Reiche neue Welt: Boliviens Verfassung

Bolivien

Angela Merkel referiert über die Liebe zur Mutter Natur?

Der Bundespräsident Deutschlands verkündet, dass Glück und ein gutes Leben ab jetzt die obersten Regierungsziele sind?

Davon träumen wir im Moment noch in Deutschland, aber in Bolivien ist dies seit 2009 Realität:

Am 25. Januar 2009 gründete sich das Land neu, und das Volk gab sich per Volksentscheid eine neue Verfassung.

Die Verfassung ist so angenehm anders, dass man es als Europäer kaum glauben kann.

DIE ANDERE VERFASSUNG BOLIVIENS

Dies könnte einen neuen Weg des Sozialismus begründen und gibt vielleicht die richtigen Antworten auf viele Probleme unserer Zeit.

Sie ist darauf ausgerichtet “ein gutes Leben” für die Bürger zu ermöglichen (ähnlich wie in der Verfassung Bhutans, in der die Steigerung des Bruttonationalglücks das oberste Gebot ist) – und das war ja ursprünglich auch der Sinn eines Staates.

Dazu geht Bolivien in Zukunft ein paar radikale Schritte:

  • Das indigene Prinzip des “guten Lebens” – alle Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Strom, Telekomunikation, Medizin, Bildung) sind gesichert, das soziale Leben ist erfüllend und befindet sich im Einklang mit der Natur – ist als rechtliche Grundorientierung in die Verfassung aufgenommen. Wie keine zuvor schützt sie dazu das Individuum durch liberale staatsbürgerliche Rechte.
  • Erstmals wird die Pachamama, die Mutter Erde , als philosophisch-juristische Kategorie zur Sicherung des Allgemeinwohls in eine Verfassung aufgenommen.
  • Naturgüter und öffentliche Leistungen gelten als Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden. Die natürlichen Ressourcen Boliviens sind ab sofort gemeinschaftliche Güter gesellschaftlichen Eigentums.
  • Auch Land ist Gemeinschaftsgut und für Grundbesitz gilt eine Höchstgrenze von 5000 Hektar. Wenn privates Land seine „landwirtschaftliche und soziale Funktion” nicht erfüllt, darf es vom Staat beschlagnahmt werden.
  • Wasser, Strom und Telefon sind zukünftig Menschenrechte, die „kein privates Business, sondern eine öffentliche Dienstleistung sind”, wie Präsident Morales betont. Wichtige Wirtschaftszweige wie Öl, Gas, Telekommunikation, Transport, Wasser und Strom werden daher Allgemeingut.
  • Erstmals erhalten die indigenen Völker Boliviens umfassende Rechte zur kulturellen Selbstbestimmung, inklusive eigenständiger Verwaltung und Rechtsprechung.
  • Demokratie wird durch außerparlamentarische, kommunale und indigene Autonomien sowie durch Raum für Eigenverantwortung dezentralisiert.
  • Die Verfassung gewährt das einklagbare Recht auf Ernährung, Trinkwasser, kostenlose Bildung und Gesundheit und angemessene Bezahlung für jeden Bürger Boliviens.

10 GEBOTE (VON BOLIVIENS PRÄSIDENT), UM DEN PLANETEN, DIE MENSCHHEIT UND DAS LEBEN ZU RETTEN

Der Geist, den die Verfassung trägt, lässt sich gut an den „zehn Geboten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten” ablesen, die von Boliviens Präsident Evo Morales verfasst und von ihm auf der UNO-Generalversammlung vorgetragen wurden:

  1. Mit dem Kapitalismus aufhören
    • Um den Planeten, das Leben und die menschliche Spezies zu erhalten, müssen wir mit dem Kapitalismus aufhören. Es ist Zeit, die finanziellen Schulden des Südens gegen die ökologischen Schulden des Nordens aufzurechnen.
  2. Auf Kriege verzichten
    • Kriege sind die größte Verschwendung und Plünderung von Leben und der natürlichen Ressourcen. Wir, die indigenen Völker des Planeten, müssen der Welt sagen, dass wir glauben, dass die Millionen und Abermillionen von Dollar, die heute in die Industrie des Todes investiert werden, in einen großen gemeinsamen Fonds gehen sollten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.
  3. Eine Welt ohne Imperialismus und Kolonialismus
    • Das kapitalistische System trägt in seinen Eingeweiden den Imperialismus und den Kolonialismus. Den anderen zu beherrschen, den anderen zu unterwerfen, den anderen zu kontrollieren und den anderen unterzuordnen sind die Formen des „Lebens” dieses Modells der „Entwicklung”, die auf der Konkurrenz basiert und nicht auf der Ergänzung/Vollständigkeit.
  4. Das Wasser als Recht aller Lebewesen
    • Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der Grundwasservorrat geht weltweit zurück. Um uns mit dieser Weltkrise des Wassers auseinanderzusetzen, müssen wir damit anfangen, den Zugang zu Wasser als Menschenrecht zu erklären und folglich als eine öffentliche Dienstleistung, die nicht privatisiert werden kann. Wenn das Wasser privatisiert und vermarktet wird, können wir kein Wasser für alle garantieren. Es ist fundamental, den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht zu erklären.
  5. Saubere und umweltfreundliche Energiearten
    • Einige Daten ermöglichen uns zu verstehen, was in der Welt im Hinblick auf die Anwendung von Energie und ihre Beziehung zur Natur vor sich geht. Die Entwicklung sauberer und umweltfreundlicher Energien ist eine weitere grundlegende Aufgabe zur Rettung des Planeten, der Menschheit und des Lebens.
  6. Achtung vor der Mutter Erde
    • Der Schändung unserer Mutter Erde und aller ihrer Lebewesen werden wir mit der Kraft der Erkenntnis und der Liebe zur Schöpfung entgegenwirken. Die Erde kann nicht nur als eine natürliche Ressource angesehen werden. Wir respektieren die Natur, ehren unsere Mutter Erde und erkennen die Naturgesetze als höchstes Gesetz an.
  7. Die Grunddienstleistungen als Menschenrecht
    • Der Zugang zu Wasser, Energie, Bildung, Kommunikation, Gesundheit und Transport ist ein Grundrecht, das jeder Staat seiner Bevölkerung als grundlegendes Menschenrecht garantieren muss. Diese Dienstleistungen können nicht zu privaten Geschäften gemacht werden. Sie müssen zur Grundlage der öffentlichen Dienste werden.
  8. Verbrauchen, was notwendig ist, und Konsum des lokal Produzierten
    • Wir müssen Schluss machen mit dem Konsumismus, der Verschwendung und dem Luxus. Im ärmeren Teil des Planeten verhungern jedes Jahr Millionen Menschen; gleichzeitig werden im reicheren Teil des Planeten Millionen Dollar ausgegeben, um die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Wir verbrauchen im Exzess, wir vergeuden Naturressourcen und produzieren Müll, der die Mutter Erde vergiftet. Verbrauchen, was notwendig ist, und dem Verbrauch dessen, was wir lokal produzieren, den Vorrang geben, das ist von erstrangiger Bedeutung, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.
  9. Respekt vor kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt
    • Der Kapitalismus reduziert die Menschen auf ein Leben als Konsumenten. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – glauben nicht an Einheitslösungen für alle. Menschen sind verschieden. Wir leben in Gemeinschaften mit Identitäten, mit eigenen Kulturen. Eine Kultur zu zerstören, die Identität eines Volkes anzugreifen – das ist der größte Schaden, den man der Menschheit zufügen kann.
  10. „Vivir Bien” – das gute Leben
    1. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – wollen einen Beitrag leisten für eine gerechte, vielfältige und ausgeglichene Welt, die einschließt und nicht ausgrenzt. Wir sagen „Vivir Bien” – das gute Leben. Ich denke, dass wir Menschen unsere Wurzeln wiederentdecken können – und sollten. Ich glaube daran, dass die Menschheit eine gerechtere Welt aufbauen kann. Eine vielfältige Welt, eine Welt, die integriert und ausgeglichen ist, eine Welt im Einklang mit der Natur, mit der Mutter Erde.

Quelle des Artikels: www.sein.de/archiv/2010/mai-2010/statt-eu-vertrag-lieber-die-verfassung-boliviens.html

 

Das Ende des amerikanischen Lebensweges

USA, American Way of Life, Lebensstil

It´s Amerikanisch!

An experimental montage film made exclusively of public domain materials (newsreels, U.S.official propaganda film and still photos for public use by U.S. officials). Mainly used materials : „To Market, to market“(1948), „Challenge of Ideas“(1961)

