Nie wieder Krieg als Ausweg aus dem USA-Staatsbankrott!

Anja Zwetkowa:

Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden

„Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war.

Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten.

Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten.

Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.“

Siehe Artikel: Die Geschichte des 2. weltkriegs muss neu geschrieben werden

Russland, das große Hindernis auf dem Weg zur “American World”

Zweiter Weltkrieg

Island, Russland

Stehen wir vor dem Zusammenbruch des weltweiten Geld- und Wirtschaftssystems?

Bild: pixabay.com

Die aktuellen Meldungen über das Finanz- und Wirtschaftssystem sind bedrohlich klar:

  • Letzte Warnung vor dem großen Gold-Orkan 2015!
  • Sagen Sie jetzt Adieu zu Ihrem Geld!
  • Der Euro ist jetzt am Ende!
  • Privatvermögen wird ausradiert!
  • Großbritannien: Der EU-Austritt rückt immer näher!

1. Das Grundproblem der Finanzkrise

2. Das Problem Zinseffekt

3. Das Problem Staatsanleihen

4. Das Problem Schulden-Finanzierung

5. Kaufkraft schwindet

6. Goldpreis ist manipuliert

7. Papiergeld ist unsicher

8. Bargeld soll abgeschafft werden 

9. Zwangs-Enteignung droht 

10. Videos zum Thema

Der USA-Dollar als Leid-Währung

In fast jedem Land der Welt gibt es die privaten Zentralbanken (auch Nationalbank genannt).

Das Welt-Finanzsystem wurde in den letzten Jahrzehnten von der USA-Privat-Bank Federal Reserve Notenbank,  von der Wall Street in New York und damit vom USA-Dollar bestimmt.

„Der Dollar ist eine Privatwährung, die USA hat keine staatliche Währung. Der Grundbesitz aller US-Bundesstaaten dient der Fed als Pfand.“ (Prof. Dr. Hans J. Bocker)

„Ich fürchte, dass es dem Bürger nicht gefallen wird, wenn er hört, dass die Banken nicht nur Geld schaffen und zerstören können, sondern eben dies auch tun. Und jene, die das Kreditvermögen der Nation kontrollieren, lenken gleichermaßen die Politik der Regierungen und halten das Schicksal der Menschen in ihrer leeren Hand.“ (der Vorsitzende der Midland Bank in London, Reginald McKenna)

Nur der Iran, der Irak, der Sudan, Afghanistan, Nordkorea, Libyen und Kuba weigerten sich erfolgreich zu diesem „Finanz-Klub“ zu gehören.

Drei frühere Verweigerer-Staaten – Afghanistan, Irak und Libyen – wurden inzwischen mit Kriegsgewalt in die Knie gezwungen!

  • Afghanistan wurde erpreßt mit der bekannten Drohung, das Land in die „Steinzeit zu bomben“.
  • Saddam Hussein hatte versucht, Öl aus dem Irak nicht mehr gegen USA-Dollar, sondern Euro zu verkaufen. 2003 bekam sein Land dafür einen Krieg und er persönlich seinen Tod.
  • Muammar al-Gaddafi hatte versucht, den Gold-Dinar als neue afrikanische Währung zu etablieren, das Libysche Öl nur noch gegen diese Währung zu verkaufen. Sein Land bekam einen Krieg und er persönliche einen Mord.

Und so erklärt sich sehr einfach, warum auch die restlichen „Verweigerer“ Iran, Sudan, Nordkorea und Kuba uns immer wieder als die „Bösen“ in dieser Welt präsentiert werden.

Die Zeiten ändern sich!

Im Frühjahr 2014 hatte der ehemalige Weltbank-Chefökonom Justin Yifu Lin die Dominanz der USA-Währung als Ursache für die Weltwirtschaftskrise bezeichnet und aufgerufen, den Dollar als Weltreservewährung zu beseitigen.

Heute (2015) verbannen immer mehr Staaten die US-amerikanische Währung aus ihrem Außenhandel.

1) Russland

2) China

3) sogar Japan verzichten allmählich auf den Dollar als Zwischenwährung

4) Iran

Bereits 2003 begann der Iran, mit seinen europäischen und asiatischen Partnern in Euro zu handeln.

5) Türkei wickeln jetzt ihre zwischenstaatlichen Geschäfte mit dem Iran mit nationalen Währungen ab

Siehe Sputniknews 
Verzicht auf den Dollar im Welthandel

Mit Geld spielt man nicht!

