Neue Banken für Zeit statt Geld

Zeit ist Geld!?

Es breitet sich  eine neue Form von Banken aus – „Zeit-Banken“.

Eine Zeitbank ist eine meist lokale Vereinigung zur Erbringung gegenseitiger Leistungen auf Grundlage einer geldlosen Tausch-Wirtschaft. Sie stellt eine organisierte Form der Nachbarschaftshilfe dar. Im Unterschied zu den Tauschringen besteht bei Zeitbanken die explizite Möglichkeit ein Ansparguthaben zur zusätzlichen Altersversorgung aufzubauen. „Wikipedia)

Eine Auswahl typischer Angebote von Zeitbanken ist:

  • Begleitung (zu Fuß, Rollstuhl, per Auto, zu Behördengängen, zum Einkaufen etc.)
  • Betreuung von Kindern, Babysitten
  • kleinere Haus- und Handarbeiten, Heimwerkerarbeiten, Grab- und Gartenpflege
  • Computerarbeiten
  • Nachhilfeunterricht
  • Jemand Gesellschaft leisten, Vorlesen, Hilfe bei der Körperpflege
  • Tierpflege und Ausführen von Tieren

Mehrere Wohlfahrtsverbände haben beispielsweise in Spanien diese neue Form von Banken gegründet, bei denen Dienstleistungen getauscht werden können. Die „Banco del Tiempo“ ist die erste Bank (zumindest in Spanien), die ohne Geld arbeitet. Diese Bank führt eine Liste von Bürgern, die Dienstleistungen wie Altenbetreuung, Babysitten, Kochen, Putzen oder Nachhilfe für Schüler anbietet. Tauscheinheit ist jeweils eine Zeit-Stunde und alle Dienstleistungen haben den gleich Wert. Eine Stunden Nachhilfe in Physik hat zum Beispiel denselben Wert wie eine Stunde Haare schneiden oder Babysitten. Der Nutznießer zahlt für die empfangene Dienstleistung mit der Zeit, die ihm für einen anderen Dienst gut geschrieben wird. So versuchen Zeit-Banken, den Tausch von Diensten zu organisieren und zu fördern, die früher zwischen guten Nachbarn oder in der Verwandschaft ganz selbstverständlich waren.

 

Vietnam zeigt Härte gegenüber Bankern

Die Regierung Vietnams ist bei Verbrechen in der Finanz-Wirtschaft konsequent!

Die Führung  dieses Landes will offenbar wirklich die Korruption bekämpfen und das Bankensystem reformieren. Vietnam hat die höchste Rate an „faulen Krediten“ in Südostasien.

Zwei hochrangige Banker sind vom Volksgerichtshof in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam wegen Veruntreuung zum Tode verurteilt worden. Neun weitere Personen müssen ins Gefängnis.

Ein vietnamesischer Banker veruntreute 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) vom Staatsbesitz und ist dafür zum Tode verurteilt worden.

2013  wurden bereits 278 Gerichtsverfahren wegen Korruption durchgeführt und Ermittler deckten 80 Fälle von Betrugs mit Staatsbesitz auf.

Von solcher Härte oder gar Konsequenz gegenüber Bankern bzw. Banken als Institutionen sind westliche Politiker weit entfernt.

Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)

Quelle: Bloomberg

Die jungen Internet-Milliionäre

Es gibt inzwischen eine Reihe von Self-Made-Millionären, die Ihren geschäftlichen Weg mit dem Internet vollbrachten. Viele dieser Unternehmer bildeten sich in den USA. Offenbar herrscht dort eine geeignete Mentalität in der Bevölkerung dafür, sich mutig und zielstrebig schon als junger Mensch in die Wirtschaftswelt einzubringen. Davon zeugen inszwischen eine Reihe von Beispielen, und nicht nur aus der Gründungszeit des Internets mit Bill Gates (mit 20 Jahren Microsoft gegründet), Steve Jobs (mit 21 Jahren Apple gestartet), Mark Zuckerberg (gründete mit 19 Jahren Facebook)  usw. Hier eine kleine Auswahl sehr junger neuer Millionäre aus dem Internet-Business:

Cameron Johnson

Er startet mit 8 Jahren sein Geschäft!
http://www.cameronjohnson.com

Ashlex Qualls

Sie begann ihre Millionärskariere mit 14 Jahren!

http://www.whateverlife.com

Hier treten beide im USA-TV-Sender FOX in der Morgen-Schau mit  Mike & Juliet auf:

Nick D’Aloisio

Hier spricht der Engländer im TV über seine App „Summly“, mit der über Yahoo als 15 Jähriger zum Millionär wurde:

Hier noch ein TV-Beitrag über Nick:

 

Glücks-Trend

GlücksTrend 2013: „Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig, alles in allem, mit Ihrem Leben?

