Schweizer Initiative für Vollgeld

Krisensicheres Geld im Interesse Aller!

Eine der Hauptursachen der Gesellschafts- und Finanzkrise ist  heute die eigenmächtige Herstellung von (elektronischem) Geld durch die Banken.

Die Vollgeld-Initiative der Schweiz strebt an, dass nur die Nationalbank Geld herstellt, so wie es die Schweizer Bundesverfassung eigentlich vorsieht.

Vor über 100 Jahren verbot das Schweizer Volk den Banken, Papiergeld zu drucken, weil die Gelderzeugung dem Einfluß des Bundes entglitten war und die Geldmenge aus dem Ruder lief.

Aus genau denselben Gründen muss heute der praktisch unbegrenzten Herstellung von elektronischem Geld durch die Banken ein Ende gesetzt werden.

Die Bereitstellung des für die Wirtschaft notwendigen Geldes führt zu leistungslosen Kapitaleinkommen in Milliardenhöhe und zu stetig wachsenden Geldvermögen.
Bei einer angenommener Verzinsung von 2% und in der Schweiz von durchschnittlich 340 Milliarden CHF Geldmenge werden die Bürger jährlich mit sieben Milliarden CHF belastet. Diese Zinsen fließen vorwiegend zu schon bestehenden Geldvermögen. Damit vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich.

Mit Vollgeld wird diese leistungslose Umverteilung beendet.

Einige Vorteile des Vollgeldes:

  • die Geldherstellung der Banken wird beendet
  • die Nachteile des Schuldgeldsystems werden vermieden
  • Vollgeld ist einfach und verständlich
  • Sicherstes Geld der Welt
  • Krisenprävention statt Bankensubvention
  • Staat aus Geiselhaft befreit
  • Fairer Wettbewerb
  • Wachstumsdruck reduziert
  • Milliarden für Bund, Kantone und Bürgerinnen und Bürger
  • IWF-Experten bestätigen positive Wirkungen der Vollgeldreform

Schon in den 1930er Jahren gab es Vorstellungen vom Vollgeld. Nach Irving Fisher (1936) würde eine solcher Plan folgende Vorteile bringen:

(1) Eine deutlich verbesserte Kontrolle der Schwankungen im Wirtschaftszyklus. Die plötzlichen Zunahmen und Abnahmen der Bankenkredite und der Giralgeldschöpfung würden stabilisiert.
(2) Vollkommene Beseitigung von so genannten „Bank-Runs“.
(3) Eine drastische Abnahme der (Netto-)Staatsschulden.
(4) Eine erhebliche Abnahme der privaten Schulden, da die Geldschöpfung kein gleichzeitiges Schuldenmachen mehr erfordern würde.“
Bei der wissenschaftlichen Überprüfung anhand ökonomischer Modellrechnungen bestätigten die IWF-Ökonomen diese vier Wirkungen. Zusätzlich konnten sie zwei zusätzliche Vorteile nachweisen:
(5) Nachhaltige Produktionsgewinne um etwa 10 Prozent durch das Wegfallen beziehungsweise Vermindern vielfältiger Verzerrungen wie Zinsrisiken, verfälschende Steuern und teurem Überwachen von makroökonomisch unnötigen Kreditrisiken.
(6) Herabsetzung der Inflation auf Null.

Die Vollgeld-Initiative des Vereines Monetäre Modernisierung (MoMo) in der Schweiz ist überparteilich und wissenschaftlich fundiert. Jetzt werden in 18 Monaten 100.000 Unterschriften für dieses Projekt gesammelt – über 64.000 sind schon dabei.