Foto: Ultimate Stock Photos Package

„Mit Geld spielt man nicht“

Das ist der Werbeslogan der Aachen Münchener Versicherung seit 2010.

Der Kampagnenslogan soll veranschaulichen:

  • „Solidität,
  • ausgezeichnete Finanzkraft,
  • die auf Langfristigkeit und Sicherheit ausgerichtete Kapitalanlagepolitik“.

https://youtu.be/VRxdmKzMJKc

Ein Versicherungsunternehmen sorgt „im täglichen Geschäft“ heute mit „Profession“ dafür, ihren Kunden

  • eine „angemessene“ Rendite
  • bei gleichzeitig „begrenztem“ Risiko
  • zu „erwirtschaften“.

ABER: „Mit Geld spielt man nicht!“

Denn die entscheidenden Fragen sind doch:

1) Was ist eine angemessene Rendite? Wie hoch darf  oder kann der Profit durch Ausbeutung, Spekulation und wundersame Geldvemehrung aus dem Nichts sein? 5 % oder 500 % oder sogar über 1000%??? Und in welchem Zeitraum: im Jahr oder am Tag?

2) Was ist ein begrenztes Risiko? Kann es denn überhaupt in diesen Tagen noch (finanzielle) Sicherheit geben, wo „das große Finale näher rückt“: Krieg oder Crash!.

Die Geldspekulation der privaten FED und damit die Verschuldung der USA („Die wahre Verschuldung der USA liegt bei 222 Billionen Dollar“, warnt Laurence Kotlikoff von der Universität Boston) und vieler abhängiger Staaten – wie die Bundesrepublik Deutschland – ist so hoch, daß wir Menschen die Zahlen nicht mehr vorstellen können und die Wirtschaften und Staaten dies nie mehr (an die Banken) zurückzahlen kann!!!

(Sehr interessant ist übrigens das helle GRÜN (keine Schulden!) auf der Weltkarte der Staatsverschuldung bei Rußland gegenüber dem ROT (sehr hohe Schulden!) bei den USA.)

Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook 2014 (Daten für 2015 geschätzt
Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook 2014 (Daten für 2015 geschätzt

Aus einem Newletter von Harry. S. Dent (Analyst und Leiter DentResearch des FID Verlags) vom 19.05.2015:

Hier nur einige der Ereignisse, die Sie in den nächsten Monaten erwarten dürfen:

  • Die Arbeitslosenquote wird wieder steigen – in den USA landesweit auf ca. 15 % – bzw. auf bis zu 25 %, wenn man die Langzeitarbeitslosigkeit mit einrechnet.
  • Die Immobilienpreise in den USA werden um mindestens weitere 30 % fallen – trotz des größten Konjunkturpakets der Geschichte und der niedrigsten Hypothekenzinsen der letzten 40 Jahre.
  • Privatverschuldung in Rekordhöhe (42 Billionen USD – also nahezu 140.000 USD für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in Amerika), sinkende Einkommen und fehlendes Eigenkapital … werden die Privatkonkurse und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen um 30 % ansteigen lassen.
  • US-Bundesstaaten und regionale Regierungen werden aufgrund leerer Kassen und ohne bundesstaatliche Hilfsgelder in die Zahlungsunfähigkeit getrieben werden, speziell auf Stadt- und Bezirksebene.
  • Angesichts sinkender Einnahmen wird die Staatsverschuldung von heute 13 Billionen USD weiter in die Höhe schießen.
  • Die globale Kreditkrise – Phase II – wird von Amerika aus auf andere Regionen der Welt überspringen.

3) Was erwirtschaftet denn eine Bank oder eine Versicherung für Geld?

Lies hier über dieses Geheimnis und diesen weltweiten Schwindel

Dr. Josef ACKERMANN (ehemals Vorstandssprecher Deutsche Bank) gibt GELDSCHÖPFUNG aus dem NICHTS zu! 

Rußland im Währungskrieg mit den USA

Währungskrieg

Russland hat mindestens 7 Vorteile auf seiner Seite.

1. Rußland verfügt über große Goldreserven- mindestens 1.094,8 Tonnen. Russland lagert sein Gold im eigenen Land.  (Wieviel Gold besitzen die USA eigentlich wirklich? Die Federal Reserve verweigert jede unabhängige Prüfung ihrer Bestände. Wieviel davon haben sie u.a. aus Deutschland und anderen Ländern (Libyen?, Ukraine?) geklaut! Der Verbleib der rund 1.500 Tonnen Gold Deutschlands ist sehr fraglich, die die Deutsche Bundesbank bei der Federal Reserve „lagert“.)