Das war ein Traum und ein Weg, den viele versuchten:
– Das immer wieder vermittelte Menschenbild und das passende Lebenskonzept ( „American Way of Life“) zeichnet sich durch einen stark ausgeprägten Individualismus,  unbeirrten Technik- und Fortschrittsglauben, persönlicher Freiheitsliebe, Vertrauen in die demokratischen Lebens- und Gemeinschaftsformen und Streben nach irdischem Glück aus.
– gesellschaftlicher Aufstieg „vom Tellerwäscher zum Millionär“, 
– jeder habe die gleichen Chancen 
– durch entsprechende Anstrengungen könne jeder alles erreichen
– durch harte Arbeit und Willensstärke könne jeder seinen Lebenstandard verbessern
– ohne viel Aufwand & Können sei es möglich, Erfolg zu haben
usa-ballon
USA-Präsident Franklin D. Roosevelt:
„We defend and we build a way of life, not for America alone, but for all of mankind”.
USA-Präsident George W. Bush erklärte nach den Ereignissen am 11.09.2001: 
der amerikanische Lebensstil sei „nicht verhandelbar“!
 
american way of life, usa
Auswirkungen und Ergebnisse des American Way of Life: u.a.
  1. Eine kleine Bankenclique regiert bis heute die USA.
  2. Der USA-Staat ist so pleite, das man es kaum berechnen kann (wahre Schulden bis 200 Billionen USA-Dollar!),
  3. Exzessiver Konsum und Verschwendungssucht, das in weiten Teilen kreditfinanziert war.
  4. Umweltverschmutzung und Umweltzerstörung (aber zuerst in anderen Ländern),
  5. Ausbeutung menschlicher Arbeitskräfte wie natürlicher Rohstoffe (vor allem im Ausland),
  6. 40 Millionen „funktionale Analphabeten“ als Folge systematischer Verdummung der Bevölkerung  
  7. globales Sendungsbewusstsein (u.a. Hollywood, Fernsehserien)
  8. weltweite McDonaldisierung und Coladisierung,
  9. 75 % der USA-Bevölkerung hat Übergewicht,
  10. Turbo-und Raubtier-Kapitalismus per Exzellenz (dort werden sogar die Gefängnisse und das Gesundheitswesen für Profite privatisiert)
  11. „Die Infrastruktur ist in großen Teilen marode, die Arbeiter schlecht qualifiziert und die Wirtschaft sowie Gesellschaft zu abhängig vom Öl“ (Josef Braml, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)
  12. unvorstellbare Kluft zwischen Arm (etwa 50 Mio Menschen!) und Reich,
  13. über 40 Millionen Amerikaner erhalten Lebensmittelmarken,
  14. über 1,5 Millionen Amerikaner sind in Privatinsolvenz,
  15. Land mit weltweit allerhöchstem Anteil von Strafgefangenen (2,3 Millionen!, Mai/2014)
  16. noch immer glaubt eine Mehrheit der Amerikaner, daß Osama Bin Laden der „Attentäter“ der Ereignisse vom 11. September 2001 war;
  17. verbreitete Intoleranz und Rassismus gegenüber Minderheiten oder Schwarzen,
  18. höchste Scheidungsrate weltweit,
  19. ca. 50.000 Menschen verüben jährlich Selbstmord, aber 1 Mio Menschen überleben den Versuch,
  20. ca. 20.000 Menschen sterben jährlich durch Mord und Todschlag,
  21. für den Fall eines nationalen Notstands gibt es in den USA über 800 Konzentrationslager;
  22. mehrere USA-Gefangenenlager (u.a. Guantanamo) mit Hunderten Gefangenen ohne Anklage;
  23. über 1 Billionen $ Militärausgaben,
  24. über 1.000 Militärstützpunkte in der ganzen Welt („Die Welt als US-Basis„),
  25. totalitäre Strukturen in der Gesellschaft:  George Orwell: Der Ruf nach Freiheit (Dokumentation)
  26. totale Überwachung der eigenen Bevölkerung und anderer Länder (NSA u.a.); 
  27. verdeckte Operationen der CIA (Putsche, Propaganda, Drogen- und Waffenhandel, Geheimkriege, PsyOps, Morde (Allende, Gaddafi), Regierungs-„Wandel“);
  28. einziges Land, das bisher 2 Atombomben auf ein anderes Land abwarf,
  29. Imperiale Kriegsführung: Die USA sind seit 1945 permanent im Krieg (und bereiten die letzte Schlacht gegen Rußland vor) … 
  30. Barack Obama schlimmer als George Bush (Dokumentation)
  31. USA-Präsident Barack Obama ließ in den fünf Jahren seiner Amtszeit weltweit mehr als 3.000 Menschen bei 390 Angriffen durch unbemannte Flugkörper (Drohnen) töten (Stand Ende 2013)
  32. Amerikas Neue Weltordnung (Dokumentation)

Kapitel 1: Die 9/11 Verschwörung
Kapitel 2: Der Krieg um die Öl-Währung
Kapitel 3: Das schwarze Gold der Hure Babylon

Die Hintermänner der Macht  köderte die Menschenmassen in den USA (aber nicht nur dort)  mit einem Traum, dass jeder reich werden könne. 