Vollgeld ist genial und swiss!

siehe auch https://www.facebook.com/photo.php?v=690742104305586

LINKS ZUM VOLLGELD

www.vollgeld.ch: MoMo, Verein für Vollgeldreform in der Schweiz

Weitere Organisationen für Vollgeld:

www.vollgeld.de: Wissenschaftliche Vollgeld-Website

www.monetative.de: Deutscher Verein für Vollgeld

internationalmoneyreform.org: Internationales Netzwerk der Vollgeldinitiativen

www.positivemoney.org: Vollgeldinitiative in Großbritannien

www.monetary.org: American Monetary Institute

Weitere Seiten zu Vollgeld:

vollgeldspiegel.wordpress.com: Es kommt der Vollgeld-Frühling! Blog von Michael K

www.christoph-pfluger.ch: Geldreform jetzt! Die Verfassung will das Eine, die Banken tun das Andere

www.occupymoney.de: Initiative für eine faire Geldordnung in Frankfurt

www.jamesrobertson.com: A key concern of this website is the need for comprehensive reform of the worldwide money system.

www.um-bruch.net: Gut aufgebreitetes Wiki zu unserem Geldsystem

AG Geldordnung und Finanzpolitik: Gut aufbereitete Arbeitspapiere zum Vollgeld und zu anderen Geldthemen

www.aktion-sicheres-geld.ch: Für eine Trennung der Girokonten von den Bankrisiken

http://www.vollgeld-initiative.ch/

Gibt es eine bessere Welt?

Eine Dokumentation „Geld für alle“ Gibt es eine bessere Welt?“

Ein Film von Ulrich Stein und Christian Gramstadt, mit Tobias Schlegl und York Pijahn,

gezeigt am 20. Januar 2013 in der ARD

Gibt es Alternativen zu diesem Finanz-System?

Müssen wir etwas an unserem Denken ändern?

Müssen wir den Umgang mit Geld ändern?

NDR-Reporter Tobias Schlegl und York Pijahn gehen 2010 auf die Suche nach Antworten.

Die Sendung fragt:

  • „Die Experten streiten über Folgen der Finanzkrise und über neue Chancen.
  • Die Politiker laborieren an den Symptomen.
  • Frage nur: Ist unser Finanzsystem im Kern überhaupt ‚gut und funktional‘?“

Geldwirtschaft ohne Zinsen: das Konzept des „islamischen Geldwesens“
Geld für alle: bedingungsloses Grundeinkommen
Globale Wirtschaftskrisen könnten durch regionale Wirtschaftskreisläufe eine Gegensteuerung erhalten.

Historische Erfahrungen: Inmitten der Weltwirtschaftskrise von 1929 erreichten viele deutsche und österreichische Gemeinden durch die Einführung einer „zweiten Währung“ neuen Wohlstand.
Die Rolle von Komplementärwährungen.
Die Bedeutung der „Pflegewährung“ für die japanische Altersversorgung.

Grundfrage: Dient das Geld den Menschen oder dienen die Menschen dem Geld?
Die heutige Finanzwirtschaft und das davon beherrschte Gesellschaftssystem dienen nicht den Menschen!

Längst ist das heutige Finanzsystem von Kapital und realer Wirtschaft entkoppelt.
Kann es einen alten, neuen „dritten Weg“ der Gesellschaft zwischen Sozialismus und Kapitalismus geben, der bestimmten schon begonnenen Entwicklungen in Lateinamerika und der muslimischen Welt folgt?

 

Neue Geld-Anschauung

Die Zeitschrift „Connection“ titelt im September 2013 mit dem Schwerpunkt „Unterwegs zu einer neuen Geldanschauung“

Die Normalen sind die Kranken und die Kranken werden für die Normalen gehalten!

Bertolt Brecht: „Unsichtbar macht sich die Dummheit, indem sie sehr große Ausmaße annimmt.“

Und derselbe wertet fragend das auf Geld (Kapital) aufbauende System:

„Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?“

Die Dreigroschenoper (Druckfassung 1931), III, 9 (Mac). In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 267

Was wir für NORMAL beim Geld halten, das ist demnach grundsätzlich zu befragen.