Goldreserven

2. Rußland hat kaum Schulden (Man vergleiche mit den USA, die etwa 200 Billionen USA-Dollar Schulden angehäuft haben!!!)

3. Rußland kann seine Ausgaben vollständig aus seinen Einnahmen finanzieren. (die USA kaufen schon Jahrzehnte auf Pump in der ganzen Welt.)

4. Rußland hat einen stabilen Staatshaushalt und ist wirtschaftlich unabhängiger vom Westen als umgekehrt. (Über die Staatshaushalts-Katastrophen der USA und anderer West-Länder braucht nicht mehr berichtet werden …  Die Staatsschuldenquote der Eurozone lag offizielle 2014 bei 92,6& )

5. Rußland hat riesige ausländische Währungsreserven –  im Wert von 432 Milliarden USA-Dollar. Es verfügt über riesige Mengen an ausländischen Währungen, vor allem Dollar-Reserven. Nur vier Staaten der Welt halten mehr ausländische Währungsreserven als Russland (China, Japan, Saudi-Arabien und die Schweiz).

6. Rußland ist volkswirtschaftlich relativ autonom, weniger stark als andere großen Staaten oder Staatengruppen (EU) in die Weltwirtschaft integriert. Deshalb richten wirtschaftliche Sanktionen gegen Rußland weniger aus, als es dem Westen selbst schadet.

7. Rußland führt offenbar einem weltweiten Bewußtseins-Trend der nationalen Souveränität und Selbstbestimmung an (statt der Unipolarität durch die USA mit einer Niedergangs-Globalisierung im „US-American Way of life“), wofür auch die noch erfolglosen Bestrebungen Husseins im Irak und Ghadaffis in Libyien standen, die Einigung der BRIC-Staaten und einiger anderer erwachenden Länder (Türkei?) heute stehen. Rußland hat immer betont und durch die Schaffung der BRIC-Einheit auch bestätigt, daß es nicht allein die Welt regieren will, sondern daß es eine Staaten-Gemeinschaft leisten müsse (und eben keinesfalls die USA allein!!!).

Allein der unmittelbare Schaden für die polnische Landwirtschaft soll rund 500 Millionen Euro betragen.

Und dieses volkswirtschaftliche und politische Ergebnis Rußlands ist vor allem der klugen Politik Wladimir Putins zu verdanken, der das Land aus dem Ausverkauf und der Ausbeutung durch die USA und weltweiten Konzerne in den 1990er Jahren nach dem Ende der Sowjetunion zielgerichtet herausgeführt hat. Deswegen richtet sich der propagandistische Angriff des Westens auch besonders auf die Person Putin.

Die vermeintliche Stärke der USA bestehen in zwei Aspekten:

1. in seiner militärischen Macht, die sie auch als politische Macht mißbrauchen.
– Diese besteht weniger in der Qualität und Quantität der militärischen Ausrüstung, als in der eindeutigen Einkreisung Rußlands durch etwa 200 Militärstützpunkte der USA weltweit.
– Desweiteren durch das Weiterbestehen des westlichen Militärbündnisses NATO, das sich – entgegen der historischen Abmachungen – bis vor die Haustür Rußland ausdehnte und strategisch-langfristig die Destabilisierung der Ukraine als schwelender Bürgerkriegsherd aufbaute und militärisch aufrüstet.

In Deutschland mehren sich immer deutlicher die Stimmen des militärischen Abzugs der Amerikaner aus dem seit dem Ende des 2. Weltkrieges besetzten deutschen Land!

Gabor Steingart schreibt im Handelsblatt am 8.8.2014 richtig:
„Die amerikanische Neigung zur verbalen und dann auch militärischen Eskalation, das Ausgrenzen, Angiften und Angreifen, hat sich nicht bewährt. Die letzte erfolgreiche militärische Großaktion, die Amerika durchgeführt hat, war die Landung in der Normandie. Alles andere – Korea, Vietnam, Irak und Afghanistan – ging gründlich daneben. Jetzt wieder Nato-Einheiten an die polnische Grenze zu verlegen und über eine Bewaffnung der Ukraine nachzudenken ist eine Fortsetzung der diplomatischen Ideenlosigkeit mit militärischen Mitteln.“

2. in der (Noch-)Kontrolle über die globale Finanzindustrie, die auf dem USA-Dollar basiert.

