Ende der europäischen Zivilisation!

123 Millionen Menschen leben in Armut in Europa!

Die Euro-Staaten können ihre sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bevölkerungen nicht mehr erfüllen.

123 Millionen Menschen sind arm, davon 800.000 Kinder.

Das ist ein offizielles Ergebnis der ILO – Internationale Arbeitsorganisation 

 http://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/—dgreports/—dcomm/documents/publication/wcms_245201.pdf

Das sind die ersten Opfer einer völlig verantwortungslosen Politik, die die Erhaltung der Macht der Superreichen und ihrer wirtschaftlichen, politischen, juristischen und militärischen Vasallen sichert und denen die anvertraute Bevölkerung oder Belegschaft gleichgültig ist.

Die Politik rettet mit Steuergeldern und nun auch Privatgeldern (Ersparnisse)  lieber die Banken und Konzerne (und natürlich den eigenen Hintern) als die Bevölkerung, die Bürger und die besonders sozial Bedürftigen.

Insider, Experten, Gewerkschaften sind sich einige: Es geht weiter abwärts.

Die scheinbaren Ursachen für die grassierende Armut:

  • Langzeitarbeitslosigkeit,
  • Niedriglöhne,
  • Steuererhöhungen 

Michael Maier: „Die Plünderung der Welt. Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen“.

Inhaltsverzeichnis

Die wahren Ursachen liegen darunter:

Wenn ein Gesellschaftsmodell nicht mehr die Existenz ALLER Menschen sichern kann, muß sie sofort geändert werden!

Wenn eine Wirtschaft einerseits viel zu viel produziert (z.B. Nahrungsmittel, Autos in Europa) und andererseits Menschen aus Mangel davon oder weil sie das Geld zum Kauf nicht haben, sogar (HUNGERS) sterben, dann muß dieses Wirtschaften verboten werden.

Wir stehen auf der Kippe:

Entweder wir bringen uns um oder werden umgebracht: z.B., weil die USA nur einen Ausweg aus ihrer desaströsen finanzpolitischen Situation  in einem KRIEG (gegen Rußland) wählen!

Oder wir ändern das gesellschaftliche Leben schnell und grundlegend. Denn Ideen und Konzepte dafür gibt es schon genügend!

Unterschied zwischen Arm und Reich immer unerträglicher

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter.

Der Wohlstand ist äußerst ungerecht in der Weltbevölkerung verteilt.

Die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam hat aktuelle Zahlen hierzu veröffentlicht:

  • Ein Prozent der Bevölkerung verfügt über fast die Hälfte des weltweiten Reichtums.
  • Dieses eine Prozent verfügt über 110 Billionen US-Dollar. Das ist 65-mal so viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung hat.
  • Diese ärmere Hälfte der Weltbevölkerung verfügt über genauso viel, wie die reichsten 85 Menschen haben.
  • Sieben von zehn Menschen leben in Ländern, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen 30 Jahren gewachsen ist. 

Einige weitere Ergebnisse einer Studie von Oxfam:

  • Oxfam-Geschäftsführerin Winnie Byanyima: „Es ist niederschmetternd, dass im 21. Jahrhundert die Hälfte der Bevölkerung – das sind dreieinhalb Milliarden Menschen – nicht mehr hat als diese Mini-Elite, die gemeinsam locker in einen Doppeldeckerbus passen würde.“ („Guardian“)
  • „Statt sich gemeinsam zu entwickeln, werden die Menschen immer mehr durch wirtschaftliche und politische Macht getrennt.“ (Oxfam-Studie)
  • Die Gefahr sozialer Spannungen und gesellschaftlicher Zusammenbrüche wächst dadurch zwangsläufig.
  • Ein Großteil der Bevölkerung (Umfrage in  Spanien, Brasilien, Indien, Südafrika, Großbritannien, USA) glaubt bzw. weiß, daß die Gesetze zugunsten der Reichen verzerrt werden. 

Die Verfasser dieser Studie richteten sich an das Weltwirtschaftsforums in Davos 2014, denn die dortigen 2500 Teilnehmer  aus fas 100 Ländern „haben die Macht, die wachsende Ungleichheit zu stoppen“.

Das Weltwirtschaftsformu wird unter dem Motto durchgeführt „Die Neugestaltung der Welt: Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft„.