An einer repräsentativen Umfrage in Deutschland  von Mai bis Oktober 2013 vom Meinungsforschungsinstitut infratest dimap nahmen insgesamt 50.369 Bürger ab 14 Jahren teil.

Hier einige Ergebnisse, die eigentlich nicht wirklich überraschen:

  • Mit einem Mittelwert von 7,5 sind die Deutschen „überwiegend zufrieden“ (auf einer Skala von 0 bis 10).
  • Junge Menschen sind zufriedener als alte.
  • Menschen mit mehr als 3.000 Euro Netto-Haushaltseinkommen sind zufriedener als Menschen mit geringem Einkommen.
  • Im Westen Deutschland sind die Menschen mit ihrem Leben deutlich zufriedener als im Osten.
  • Vier westliche/südliche Bundesländer
  • In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind die Menschen am höchsten mit dem Leben zufrieden (mit einem Wert von 7,6)
  • In Brandenburg und Thüringen (7,0) sind die Menschen im Vergleich der Bundesländer am wenigsten zufrieden.

ARD macht eine Themenwoche zum Glück

Hier alles Sendungen

Die Reportage mit Chat „Sowas wie Glück – Eine Reise mit Anke Engelke“

Anke Engelke ist unter anderem als „Praktikantin“ in einer Kinderkrebsstation auf der Suche nach dem Glück.

Anke Engelke

Auch Nuhr im Glück

 

 

 

 

Arbeitslose sollen systematisch überwacht werden!

Nicht etwa, daß das Geld des Staates, das die Bürger treuhänderisch mit Steuern und Abgaben übergeben haben, zum Wohle der Bevölkerung (Verfassungsauftrag!) verwendet würde, nein, es wird zur Untenhaltung und demütigenden Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt. Neueste Informationen sprechen vom staatlichen Ausspionieren der Menschen über das Internet.

Aus Medienberichten ist zu entnehmen, daß in Deutschland die sogenannte „Bundesagentur für Arbeit“ die nach dem Kriminiellen bezeichneten Sozialhilfeempfänger „Hartz-IV“ künftig im Internet hinsichtlich eventueller Zusatzeinnahmen aus Internetgeschäfte ausspionieren. Dafür strebe diese Anstalt nach einer Gesetzesänderung zur Aufdeckung von Einkünften aus eBay und anderen E-Commerce-Quellen.

Die Aufdeckung solcher illegalen Einkünfte durch Arbeitslose soll über eine neue Gesetzesgrundlagen für die Datenerhebung im Internet erfolgen. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe der Bundesanstalt für Arbeit sitzt daran.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind längst via Geheimdienstarbeit geschaffen worden und ins Funktionieren gebracht, wie die kürzlich in die Öffentlichkeit gekommenen Informationen über die totale Überwachung vor allem der deutschen Bevölkerung – nicht nur durch die NSA aus den USA und durch die britischen Geheimdienste.

Die Einnahmen aus dem Internet würden auf die Hartz-IV-Leistungen angerechnet werden. Das Verschweigen gelte als „Leistungsmissbrauch“!

„Rechtsvereinfachung beim Arbeitslosengeld II“ war das Thema der Bund-Länder-Arbeitsgruppe der BA. Eine solche „Rechtsvereinfachung“ zielt offenbar auf die Abschaffung von datenschutzrechtlichen Hemmnissen für größere rechtlich legitimierte Überwachungsmöglichkeiten. Dazu gehört auch eine bessere Vernetzung der Daten unter den Behörden ( „Ausweitung des Datenabgleichs mit anderen Behörden“).

Künftig werden auch die Daten von Hartz IV-Empfängern über deren Vermögensanlagen bei Versicherungen und die Daten der Grundbuchämter an diese merkwürdige Agentur übermittelt.

Und dabei geht es nicht nur um die Daten des Empfängers selbst, sondern auch um die Daten „sämtlicher Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft“.

Wer ruft diese Kräfte zur Ordnung, daß sie sich um die ARBEIT („Bundesagentur für ARBEIT“) im Lande kümmern müssen und nicht um die bessere Überwachung der Menschen!!!

Die Grünen und die Linken haben diese Pläne zur Überwachung von ca. 6 Millionen Menschen (Hartz-IV-Empfängern) scharf kritisiert.