Darüber wurde schon viel geschrieben …

Interessant ist jedoch, daß der Kriegsetat der USA mit einem Budget von tatsächlich etwa 1 Billion USA-Dollar schon länger nicht mehr bezahlt werden kann!!!

Und, wenn sich dieser Finanz-Krieg ausweitet, dann wird Russland wohl seine bisherige Strategie weiter fortsetzen:

(1) seine Goldreserven weiter aufstocken (auch durch den Import von Gold; kein Land hat 2013 soviel Gold gekauft wie Rußland!)

(2) seine USA-Dollar-Reserven weiter abbauen,

(3) seine US-Staatsanleihen weiter abstoßen.

Vor allem die letzten beiden Punkte werden den USA massive Probleme bereiten.

Die offenkundige Abkehr Russlands und anderer Staaten vom USA-Dollar macht diese Länder (wie vorher den Irak und Libyen) für die USA-Führung und ihre Drahtzieher im Hintergrung jedoch brandgefährlich. Es geht um die Existenz der USA und des Gesellschaftssystems!

Auch wir müssen immer mehr den „Irrweg des Westens (Ложный путь Запада)“ erkennen und Besonnenheit zeigen.
Dieser Weg ist grundlegend durch das Finanzsystem der kapitalistischen Gesellschaft geprägt und bestimmt. Deshalb müssen in den letzten Zuckungen des Systems alle gleichgeschalteten westlichen Ländern gegen Rußland ins Feld (in den Krieg) ziehen, da es um die (finanziellen) Fundamente und die Existenz dieses Gesellschaftssystems geht.
Dieser Weg ist in den letzten Jahrzehnten ein Weg der USA und der Ausbeutung des Restes der Welt gewesen.

Angriff auf den Dollar: Russland trifft die Achilles-Ferse der Amerikaner

WährungskriegJames Rickards: “Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft”

  • ISBN-10: 3898796868

Das neue Buch von Michael Maier ist bereits die sechste Woche in Folge auf der Spiegel-Bestsellerliste.Michael Maier: Die Plünderung der Welt
Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen,

ISBN 978-3-89879-853-2, FinanzBuch Verlag, München 2014

Wie die Schuldenkrise des Westens und die hemmungslose Geld-Gier durch Manipulationen und Rechtsbruch direkt in einen Krieg münden können

Doch letzten Endes führen die Finanz-Eliten der Welt damit einen Krieg gegen die (meistens armen) Bürger dieser Welt.

Das Ende der USA oder das Ende der Welt?

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Ein Artikel von Dr. Paul Craig Roberts

Er war unter US-Präsident Ronald Reagan stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

[…] Zwei Szenarien sind wahrscheinlich: Entweder wird der Dollar aufgegeben werden und stark an Wert verlieren. Dann würde Washington seinen Status als Supermacht einbüßen und die Bedrohung für den Weltfrieden wäre vorbei. Oder aber Washington führt seine Marionetten in einen Militärkonflikt mit Russland und China. Die Folgen eines derartigen Kriegs wären weitaus katastrophaler als der Zusammenbruch des Dollars. […]

Von Dr. Paul Craig Roberts

Steht das Ende der USA bevor oder das Ende der Welt? 

Eines von beiden wird es sein!

2014 dürfte das Jahr der Entscheidung für die USA werden. Von zwei Seiten aus steigt der Druck auf den US-Dollar. Zum einen kann die US-Notenbank nicht mehr so am Goldpreis schrauben, denn die Goldreserven des Westens schwinden und das Wissen um die illegalen Preismanipulationen durch die Fed verbreitet sich immer stärker am Markt. Die Beweise, dass zu Zeiten schwachen Handels der Papiergold-Markt massiv mit ungedeckten Leerverkäufen geflutet wird, sprechen eine eindeutige Sprache. Es ist offensichtlich, dass auf dem Futures-Markt der Goldpreis manipuliert wird, um den Dollarwert vor den Folgen der Quantitativen Lockerung zu schützen.

Zum anderen steigt der Druck, weil die Regierung Obama so dumm war, Russland Sanktionen anzudrohen. Andere Länder nehmen es nicht mehr hin, dass Washington den Status des Dollar als Weltwährung missbraucht. Das internationale Zahlungssystem basiert auf dem Dollar und Washington nutzt das aus, um Volkswirtschaften der Länder abzustrafen, die sich Washingtons politischer Hegemonie widersetzen.