URSACHEN für die Unterschiede zwischen Arm und Reich:

Eine Ursache stellen die Kreditvergabe-Instrumente der privaten Banken bzw. deren Besitzer dar: Internationaler Währungsfond (IWF), Weltbank

Die aktuelle Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, warnte scheinheilig, daß der Wohlstand immer ungerechter verteilt würde und gleichzeitig die Probleme von Armut und Arbeitslosigkeit nicht gelöst würden. Solche Auftritte sind  unerträglich zynisch, denn genau diese Einrichtungen wie der Internationale Währungsfonds trugen nachweislich dazu bei, daß die Reichtümer dieser Erde, ganzer Regionen (ehemaliger Ostblock und Rußland),  einzelner Länder (z.B. aktuell Griechenland, Venezuela) in die privaten Hände der schon Superreichen (Privatbanken) fällt und damit genau diese Schere zwischen Arm und Reich immer unterträglicher auseiander geht.

Aktuelles Beispiel Griechenland

IWF-Auflagen, „Griechenlandhilfe“, Behördenprivatisierung

  • deutliche Kürzungen bei Renten
  • Kürzungen der Gehälter im öffentlichen Dienst
  • Abbau von 150.000 Stellen im öffentlichen Dienst Griechenlands
  • Aushebelung der Tarifverträge
  • Vermischung zwischen privatwirtschaftlichen Interessen und hoheitlicher Macht ist im Bereich der Finanzverwaltung (Schließung von 200 örtlichen Finanzämtern in Griechenland bis Ende 2012.)
  • Die Leistungen für Krankenhaus und Medikamente werden weiter gekürzt
  • überproportionale Steuerbelastung von Mittel- und Unterschicht
  • Zwang griechischer Privathaushalte, für ihren Privatbereich zu bilanzieren wie Unternehmen.
  • Überwachungsstaat mit einer Strafsteuer, die vor allem die armen und die weniger gebildeten Einwohner trifft.
  • demokratiefeindliche IWF-Praxis, daß sich Parteien vor der nächsten Wahl rechts-verbindlich dazu verpflichten sollen, deren Auflagen auch nach der nächsten politischen Wahl alle einzuhalten.
  • Zwang zu nationaler Verfassungsänderung, um die Erfüllung der sanktionsbelegten Auflagen aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt zu sichern

Mindestens 500.000 Unternehmen mußten in Griechenland geschlossen werden, weil sie nicht mehr existieren können.

Obdachlos wegen der Krise“ (ein Artikel der Tagesschau des ARD – leider nicht mehr erreichbar!) beweist, daß gegenüber Staaten der Eurozone von der „Troika“ Hunger und Obdachlosigkeit geschaffen werden, was sich auswirkt als zusätzliches Druckmittel zur Durchsetzung der Gesamtheit der Auflagen. Die „Troika“ gibt  in Griechenland  jedem Arbeitslosen „maximal ein Jahr lang einige Hundert Euro pro Monat Unterstützung“  und danach nichts mehr – weder zum Wohnen noch zum Lebensunterhalt!!!

„Es gibt also für die Armen, soweit die Kapazitäten der Suppenküchen nicht ausreichen, tödliche Auflagen, welche nicht einmal für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden. Das ist eine deutliche Parallele zu Rumänien, wo die Verwüstung des Gesundheitswesens im Dienste der Troika betrieben wird, aber ebenso wenig im MoU fixiert ist (Abschnitt IV.5.5 dieser Verfassungsbeschwerden). Und es ist eine Parallele zu Spanien, wo monatelang der Ausnahmezustand verhängt wurde, um ebenfalls die Streichung jeglicher Hilfe zum Lebensunterhalt für Langzeitarbeitslose durchzusetzen (Abschnitt XII.5 dieser Verfassungsbeschwerden).“ (https://sites.google.com/site/euradevormwald/02-esm/039-iwfauflagen)

2009 besprachen der damaligen IWF-Geschäftsführer Strauss-Kahn und Griechlands Spitzenpolitiker, wie man Griechenland unter die Mit-Herrschaft des IWF bekommen kann!

