs als globale Hegemonialmacht einzuschwören. China und Russland protestierten gegen Libyens Zerstörung, nahmen es aber zum eigenen Schaden hin. Aber beim Iran war eine rote Linie erreicht. Washington kam nicht weiter, also beschloss man, Russland in der Ukraine massiven Ärger zu bereiten und so von den amerikanischen Plänen an anderer Stelle abzulenken.

China ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite steht der Nutzen, den man aus dem Handelsüberschuss mit den USA zieht, auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass Washington China immer stärker mit Marine- und Luftwaffenstützpunkten einkreist. China kommt zu dem Schluss, dass man denselben Feind wie Russland hat, nämlich Washington.

Zwei Szenarien sind wahrscheinlich: Entweder wird der Dollar aufgegeben werden und stark an Wert verlieren. Dann würde Washington seinen Status als Supermacht einbüßen und die Bedrohung für den Weltfrieden wäre vorbei. Oder aber Washington führt seine Marionetten in einen Militärkonflikt mit Russland und China. Die Folgen eines derartigen Kriegs wären weitaus katastrophaler als der Zusammenbruch des Dollars.

Obama, USA, Krieg

Über den Autor:

US-Präsident Ronald Reagan ernannte Dr. Roberts zum stellvertretenden Finanzminister der Vereinigten Staaten mit dem Zuständigkeitsbereich Wirtschaftspolitik und wurde durch den US-Senat in seinem Amt bestätigt. Von 1975 bis 1978 diente Dr. Roberts im US-Kongress, in dem er das Kemp-Roth Gesetz entwarf. Darüber hinaus spielte er eine führende Rolle in Bezug auf das Werben unter beiden Parteien zur Entwicklung einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Nachdem er aus dem US-Finanzministerium ausschied, betätigte er sich als Berater des amerikanischen Verteidigungs- und Handelsministeriums.

Dr. Roberts war Mitherausgeber und Kolumnist des The Wall Street Journal, Kolumnist für Business Week sowie den Scripps Howard News Service. Im Jahr 1992 wurde er mit dem Warren Brookes Award für exzellente Leistungen im Journalismus ausgezeichnet. 1993 kürte ihn Forbes Media zu einem der einflussreichsten und besten Journalisten in den Vereinigten Staaten.

Dr. Roberts wurde für seine herausragenden Leistungen zur Formulierung der ökonomischen Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten mit dem Meritorious Service Award des US-Finanzministeriums ausgezeichnet. Im Jahr 1987 zeichnete ihn die französische Regierung für seine Leistungen einer Erneuerung der Wirtschaftswissenschaften und -strategien nach einem halben Jahrhundert des Staatsinterventionismus aus und nahm Dr. Roberts in die Ehrenlegion auf. Er gehört nicht nur in den USA zum Who’s Who der Gesellschaft, sondern in der ganzen Welt.

Querverweise:

[1] http://www.informationclearinghouse.info/article38165.htm

[2] http://rt.com/news/eastern-ukraine-violence-threats-405/

[3] http://www.counterpunch.org/2014/04/09/65578/

[4] http://rt.com/news/cuba-usaid-senate-zunzuneo-241/