Russland und China reicht es. Wie ich gemeldet habe und auch Peter Koenig geschrieben hat [1], koppeln Russland und China ihren Auslandshandel vom Dollar ab. Russland wird künftig seine Geschäfte – inklusive der Öl- und Erdgasverkäufe nach Europa – in Rubel abwickeln und in den Währungen der BRICS-Partner. Die Nachfrage nach dem Dollar sinkt damit deutlich, entsprechend auch der Wechselkurs.

John Williams (shadowstats.com) hat deutlich aufgezeigt, dass sich die US-Wirtschaft nicht von dem Abschwung von 2008 erholt hat und im Gegenteil noch schwächer geworden ist. Dass seit Jahren die Einkommen nicht wachsen, setzt der großen Mehrheit der US-Bevölkerung sehr stark zu. Die USA sind inzwischen von Importen abhängig, was zur Folge hat, dass eine Abwertung des Dollar die Preise in den USA steigen lässt und die Lebensstandards weiter fallen.

Die Beweislage spricht klar dafür, dass die US-Wirtschaft 2014 in eine Strukturkrise gerät. Das ist die Schlussfolgerung, zu der John Williams in seinem Bericht vom 9. April kommt.

Dieses Jahr werden wir möglicherweise auch den Zerfall der NATO und sogar der EU erleben. Mit dem rücksichtslosen Staatsstreich in der Ukraine und der Androhung von Sanktionen gegen Russland hat Washington seine NATO-Marionettenstaaten in gefährliches Terrain gedrängt. Washington hatte mit anderen Reaktionen gerechnet, was den Sturz der gewählten demokratischen Regierung der Ukraine und die Installierung einer Marionettenregierung anbelangt. Die Krim hat sich rasch aus der Ukraine verabschiedet und sich wieder Russland angeschlossen. Andere ehemalige russische Gebiete in der Ukraine könnten demnächst folgen. In Lugansk, Donezk und Charkiw fordern Demonstranten eigene Volksbefragungen. Demonstranten haben die Volksrepublik Donezk und die Volksrepublik Charkiw ausgerufen. Washingtons Marionettenregierung in Kiew hat angedroht, die Protestaktionen gewaltsam niederzuschlagen [2]. Washington behauptet, dass die Demonstrationen von Russland organisiert werden, aber niemand glaubt Washington, nicht einmal die eigenen ukrainischen Marionetten.

Unter den Einheiten, die Kiew zur Befriedung der Separatisten in der Ostukraine entsandt hat, befinden sich laut russischen Medienberichten US-Söldner. Ein Parlamentarier der rechtsgerichteten, neonazistischen Vaterlandspartei hat dazu aufgerufen, die Demonstranten zu erschießen. Gewalt gegen die Demonstranten dürfte die russische Armee auf den Plan rufen und dazu führen, dass Russland die ehemaligen Gebiete in der Ostukraine zurückerhält, die der Ukraine durch die KPdSU zugeteilt worden waren.

Washington hat nichts Besseres zu tun, als wild mit Drohungen um sich zu werfen. Damit drängt Washington Europa gleich in zwei absolut unerwünschte Konfrontationen. Europa will nicht wegen des amerikanischen Staatsstreichs in Kiew Krieg mit Russland führen und die Europäer wissen zudem, dass echte Sanktionen gegen Russland ihnen selbst deutlich mehr Schaden zufügen würden. Die EU steht unter gewaltiger Belastung: Die wirtschaftliche Schieflage zwischen den Mitgliedsstaaten wächst, die Arbeitslosigkeit ist hoch, den ärmeren Mitgliedsstaaten wurde ein strenger wirtschaftlicher Sparkurs auferlegt. Die Europäer haben keine Lust, nun auch noch den Löwenanteil eines Konflikts abzubekommen, den Washington mit Russland angezettelt hat. Washington bietet Europa Krieg und Opfer, Russland und China dagegen bieten Handel und Freundschaft. Washington wird sich nach Leibeskräften bemühen, die europäischen Politiker, die man in der Tasche hat, auf Kurs zu halten, aber die negativen Aspekte für Europa, die ein Mitziehen mit Washington mit sich brächte, haben inzwischen deutlich zugenommen.