Der weltberühmte Dirigenten, Komponisten und Freiheitskämpfers gegen die Militärdiktatur Mikis Theodorakis hierzu:

„In diesem Moment habe ich alle meine Kräfte der Bemühung gewidmet, dass sich das griechische Volk dynamisch vereint. Ich versuche zu überzeugen, dass die Troika und der IWF keine Einbahnstraße sind. Dass eine andere Lösung existiert. Und diese ist, radikal den Kurs unserer Nation zu ändern und uns Russland zuzuwenden, für eine wirtschaftliche Kooperation und die Bildung von Konsortien, die uns bei der Hervorhebung des natürlichen Reichtums unseres Landes zu Konditionen helfen werden, welche unsere nationalen Interessen gewährleisten.“

„Solche Angriffe auf die Verfassung wären auch gegenüber Deutschland zu erwarten, spätestens sobald man auch Deutschland unter in die Mühlen des europäischen Finanzierungsmechanismus bekäme. Abgesehen davon will Art. 3 Abs. 2 Fiskalpakt inzwischen die Verfassungen aller Staaten der Eurozone aufbrechen (Abschnitt V.1 dieser Verfassungsbeschwerden).
Darüber hinaus ist angesichts der IWF-Artigkeit aller Auflagen im Rahmen des europäischen Finanzierungsmechanismus (Präambel EFSF-Rahmenvertrag, Schlussfolgerungen des Ecofin-Rats vom 10.05.2010, Erklärung der Eurogruppe vom 28.11.2010, Nr. 49 des Berichts der Task Force vom 21.10.2010 (Abschnitt III.14 dieser Verfassungsbeschwerden) und Nr. 17 der Stellungnahme zum Euro-Gipfel vom 26.10.2011 (Abschnitt III.23 dieser Verfassungsbeschwerden)) davon auszugehen, dass die entsprechenden Verfassungsänderungen gezielt auf die Aushebelung der Grund- und Menschenrechte aller Einwohner Deutschlands zu Gunsten der Gläubiger des Staates gerichtet würden.“

https://sites.google.com/site/euradevormwald/02-esm/039-iwfauflagen

IWF-Auflagen in Afrika

„Die anhaltende Landflucht ist auch in Mali ein Beweis dafür, dass in der Realität die neoliberalen Kreditauflagen und Entschuldungsprogramme des Internationalen Währungsfonds (IWF), gekoppelt mit einer seit Jahrzehnten praktizierten aggressiven Freihandelspolitik, längst die Herrschaft übernommen haben und von einer eigenständigen staatlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht mehr die Rede sein kann.“ 

 

 

Arbeitslose sollen systematisch überwacht werden!

Nicht etwa, daß das Geld des Staates, das die Bürger treuhänderisch mit Steuern und Abgaben übergeben haben, zum Wohle der Bevölkerung (Verfassungsauftrag!) verwendet würde, nein, es wird zur Untenhaltung und demütigenden Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt. Neueste Informationen sprechen vom staatlichen Ausspionieren der Menschen über das Internet.

Aus Medienberichten ist zu entnehmen, daß in Deutschland die sogenannte „Bundesagentur für Arbeit“ die nach dem Kriminiellen bezeichneten Sozialhilfeempfänger „Hartz-IV“ künftig im Internet hinsichtlich eventueller Zusatzeinnahmen aus Internetgeschäfte ausspionieren. Dafür strebe diese Anstalt nach einer Gesetzesänderung zur Aufdeckung von Einkünften aus eBay und anderen E-Commerce-Quellen.

Die Aufdeckung solcher illegalen Einkünfte durch Arbeitslose soll über eine neue Gesetzesgrundlagen für die Datenerhebung im Internet erfolgen. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe der Bundesanstalt für Arbeit sitzt daran.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind längst via Geheimdienstarbeit geschaffen worden und ins Funktionieren gebracht, wie die kürzlich in die Öffentlichkeit gekommenen Informationen über die totale Überwachung vor allem der deutschen Bevölkerung – nicht nur durch die NSA aus den USA und durch die britischen Geheimdienste.

Die Einnahmen aus dem Internet würden auf die Hartz-IV-Leistungen angerechnet werden. Das Verschweigen gelte als „Leistungsmissbrauch“!

„Rechtsvereinfachung beim Arbeitslosengeld II“ war das Thema der Bund-Länder-Arbeitsgruppe der BA. Eine solche „Rechtsvereinfachung“ zielt offenbar auf die Abschaffung von datenschutzrechtlichen Hemmnissen für größere rechtlich legitimierte Überwachungsmöglichkeiten. Dazu gehört auch eine bessere Vernetzung der Daten unter den Behörden ( „Ausweitung des Datenabgleichs mit anderen Behörden“).

Künftig werden auch die Daten von Hartz IV-Empfängern über deren Vermögensanlagen bei Versicherungen und die Daten der Grundbuchämter an diese merkwürdige Agentur übermittelt.