Wer kontrolliert diese „Bundesagentur für Arbeit“? Wer kontrolliert die Ausgabe des vielen Geldes für solche Maßnahmen?

Die Bundesagentur für Arbeit sieht sich finanziell nicht gut genug aufgestellt. Die Rücklagen dürften daher in Krisenzeiten kaum ausreichen, so die Agentur.

Geld fehlt!

Der Hintergrund dessen ist nicht die Suche nach Lösungen in der Arbeitswelt der Gesellschaft, sondern daß dem Staat einfach das Geld für diese Sozialleistungen ausgeht und er deshalb diese schon gebeutelten Menschen noch kriminalisiert. Die Bundesagentur für Arbeit ist finanziell in Krisenzeiten nicht handlungsfähig .Die Rücklagen dürften kaum weit reichen.

Falsche Suche nach Arbeits-Plätzen, statt nach Arbeit

Arbeit gibt es in der Gesellschaft mehr als genug. Sehr viel wird ehrenamtlich gemacht – also unbezahlt. Viel wird „schwarz“ gemacht – also staatlich-rechtlich inoffiziell, doch privat bezahlt oder getauscht.

Das sind doch schon zwei Ansätze für ARBEIT, die legitimiert und von honoriert werden sollten, statt – wie im Falle der Schwarzarbeit – mit großen Kosten und Aufwänden bekämpft!

Diese „Agentur für Arbeit“ verwaltet Menschen, die in der Gesellschaft keine Arbeits-Plätze in der Lohnabhängigkeit bekommen.

Die tatsächliche Förderung der Menschen hinsichtlich ihrer Eigenverantwortung und Selbständigkeit im Denken und Arbeiten steht auf der Tagesordnung.

Keine echte Förderung von Selbständigkeit

Neue und junge Unternehmen (sogenannte StartUps) „tragen stärker zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei als bislang angenommen“. So steht es in einem aktuellen OECD-Scoreboard 2013, einem Bericht über wissenschaftliche, technologische und industrielle Leistungsfähigkeit in den 34 OECD-Mitgliedsländern.

„Abhängig Beschäftigte“ und „Unselbständige“ werden die modernen Lohnsklaven in der Privatwirtschaft genannt. Damit ist alles gesagt. Der Privatbesitz braucht keine selbständig denkenden und handelnden Menschen. Aber genau darin liegt eine Lösung für die Zukunft – wie teilweise z.B. die OECD jetzt benennt.

Keine Beachtung des radikalen Wandels in der Arbeits-Welt

Aber in naher Zukunft wird die Arbeitswelt sich noch stärker wandeln, wenn in der Privatwirtschaft etwa 50 % der noch vorhandenen Arbeitsplätze durch Automatisierung und Computerisierung abgeschafft werden!

Deshalb hat diese Agentur sowieso keine Zukunft! Es müssen grundsätzlichere Lösungen für ein würdevolles Leben auch ohne Arbeit und ohne Arbeitsplatz her!

Agentur für Arbeit hat eigentlich nicht Wesentliches zu sagen!

Die „Agentur für Arbeit“ hat keine Möglichkeit der Einflußnahme auf die Private Wirtschaft, die aber die „Arbeitswelt“, die „Arbeitsplätze“, das Arbeitslosenheer und damit die Existenz der Mehrheit der Gesellschaft bestimmt.

Deshalb muß die Gesellschaft andere Lösungen finden, als die, die durch die privaten Besitzverhältnisse der Wirtschaft (manipulierende Wort-Verdrehung von „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“) reproduziert werden.

 

Die Menschen haben diese Art Arbeit satt!

Die arbeitenden Menschen haben keine Lust mehr auf diese Verhältnisse.

Die bisherigen Gesellschaftsverhältnisse zementieren nur noch die größer werdende Schere zwischen Reich und Arm. Das führt zu immer mehr Unzufriedenheit mit der lohn- und existenzabhängigen Arbeit und sozialem Sprengstoff. Dieses Gallup-Studienergebnis sagt doch alles!

 

 

Milliardär baut in Indien 700 Millionen-Euro-Haus

So geht Dekandenz und Mißverstehen von Reichtum!

Indiens reichster Mann ist der 53 Jährige Milliardär und Großindustrielle Mukesh Ambani. Sein Vermögen wird auf  über 20 Milliarden Euro beziffert. Er erhielt dieses Geld aus Geschäften mit Erdölverkauf des petrochemischen Giganten „Reliance Industries“.

Jetzt baut er das teuerste Haus der Welt. Er gibt 700 Millionen Euro dafür aus. Nach Experten-Meinung gibt es weltweit keine private Immobilie in vergleichbarer Größe.