  • Wenn das Geld die Welt und unser individuelles wie kollektives Leben massiv bestimmt, ist das nicht normal und gesund.
  • Zinsen und gar Zinseszinsen sind nicht normal und gesund
  • Wenn ein Bürger oder Unternehmer kein Geld mehr hat, muß er seinen bankrott anmelden und das veröffentlichen, sonst gibt es Ärger (z.B. bei Konkursverschleppung), haushoch verschuldete Staaten aber offenbar (noch) nicht. Da wurde nicht nur schlecht gewirtschaftet, sondern stimmt etwas Grundlegendes im Gesellschaftssystem nicht (z.B. Beziehung von Banken zum Staat)
  • Wenn permanentes („nachhaltiges“) wirtschaftliches Wachstum gepredigt wird, weil Unternehmen und Staaten ohne Kreditierung und Geld-Rückzahlung von Krediten mit Zinsen und Zinseszinsen scheinbar nicht existieren können, dann ist das eine kranke Wirtschaft und Gesellschaft….

Einige Geld-Experten haben in der Zeitschrift Connection, 09-10/2013 sich neuen Gedanken zum Geldsystem und zum kapitalistischen Wirtschaftssystem gewidmet und interessantes benannt:

  • Wolf Schneider: Für eine neue Welt, mit einem anderen Geld
  • Roland Rottenfußter: Spiritueller Kapitalismus
  • Helmut Creutz: Ursachen und Folgen der Staatsverschuldung
  • Paul Krugmann: Die Ökonomie des Babysittens
  • Michael Habecker: Wirtschaft + Geld
  • Dennic Wittrock: Haste mal nen Euro. Ich bin integral
  • Gerd Soballa: Für eine Permakultur des Geldes
  • Carlson Reinhard: Hirnen, Spüren, Staunen

Geld-Anschauung_connection

http://issuu.com/oliverbartsch7/docs/spirit9_10_2013/1?e=6430883/4636077

Diese Autoren gehen den Ursachen für Elend, Unglück und Misswirtschaft nach.  Die stärksten findet man in unserem Geldsystem,

  • das permanent von unten noch oben umverteilt,
  • die Natur zerstört und
  • das zyklisch Crashs produziert.

Dies macht sehr deutlich, daß es neue und gesunde Anschauungen zum Geld und seiner Rolle in der Gesellschaft schon länger gab und in der Heutzeit verstärkt produziert werden. Die Autoren zeigen Auswege aus dem heutigen Geld-Dilemma auf.

Gerade als das Geld-System zusammenbricht, ist es auch höchste Zeit, sich eine neue Geld-Anschauung zuzulegen.

Currency

Die kommende Revolution?!

Das Internet verändert alles. Auch das Geld und die Währungen!?

Kommen jetzt Currencies – neue Zahlungsmittel / etwas, mit dem gezahlt werden kann?

Ein digitales Currency für Microsoft Outlook oder Social Networks?

WSJ’s Andy Jordan sprach über Currency mit Vorreitern, die müde und verzweifelt auf die Geld-Regelungsversuche der Regierungen blicken und dabei sind, ihr eigenes Geld-System zu entwickeln.

Hier Ein Video schon aus der Mitte von 2009: 

The Wall Street Journal titelt damals: „The currency revolution“

What are the free currencies?

Einen Überblick über Freie Currencies gibt Jean-François Noubel hier:

http://vimeo.com/6118963

The Flowplace

Der Flußplatz (The Flowplace) kommt von den Transitionern aus Frankreich,

die in ihren Worten „… es Einzelpersonen, Gemeinschaften und Organisationen zusammen ermöglichen, Wohlstand aufzubauen mit kostenlosen Währungen“.

Es ist eine Konzept mit offen Regeln, wofür Meta Currency Gruppe wegweisend ist.
Flowplace ist ein machtvolles Beispiel

Hier gibt es nähere Informationen, in 10 Punkten zusammengefaßt:

1. Was ist ein flowplace?
2. Was sind freie Währungen?
3. Was kann ich in der flowplace tun?
4. Wem gehört das flowplace und wer baut sie?
5. Wie viel kostet es?
6. Ich verstehe immer noch nicht den Unterschied zwischen „Geld“ und „freier Währungen“ …
7. Muss ich am Computer sein, um Geschäfte zu machen?
8. Ist das nicht zu schön, um wahr zu sein?
9. Wie mache ich bei flowplace mit?
10. Wie kann ich etwas beitragen?

http://flowplace.webnode.com/