In den Augen der Welt erscheint Washington in vielerlei Hinsicht als doppelzüngig, nicht vertrauenswürdig und völlig korrupt. Als James Kidney, Staatsanwalt bei der US-Börsenaufsicht SEC, kürzlich in Rente ging, nutzte er die Gelegenheit zur Abrechnung: Seine Vorgesetzten, so Kidney, hätten seine Bemühungen abgewürgt, Goldman Sachs und andere Banken der Kategorie »Too big to fail« anzuklagen, denn seine Bosse bei der SEC seien nicht auf Gerechtigkeit aus, sondern darauf, »nach dem Staatsdienst hochbezahlte Jobs zu bekommen«. Und dafür war es besser, die Banken vor gerichtlicher Nachstellung zu schützen [3].

Die amerikanische Regierungsbehörde U.S. Agency for International Development wurde bei dem Versuch ertappt, über soziale Medien die Regierung Kubas zu stürzen [4].

Zu dieser dreisten Unverfrorenheit gesellen sich noch der Sturz der ukrainischen Regierung, der NSA-Abhörskandal, Seymour Hershs investigative Ermittlungen, denen zufolge der Giftgas-Angriff in Syrien vom NATO-Mitglied Türkei arrangiert wurde, um einen amerikanischen Militärschlag gegen Syrien rechtfertigen zu können, der Zwangsstopp für Boliviens Präsident Evo Morales, dessen Präsidentenflugzeug durchsucht wurde, Saddam Husseins »Massenvernichtungswaffen«, der Missbrauch des libyschen Überflugverbots für Militärangriffe und so weiter und so fort. Der Glaube anderer Länder an die Urteilskraft und Integrität der US-Regierung hat so stark gelitten, dass die Welt nicht länger an eine Führungsrolle Washingtons glaubt. Washington bleiben nur Drohungen und Bestechungen, immer häufiger tritt die US-Regierung als Drangsalierer auf.

Die eigene Glaubwürdigkeit hat Washington selbst ruiniert und das blieb nicht ohne Folgen. Am schlimmsten ist die wachsende Erkenntnis, dass Washingtons hanebüchene Verschwörungstheorie zu 9/11 falsch ist. Die absurde Verschwörungstheorie wurde in sämtlichen Details von zahlreichen unabhängigen Experten genauso widerlegt wie von über 100 Ersthelfern. Kein halbwegs vernünftiger Mensch kann glauben, dass es ein paar Saudis ohne Flugerfahrung ohne die Hilfe eines Geheimdienstes gelingt, die komplette nationale Sicherheit hinters Licht zu führen, nicht nur alle 16 amerikanischen Nachrichtendienste, sondern auch die Nachrichtendienste der NATO und Israels.

Nichts funktionierte am 11. September. Die Flughafensicherheit versagte vier Mal innerhalb einer Stunde – häufiger als in den anderen 116 232 Stunden des 21. Jahrhunderts zusammen. Erstmals in der Geschichte der US Air Force bekam man keine Abfangjäger in die Luft. Erstmals in der Geschichte verlor die Flugüberwachung Flugzeuge bis zu einer Stunde lang und meldete das nicht. Erstmals in der Geschichte führten mit niedriger Temperatur brennende, kurzlebige Feuer auf einigen Stockwerken dazu, dass massive Stahlstrukturen nachgaben und einstürzten. Erstmals in der Geschichte brachen drei Wolkenkratzer praktisch im freien Fall ein, ohne dass kontrollierte Sprengungen im unteren Bereich Widerstände entfernt hätten.

Zwei Drittel der Amerikaner fielen auf diese hanebüchene Geschichte herein. Der linke Flügel fiel darauf herein, weil hier ja die Unterdrückten gegen Amerikas Imperium des Bösen zurückschlugen. Der rechte Flügel fiel darauf herein, weil hier ja die bösen bösen Muslime auf das gute Amerika losgingen. Präsident George W. Bush fasste die Meinung der Rechten ganz gut zusammen: »Sie hassen uns wegen unserer Freiheit und Demokratie.«

Aber sonst glaubte es niemand, schon gar nicht die Italiener. Dort kannte man sich mit Regierungsaktionen unter falscher Flagge aus, seit ihr Präsident dem Volk einige Jahre zuvor die Wahrheit über die »Operation Gladio« gestanden hatte. »Operation Gladio« war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine gemeinsame Operation von CIA und italienischem Geheimdienst gewesen. Es ging darum, bei Bombenanschlägen in Europa Frauen und Kinder zu töten und die Schuld dann den Kommunisten in die Schuhe zu schieben. So sollte Europas kommunistischen Parteien geschadet werden.