Das Haus wird in Mumbai gebaut, einer Stadt, in der mehr als ein Drittel der Einwohner in Armut lebt.

Das Gebäude wird benannt nach der mystischen Insel Antilia. 37.000 Quadratmeter auf 27 Stockwerken. Ambani, seine Frau und drei Kinder, sowie seine Mutter werden hier leben – zusammen mit etwa 600 Vollzeit-Angestellten.

teuerstes Haus der Welt

Doch die Kluft zwischen Reich und Arm wird immer grösser und könnte zu sozialen Unruhen führen.

S. Parasuman, der Direktor des Tata Institut of Social Sciences:
„In einem Land wo ein Großteil der Menschen arm und verletzlich ist, und wo eine große Anzahl von ihnen den Zugang zu Land und Lebensraum verliert, ist das ein ernsthaftes Problem. Ich denke, es ist nicht wegen Herrn Ambani, es ist wegen der Art des Wirtschaft-Wachstums, die zu diesem bestimmten Zeitpunkt versucht wird, und dies schafft Missbehagen, und verursacht enorme Konsequenzen für das Land.“

mukesh_ambani_Haus

Einwohner der geplagten Stadt Mumbai wünschen, der Milliardär möge mit seinem Reichtum den Armen helfen.

Lalita, Einwohnerin: „Wenn er mit demselben Geld etwas für die Armen getan hätte, wie zum Beispiel Nahrungsmittel verteilen, oder für die Armen Unterkünfte bereitstellen, er hätte so viel Segen bekommen.“

Pushpa Jagtiyani, Einwohnerin: „Er sollte gegen die Armut helfen, anstatt das teuerste Gebäude oder den Bungalow der Welt zu besitzen. Schauen Sie auf die Armut in unserem Land. Sie haben kein Wasser, noch weniger haben sie Toiletten, was für das Leben für die Mehrheit der Inder hier sehr wichtig ist. Sie leben in Slums.“

Es wird angenommen, dass ein Drittel der Ärmsten der Welt in Indien lebt. Ungefähr die Hälfte der 17 Millionen Menschen in Mumbai ist obdachlos, und eine riesige Anzahl lebt auf den Straßen oder in Slums.

Früher tauschte man die Regierungen

Arme Portugiesen gehen und reiche Chinesen kommen

Portugal lockt reiche Chinesen, Russen, Brasilianer und Angolaner an, während zugleich aus Armut und fehlender Zukunft die Jugend das Land verlässt

Der Volksmund nennt sie „Goldenes Visum“ – eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung im jeweiligen Krisen-Land, wie Portugal. Dieses Visum gilt aber nicht allein für dieses Land, sondern für die gesamte EU.

In den von der allgemeinen Krise gebeutelten Ländern ist eine Art Wettbewerb entstanden, welches Land reiche Ausländer mit günstigeren Bedingungen anlockt.

Seit einem Jahr wirbt die Regierung Portugals (natürlich unter Druck der unseligen „Troika“ mit einer Kampagne für ein „Leben in Portugal“. Damit richtet sich das Land zwar auch an Senioren aus Europa, aber vor allen werden damit gezielt Chinesen, Russen, Brasilianer und Afrikaner angesprochen. Denen soll eine Investition im Land (mindestens eine halbe Million Euro in portugiesische Immobilien) ein „Goldenes Visum“ das Leben versüßen.

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Vor allem clevere chinesische Investoren kaufen sich günstig in die portugiesische Wirtschaft ein, machen damit gute Geschäfte und haben Zutritt zu europäischen und brasilianischen Märkten.

Auf Druck der „Troika“ aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäische Zentralbank (EZB) wird die weitere Privatisierung der Energie- und Wasserversorgung, Müllabfuhr oder Post vorgenommen, was die Armut in Portugal von morgen schafft! Offenbar ein Modell für die Zukunft der EU: Gestern Griechenland, heute Portugal und morgen Frankreich und Deutschland.

Gleichzeitig blutet die Elite des Landes mit einem „Brain Drain“ aus. Vor allem Akademiker und gut ausgebildete Menschen verlassen Portugal nicht nur in Richtung Nordeuropa, sondern auch in Richtung der ehemaligen Kolonien.

„Eine Mehrheit von Portugals Parlament winkte den drastischen Sparhaushalt der Mitte-Rechts-Regierung durch.“ (FAZ vom 1.11.2013)

 Jeder Sechste Mensch in der EU ist armutsgefährdet: 

Über 80 Millionen Menschen von Armut bedroht

Armes Europa!