„Aber wenn dieser Weg allen offen steht, wie kommt es dann, dass ein Prozent der Gesellschaft mehr Vermögen besitzt als die restlichen 99?“ (Filmemacher Michael Moore )

Kapitalismus eine Liebesgeschichte (Film von Michael Moore)

Wie Geld wirkt

Geld fasziniert!

Es motiviert und treibt uns an – doch nicht immer so, wie wir es erwarten.

Begib Dich auf eine spannende Reise und erfahre, was Motivation wirklich bedeutet und warum Geld Menschen bewegt.

Lese von Träumen, Freiheit, Macht und davon, welchen Reiz Geld aus neurowissenschaftlicher Sicht auf das menschliche Lust- und Belohnungszentrum ausübt.

  • Verdirbt Geld den Charakter?
  • Weshalb ist der Anreiz, Steuern zu sparen, so groß?
  • Warum überschreiten Menschen für Geld selbst moralische Grenzen?
  • Wie funktioniert Geld in Unternehmen?

In seinem neuen Buch korrigiert Jörg Zeyringer die sieben großen Irrtümer, die dafür verantwortlich sind, dass viele Menschen immer noch glauben, dass Geld nicht motiviere.

Schonungslos nimmt er Abschied vom Modell des „Homo oeconomicus“ – den es nur bei den Affen gibt – und dem Aberglauben, „Geld sei nicht so wichtig“.

Er stellt sauber recherchiert neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus den verschiedenen Disziplinen in einen bemerkenswerten Zusammenhang und bringt es auf den Punkt:

Geld motiviert doch, macht zufrieden und glücklich!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lies dieses Buch und beobachte Dich selbst.

Autor Jörg Zeyringer

ist promovierter Motivationspsychologe, setzte sich bereits Ende der 1990er-Jahre in seiner Doktorarbeit mit der Thematik „Geld und Motivation“ auseinander. Seit 1993 ist er erfolgreich als Trainer und Berater in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen tätig. Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Motivation und Verhalten, Führen, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Kommunikation und Coaching. Er zählt zu den erfolgreichsten Motivationsexperten im deutschsprachigen Raum, ist gefragter Keynote Speaker und Autor mehrerer Bücher. Die österreichische Sportwoche nennt ihn einen „Mentalguru“.

Hier die Autoren-Website: http://www.zeykom.at

Hier kannst Du das Buch erwerbenhttp://www.businessvillage.de/Wie-Geld-wirkt/eb-928.html

Hier die Gliederung des Buches

1. Geld regiert die Welt …………………………………………………………. 9
1.1 Prozession des Reichtums……………………………………………… 11
1.2 Ein Blick in die Geschichte: So regiert Geld die Welt ……………… 14
2. Motivation und Geld – die sieben großen Irrtümer…………………… 29
2.1 Irrtum eins: Warum wir nicht glauben dürfen, dass Geld
motiviert …………………………………………………………………. 30
2.2 Irrtum zwei: Geld ist nicht wichtig…………………………………… 40
2.3 Irrtum drei: ›Nur‹ Geld motiviert, und dies ›am stärksten‹,
und zwar ›jeden‹………………………………………………………… 47
2.4 Irrtum vier: Der Mensch ist nur intrinsisch motivierbar.
Geld scheidet daher als Motivator aus ………………………………. 53
2.5 Irrtum fünf: Der Glaube an ein rationales Entscheiden und das
Modell des Homo oeconomicus ………………………………………. 61
2.6 Irrtum sechs: Geld macht nicht glücklich …………………………… 70
2.7 Irrtum sieben: Mit Geld kann man nicht alles kaufen …………….. 78
3. Was Motivation wirklich bedeutet ……………………………………….. 87
3.1 Grundlagen: Motiv, Motivation und Wert-Erwartungsmodell ……… 88
3.2 Was uns wirklich antreibt – ›The Big Three‹ – das motivationale
Basispaket ……………………………………………………………….. 94
3.3 Jeder Mensch tickt anders, auch motivational …………………….. 98
3.4 Motivation – ein biochemischer Prozess im Gehirn ……………… 105
4. Geld bewegt Menschen ……………………………………………………. 115
4.1 Nicolás Mihanovich – eine Geschichte über Wert, Erwartung
und Geld ……………………………………………………………….. 116
4.2 Von Träumen, Freiheit und Macht: Weshalb Geld eine starke
Motivation darstellt ………………………………………………….. 123
4.3 Geld ist längst nicht nur Mittel zum Zweck – wir wollen es
haben …………………………………………………………………… 134
4.4 Von Geld-Bedürfnissen und Geld-Motiven ………………………… 138
4.5 Motivation Geld aus neurologischer Sicht ………………………… 144
4.6 Geld macht zufrieden und glücklich ……………………………….. 149
5. Geld und Gesellschaft …………………………………………………….. 165
5.1 »Diesmal kommen meine Zahlen« – das Phänomen der
Lottozahlen ……………………………………………………………. 166
5.2 Gewinnspiele im Rundfunk ………………………………………….. 172
5.3 Geld, Beziehung und Familie………………………………………… 179
5.4 Warum der eine seine Steuer zahlt und der andere nicht……….. 185
5.5 Geld und Fußball ……………………………………………………… 195
5.6 Verdirbt Geld wirklich den Charakter? ……………………………… 202
6. Wie Geld in Unternehmen und Organisationen funktioniert ……… 209
6.1 Wenn Menschen in die Managerrolle schlüpfen –
das Konzernspiel ……………………………………………………… 211
6.2 Die Bedeutung einer leistungsorientierten Vergütung und eines
fairen Gehalts …………………………………………………………. 215
6.3 Wenn Geld wichtiger wird als Menschenrechte …………………… 221
7. Motivation Geld – ein Fazit………………………………………………. 225
8. Literaturverzeichnis ……………………………………………………….. 231