Und dabei geht es nicht nur um die Daten des Empfängers selbst, sondern auch um die Daten „sämtlicher Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft“.

Wer ruft diese Kräfte zur Ordnung, daß sie sich um die ARBEIT („Bundesagentur für ARBEIT“) im Lande kümmern müssen und nicht um die bessere Überwachung der Menschen!!!

Die Grünen und die Linken haben diese Pläne zur Überwachung von ca. 6 Millionen Menschen (Hartz-IV-Empfängern) scharf kritisiert.

Wer kontrolliert diese „Bundesagentur für Arbeit“? Wer kontrolliert die Ausgabe des vielen Geldes für solche Maßnahmen?

Die Bundesagentur für Arbeit sieht sich finanziell nicht gut genug aufgestellt. Die Rücklagen dürften daher in Krisenzeiten kaum ausreichen, so die Agentur.

Geld fehlt!

Der Hintergrund dessen ist nicht die Suche nach Lösungen in der Arbeitswelt der Gesellschaft, sondern daß dem Staat einfach das Geld für diese Sozialleistungen ausgeht und er deshalb diese schon gebeutelten Menschen noch kriminalisiert. Die Bundesagentur für Arbeit ist finanziell in Krisenzeiten nicht handlungsfähig .Die Rücklagen dürften kaum weit reichen.

Falsche Suche nach Arbeits-Plätzen, statt nach Arbeit

Arbeit gibt es in der Gesellschaft mehr als genug. Sehr viel wird ehrenamtlich gemacht – also unbezahlt. Viel wird „schwarz“ gemacht – also staatlich-rechtlich inoffiziell, doch privat bezahlt oder getauscht.

Das sind doch schon zwei Ansätze für ARBEIT, die legitimiert und von honoriert werden sollten, statt – wie im Falle der Schwarzarbeit – mit großen Kosten und Aufwänden bekämpft!

Diese „Agentur für Arbeit“ verwaltet Menschen, die in der Gesellschaft keine Arbeits-Plätze in der Lohnabhängigkeit bekommen.

Die tatsächliche Förderung der Menschen hinsichtlich ihrer Eigenverantwortung und Selbständigkeit im Denken und Arbeiten steht auf der Tagesordnung.

Keine echte Förderung von Selbständigkeit

Neue und junge Unternehmen (sogenannte StartUps) „tragen stärker zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei als bislang angenommen“. So steht es in einem aktuellen OECD-Scoreboard 2013, einem Bericht über wissenschaftliche, technologische und industrielle Leistungsfähigkeit in den 34 OECD-Mitgliedsländern.

„Abhängig Beschäftigte“ und „Unselbständige“ werden die modernen Lohnsklaven in der Privatwirtschaft genannt. Damit ist alles gesagt. Der Privatbesitz braucht keine selbständig denkenden und handelnden Menschen. Aber genau darin liegt eine Lösung für die Zukunft – wie teilweise z.B. die OECD jetzt benennt.

Keine Beachtung des radikalen Wandels in der Arbeits-Welt

Aber in naher Zukunft wird die Arbeitswelt sich noch stärker wandeln, wenn in der Privatwirtschaft etwa 50 % der noch vorhandenen Arbeitsplätze durch Automatisierung und Computerisierung abgeschafft werden!

Deshalb hat diese Agentur sowieso keine Zukunft! Es müssen grundsätzlichere Lösungen für ein würdevolles Leben auch ohne Arbeit und ohne Arbeitsplatz her!

Agentur für Arbeit hat eigentlich nicht Wesentliches zu sagen!

Die „Agentur für Arbeit“ hat keine Möglichkeit der Einflußnahme auf die Private Wirtschaft, die aber die „Arbeitswelt“, die „Arbeitsplätze“, das Arbeitslosenheer und damit die Existenz der Mehrheit der Gesellschaft bestimmt.

Deshalb muß die Gesellschaft andere Lösungen finden, als die, die durch die privaten Besitzverhältnisse der Wirtschaft (manipulierende Wort-Verdrehung von „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“) reproduziert werden.

 

Die Menschen haben diese Art Arbeit satt!

Die arbeitenden Menschen haben keine Lust mehr auf diese Verhältnisse.

Die bisherigen Gesellschaftsverhältnisse zementieren nur noch die größer werdende Schere zwischen Reich und Arm. Das führt zu immer mehr Unzufriedenheit mit der lohn- und existenzabhängigen Arbeit und sozialem Sprengstoff. Dieses Gallup-Studienergebnis sagt doch alles!