Italiener gehörten mit zu den ersten, die in Videopräsentationen Washingtons hanebüchene 9/11-Theorie hinterfragten. Die beste dieser Präsentationen ist der 105 Minuten lange Film Zero, den man sich hier ansehen kann:

Dokumentarfilm „Zero“:

http://www.youtube.com/watch?v=QU961SGps8g

Zero wurde vom italienischen Unternehmen Telemaco als Untersuchung zu den Vorfällen von 9/11 produziert. Viele Prominente treten dort auf, dazu unabhängige Experten. Gemeinsam widerlegen sie jede einzelne Behauptung, die die USA als Erklärung für 9/11 angeführt haben. Der Film wurde dem Europaparlament gezeigt. Wer diesen Film sieht, kann nicht ein Wort der offiziellen Erklärungen zu 9/11 mehr glauben.

Es bleibt eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: Teile der US-Regierung sprengten drei Wolkenkratzer in New York, um den Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia, Syrien, den Iran und die Hisbollah zu zerstören und die USA auf den neokonservativen Kurs als globale Hegemonialmacht einzuschwören. China und Russland protestierten gegen Libyens Zerstörung, nahmen es aber zum eigenen Schaden hin. Aber beim Iran war eine rote Linie erreicht. Washington kam nicht weiter, also beschloss man, Russland in der Ukraine massiven Ärger zu bereiten und so von den amerikanischen Plänen an anderer Stelle abzulenken.

China ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite steht der Nutzen, den man aus dem Handelsüberschuss mit den USA zieht, auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass Washington China immer stärker mit Marine- und Luftwaffenstützpunkten einkreist. China kommt zu dem Schluss, dass man denselben Feind wie Russland hat, nämlich Washington.

Zwei Szenarien sind wahrscheinlich: Entweder wird der Dollar aufgegeben werden und stark an Wert verlieren. Dann würde Washington seinen Status als Supermacht einbüßen und die Bedrohung für den Weltfrieden wäre vorbei. Oder aber Washington führt seine Marionetten in einen Militärkonflikt mit Russland und China. Die Folgen eines derartigen Kriegs wären weitaus katastrophaler als der Zusammenbruch des Dollars.

Obama, USA, Krieg

Über den Autor:

US-Präsident Ronald Reagan ernannte Dr. Roberts zum stellvertretenden Finanzminister der Vereinigten Staaten mit dem Zuständigkeitsbereich Wirtschaftspolitik und wurde durch den US-Senat in seinem Amt bestätigt. Von 1975 bis 1978 diente Dr. Roberts im US-Kongress, in dem er das Kemp-Roth Gesetz entwarf. Darüber hinaus spielte er eine führende Rolle in Bezug auf das Werben unter beiden Parteien zur Entwicklung einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Nachdem er aus dem US-Finanzministerium ausschied, betätigte er sich als Berater des amerikanischen Verteidigungs- und Handelsministeriums.

Dr. Roberts war Mitherausgeber und Kolumnist des The Wall Street Journal, Kolumnist für Business Week sowie den Scripps Howard News Service. Im Jahr 1992 wurde er mit dem Warren Brookes Award für exzellente Leistungen im Journalismus ausgezeichnet. 1993 kürte ihn Forbes Media zu einem der einflussreichsten und besten Journalisten in den Vereinigten Staaten.

Dr. Roberts wurde für seine herausragenden Leistungen zur Formulierung der ökonomischen Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten mit dem Meritorious Service Award des US-Finanzministeriums ausgezeichnet. Im Jahr 1987 zeichnete ihn die französische Regierung für seine Leistungen einer Erneuerung der Wirtschaftswissenschaften und -strategien nach einem halben Jahrhundert des Staatsinterventionismus aus und nahm Dr. Roberts in die Ehrenlegion auf. Er gehört nicht nur in den USA zum Who’s Who der Gesellschaft, sondern in der ganzen Welt.

Querverweise:

[1] http://www.informationclearinghouse.info/article38165.htm

[2] http://rt.com/news/eastern-ukraine-violence-threats-405/

[3] http://www.counterpunch.org/2014/04/09/65578/

[4] http://rt.com/news/cuba-usaid-senate-zunzuneo-241/