Der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus

Frau Angela Merkel erdreistete sich am 27.02.2014 in London folgende Worte zu nutzen:

„Dank der friedlichen Revolution in Mittel- und Osteuropa, deren 25. Jahrestag wir in diesem Jahr feiern, konnten weitere Grenzen in Europa überwunden werden.
Wie dankbar wir für dieses Glück sein müssen, das sehen wir in diesen Stunden zum Beispiel an den Ereignissen in der Ukraine. Den Menschen dort und in vielen anderen Ländern stehen wir zur Seite, wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen.
Für mich persönlich wie für Millionen Menschen hinter dem Eisernen Vorhang war der Mauerfall 1989 ein schier unfassbarer Moment des Glücks.
Ich habe ganz hautnah erlebt: Veränderung – und zwar zum Guten – ist möglich! Gerade das sollte uns in diesem Gedenkjahr leiten. Jede politische Generation hat ihre Verantwortung, auch wir, die heutigen Politiker. Stillstand kann schnell Rückschritt bedeuten.“ Quelle

  • Welches Recht (für wen)?
  • Welche Freiheit (für wen)?
  • Welches schier unfassbarer Moment des Glücks (für wen)?
  • Welche Veränderungen zum Guten (für wen)?  

Warum flüchten Menschen aus diesem „Glücks-„Kapitalismus?

Was ist das für ein unmenschliches  System, wenn die Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen?“ So wurde vor über 20 Jahren die DDR bewertet!

Als das Ende der DDR und der sozialistischen Ländern herbei geführt wurde, da traten die Machthaber des übrig gebliebenen Kapitalismus als Überlegene auf und erzählen bis heute wie demokratisch, freiheitlich und menschlich das westliche System gegenüber dem sozialistischen (östlichen) sei.

Seit über 20 Jahren „genießen“ die Länder und die Menschen der meisten Länder des ehemaligen „Sozialistischen Lagers“ die EU, den Euro und die NATO unter Führung der USA.

Die Menschen auch aus diesen Ländern erhielten und erhalten nun die vollen Vorzüge des Westens bzw. des kapitalistischen Geld- und Schulden-Systems.

Warum ist aber heute der Wunsch so vieler Menschen aus dem Osten Europas zur Flucht aus ihren Ländern noch viel größer als damals unter sozialistischen Bedingungen?

Warum wollen sie ihre Heimat verlassen, wenn wir doch jetzt alle im gleichen „glücksbringenden“ (Angela Merkel!) kapitalistischen System leben ,und wenn wir doch alle wie in einer großen Völker-Familie in der Europäischen Union glücklich und geborgen leben?

Nach OSZD-Analysen sind es schon 14 Millionen Menschen (4 Millionen Polen, 1 Million Rumänen, hunderttausende Bulgaren), die in den letzten Jahren aus ihren Ländern geflüchtet sind (der Trend verstärkt sich immer mehr!)

Hier weiterlesen: Warum flüchten Menschen aus dem Kapitalismus? 

Ist vielleicht der Kapitalismus, der nach Osteuropa ausgebreitet wurde, doch nicht so glücklich-machend, wie Frau Merkel und andere Polit-Vasallen verkünden?

  • Die östlichen Ländern wurden mit „Solidaritäts“-Geldern des Westens und vielen Schulden nach westlichen Beispiel und Standard verändert,
  • es gibt zum Teil dort die modernste Infrastruktur (besser als im Westen),
  • die jungen Menschen sind gar nicht mehr durch den Einfluß des Sozialismus-Systems gegangen.

Die Menschen in den ehemals sozialistischen Ländern erlebten,

  • wie ihre volkseigenen, allen Bürgern gehörenden Industrien und Landwirtschaften zerstört oder in Privathände übereignet wurden (Privatisierung / Privateigentum),
  • wie  ihre soziale Sicherung und Versorgung vernichtet wurde,
  • wie die westlichen Konzerne die Länder als Markterweiterungen zu ihrem Profitwachstum mit Konsumprodukten überfluteten („McDonalisierung“),
  • wie nach anfänglicher Euphorie über neue, bessere Konsumgüter sich die Wahrheit durchsetzt, daß pralle Supermarktregale nichts Wert sind, wenn das Geld zum Einkaufen fehlt,
  • wie immer mehr Menschen keine Arbeitsplätze mehr  haben und auch keine Recht mehr darauf haben,
  • wie die jungen Menschen mit Perspektivlosigkeit im persönlichen Überlebenskampf allein gelassen sind,
  • wie das Leben immer teurer und unbezahlbarer wird (gerade auch in Bereichen der im realen Sozialimus durch die Gesellschaft gestützten Preise, wie bei Lebensmitteln, Mieten, Strom, Wasser, öffentlicher Transport u.a.)
  • wie die östlichen Länder, beginnend bei „Ost-Deutschland“ (DDR), nicht gleichberechtigt (z.B. in der EU), sondern als eroberte Ländern zweiter Klasse (Entwicklungsländer) behandelt werden, die von den wirtschaftlich stärkeren Ländern und den westlichen Konzernen ausgebeutet werden (z.B. als billige Arbeitskräfte),
  • wie der kalte Krieg des Westens gegen Rußland fortgesetzt wird und Rußland militärisch immer mehr umzingelt wird,
  • wie sie in diesen neuen Beitritts-Ländern des Kapitalismus nichts Gutes zu erwarten haben …

Aber, es flüchten ja nicht nur die Menschen aus den östlichen Ländern, sondern auch EU-Bürger aus Griechenland, Italien, Spanien und Portugal.

Dieser Kasperlismus zeigt immer zynischer und dramatischer sein wahres Wesen – das hat für die meisten Menschen überhaupt nichts mit „unfaßbarem Glück“ (Frau Merkel) zu tun!
Und da dieses menschenverachtende Gesellschaftssystem am meisten durch Welt-Macht und Welt-Krieg verdient, scheut es auch nicht davor zurück, einen neuen großen Krieg gegen Rußland zu provozieren.
„Übrigens, die Zahl an Migranten, die in Russland ihr Glück suchen, beläuft sich auf 13 bis 14 Millionen. Davon sind 10 Prozent aus den ehemaligen Ostblockländern die jetzt in der EU sind, 77 Prozent aus Mittelasien, wie Tadschikistan, Turkmenistan und Kasachstan, und der Rest aus den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, wie baltische Staaten, Weissrussland und Ukraine. Das heisst, es sind ca. genau so viele in den Westen ausgewandert wie in den Osten nach Russland.“Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Warum flüchten Menschen aus dem Kapitalismus? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/02/warum-fluchten-menschen-aus-dem.html#ixzz2ukFEPwkl

System-Relevantes von Volker Pispers:

Über den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus

Wenn der Topf aber nun ein Loch hat… (Das Volkslied):

„Wenn der Topp aber nun en Loch hat
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
Stopp et to, liebe Liese,
liebe Liese, stopp et to!“

„Womit soll ick´t denn aber tostoppen
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Nimm Stroh, liebe Liese
liebe Liese, nimm Stroh!“

Wenn det Stroh aber nun zu lang is, mein lieber Heinrich?
„Hau et ab, liebe Liese, hau et ab!“

Womit soll ick et denn aber abhauen, mein lieber Heinrich?
„Nimm det Beil, liebe Liese, nimm det Beil!“

Wenn det Beil aber nu to stump is, lieber Heinrich?
„Denn musst d’et schleifen, liebe Liese, denn musst d’et schleifen!“

Womit soll ick et denn aber schleifen, lieber Heinrich?
„Nimm ’nen Stein, liebe Liese, nimm ’nen Stein!“

Wenn der Stein aber nu to trocken is, lieber Heinrich?
„Mach en nass, liebe Liese, mach en nass!“

Womit soll ick’n denn aber nass machen, lieber Heinrich?
„Hole Wasser, liebe Liese, hole Wasser!“

Womit soll ick denn det Wasser holen, lieber Heinrich?
„Nimm den Topp, liebe Liese, nimm den Topp!“

http://youtu.be/Y-LRjdXM0M0

Glücks-Trend

GlücksTrend 2013: „Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig, alles in allem, mit Ihrem Leben?

An einer repräsentativen Umfrage in Deutschland  von Mai bis Oktober 2013 vom Meinungsforschungsinstitut infratest dimap nahmen insgesamt 50.369 Bürger ab 14 Jahren teil.

Hier einige Ergebnisse, die eigentlich nicht wirklich überraschen:

  • Mit einem Mittelwert von 7,5 sind die Deutschen „überwiegend zufrieden“ (auf einer Skala von 0 bis 10).
  • Junge Menschen sind zufriedener als alte.
  • Menschen mit mehr als 3.000 Euro Netto-Haushaltseinkommen sind zufriedener als Menschen mit geringem Einkommen.
  • Im Westen Deutschland sind die Menschen mit ihrem Leben deutlich zufriedener als im Osten.
  • Vier westliche/südliche Bundesländer
  • In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind die Menschen am höchsten mit dem Leben zufrieden (mit einem Wert von 7,6)
  • In Brandenburg und Thüringen (7,0) sind die Menschen im Vergleich der Bundesländer am wenigsten zufrieden.

ARD macht eine Themenwoche zum Glück

Hier alles Sendungen

Die Reportage mit Chat „Sowas wie Glück – Eine Reise mit Anke Engelke“

Anke Engelke ist unter anderem als „Praktikantin“ in einer Kinderkrebsstation auf der Suche nach dem Glück.

Anke Engelke

Auch Nuhr im Glück

 

 

 

 

Motorschiff „Reichtum“

KOMMEN SIE MIT AUF EINE REISE IN DIE GESCHICHTE DER LUXUSKREUZFAHRT!

SIE IST ZUGLEICH EINE REISE IN DIE GEFILDE UNSER ALLER WUNSCHWELTEN. DENN DIE MS REICHTUM IST
MEHR ALS NUR EIN SCHIFF.

» In mancher Hinsicht begreift man den Reichtum besser,

wenn man ihn mit theologischen Begriffen beschreibt.

Gott kann man ja auch nicht mit der Physik oder Mathematik erklären «

„Über Geld spricht man nicht, man hat es“ – der Spruch des amerikanischen Multimilliardärs Paul Getty gilt nicht für die neue Ausstellung im Dresdner Hygiene-Museum.

Dort spricht man drüber, und zwar einfallsreich und sarkastisch. „Reichtum – mehr als genug.“ Unter diesem Titel geht die „MS Reichtum Deutschland“ auf Erkundungsfahrt.

Kinder-Serie:

10 WEGE, WIE MAN REICH WIRD

1. Geld selber drucken
Geld drucken darf in Deutschland nur
die Bundesdruckerei, die allerlei Tricks
drauf hat, dass man es nicht fälschen
kann. 2012 wurden dennoch 41.507
falsche Geldscheine sichergestellt. Aber
die Gefahr, erwischt zu werden, ist groß,
und dann landet man in Nullkommanix
im Gefängnis. Also: Schlechte Idee!

2. Eine gute Idee haben

Kreativ solltest Du sein, wenn Du durch
eine gute Idee zu viel Geld kommen
möchtest. Manchmal reicht auch der
Zufall. Der elfj ährige Frank Epperson
aus Kalifornien vergaß 1905 sein Glas
Limonade mit Strohhalm draußen auf
dem Balkon. Nachts wurde es so kalt,
dass die Limonade am Stäbchen fest fror.
Das erste Eis am Stiel war geboren. Zu
Geld kam er, als er seine Idee 1925 an
eine Firma verkauft e. Also: Gute Idee!

3. Im Lotto gewinnen

Sechs Richtige im Lotto haben – davon
träumen viele. Falls auch Du an das gro-
ße Glück glaubst, dann versuche es! Aber
wir möchten Dich warnen: Die Chance,
morgens auf dem Schulweg einem rosa
Elefanten zu begegnen, ist größer, als im
Lotto zu gewinnen. Alles in allem nicht so eine gute Idee!

4. Eine(n) Millionär(in) heiraten

In Deutschland gibt es 800.000 Millionäre. Von denen haben gewiss auch einige
Nachwuchs, den Du heiraten könntest.
Am besten meldest du Dich auf einer
Eliteschule an, wo es meist viele Kinder
von reichen Eltern gibt. Halte die Augen
auf, vielleicht ist auch ein(r) Millionär(in)
für Dich dabei! Fazit: Super Idee!

5. Einen Schatz finden

Als Pirat in See zu stechen und einen
Schatz zu finden ist auch eine Möglichkeit, reich zu werden. Wer nicht
so abenteuerlustig ist, kann es auch im
Garten zuhause versuchen. Einfach tief
genug graben und hoff en, dass sich irgendwo noch ein paar alte Goldmünzen
fi nden lassen. Trotzdem bloß
eine mittelgute Idee!

6. Taschengeld sparen

Sein Taschengeld zu sparen kann sich
lohnen. Die Bank zahlt nämlich jedem,
der sein Geld bei ihr hinterlegt, eine Art
Leihgebühr: Zinsen. Wer 100 Euro auf
seinem Sparkonto hat, erhält am Ende
des Jahres zusätzlich allerdings nur
mickrige 50 Cent bis 1,50 Euro. Um so
reich zu werden, müsstest Du mehrere
100 Jahre alt werden. Unwahrscheinlich. Deshalb: alberne Idee!

7. Popstar werden

Berühmt sein und viele Fans haben
– wer träumt nicht davon? Das kann
schon klappen, aber dafür brauchst
Du auch Talent! Bevor du Dich bei
„Deutschland sucht den Superstar“ bewirbst, solltest Du deshalb erst einmal
ein bisschen zuhause üben. Trotzdem
keine schlechte Idee!
8. Eine gut bezahlte Arbeit finden!

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Du ein
gut bezahlter Anwalt wirst? Oder eine
erfolgreiche Ärztin? Denk nur daran,
dass Dir die Arbeit auch Spaß machen
soll – immerhin musst Du sie viele Jahre
lang ausüben. Dann vielleicht doch
lieber etwas mit Kunst oder Musik?
Jedenfalls immer noch die beste Idee!
9. Erben

Jedes Jahr werden mehr als 200 Milliarden Euro vererbt. Nur blöd, wenn
es nichts zu erben gibt. Frag doch mal
nach, ob Du einen reichen Onkel in
Amerika hast. Dann solltest Du am
besten gleich damit anfangen, ihm liebe
Briefe und Geschenke zu schicken.
Hoff nungsfrohe Idee!
10. Eine Bank überfallen

Auf diese Art zum großen Geld zu
kommen, davon raten wir Dir defi nitiv
ab! So ein Banküberfall geht meistens
schief. Du bräuchtest schon einen
verdammt guten Plan und verlässliche Komplizen, damit die Polizei
Dich nicht erwischt. Und wie erklärst
Du Deiner Umgebung, dass Du Dir
plötzlich einen Ferrari leisten kannst?
Deshalb: gefährliche Idee!

Hier die Bordzeitung zum Download

Macht GELD glücklich?

JA!!!

1. Ich bin glücklich darüber, wie ich mein Geld schöpferisch verdiene.
Es ist für Dein Glück mit dem Geld wichtig, auf welche Art und Weise Du es bekommst. Am glücklichsten macht es, wenn wir uns selbst in der Arbeit verwirklichen, vielen anderen Menschen viel Gutes geben und dafür auch viel Geld als Lohn und Wertschätzung für unseren Dienst an anderen zurückbekommen.

2. Ich bin glücklich darüber, wie ich mein Geld sinnvoll ausgebe.
Es ist für Dein Glück mit dem Geld wichtig, daß Du Dein („hart verdientes“) Geld mit Achtsamkeit behandelst, daß Du es liebst und es für Dich sinnvoll ausgibst (Konsumtion).

3. Ich bin glücklich darüber, wie ich mein Geld klug investiere.
Es ist für Dein Glück mit dem Geld wichtig, daß Du Dein übriges Geld in Projekte und Unternehmungen eingibst, die wertvoll für alle Menschen und für alles Leben auf der Erde sind und die klug konzipiert und realisiert werden (Investition).

4. Ich bin glücklich darüber, weil ich frei vom Geld bin.
Es ist für Dein Glück mit dem Geld wichtig, daß Du Dich befreist von der Macht des Geldes
• durch achtsames Verstehen des Wesens des GELDES,
• durch dienende Selbstverwirklichung,
• durch Beschränken Deiner (materiellen) Bedürfnisse,
• durch Schaffen von genügend Geld, so daß Du nicht mehr für das Geld arbeitest.

Ja, so Geld macht glücklich!