Stehen wir vor dem Zusammenbruch des weltweiten Geld- und Wirtschaftssystems?

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Die aktuellen Meldungen über das Finanz- und Wirtschaftssystem sind bedrohlich klar:

  • Letzte Warnung vor dem großen Gold-Orkan 2015!
  • Sagen Sie jetzt Adieu zu Ihrem Geld!
  • Der Euro ist jetzt am Ende!
  • Privatvermögen wird ausradiert!
  • Großbritannien: Der EU-Austritt rückt immer näher!

1. Das Grundproblem der Finanzkrise

2. Das Problem Zinseffekt

3. Das Problem Staatsanleihen

4. Das Problem Schulden-Finanzierung

5. Kaufkraft schwindet

6. Goldpreis ist manipuliert

7. Papiergeld ist unsicher

8. Bargeld soll abgeschafft werden 

9. Zwangs-Enteignung droht 

10. Videos zum Thema

Die Bank sind wir

Lothar Lochmaier: Die Bank sind wir

Chancen und Perspektiven von Social Banking

Diese Buch liefert einen übergreifenden und praktischen Blick in eine mögliche und bereits existierende Finanzwelt, die auf Partizipation, Mitbestimmung und Transparenz beruht.

Inhalt:

Wozu Banken da sind – und was sie nicht gerne tun

  • Kunden sprengen Bank
  • Private Kreditauktionen machen Schule
  • Die älteste Bank Europas ist eine »Sozialbank«

Was ist Social Banking?

  • Moderne Geburtsstunde: »Community Reinvestment Act«
  • Deutsches Modell: Genossenschaften statt Pensionsfonds
  • Das neue Berufsbild »Social Banker«
  • Das Internet redefiniert »soziale« Geldanlage
  • Die Geburtsstunde von »Online-Banking«
  • Das BTX-Terminal scheitert
  • Direktbanken ignorieren soziale Netzwerke
  • Virtuelle Finanzgemeinschaften verändern Anlageverhalten
  • Wie Bankenwelt und soziale Mediennutzung verschmelzen

Online-Kreditauktionen: Kunden gestalten Darlehensvergabe

  • Internet-Kreditportale im Überblick
  • Die erste Gruppe
    – Kommerzielle Online-Kreditauktionen
    – Smava und Auxmoney in Deutschland
    – Wie riskant ist das Engagement?
    – Qualitative Unterscheidungsmerkmale
    – Wie risikoreich agieren die Betreiber?
    – Unregulierter Graumarkt bereitet Schwierigkeiten
    – »Bürgschaftsfunktion« für Kreditvergabe
    – USA: Hohe Ausfallraten bei Prosper.com
    – Neue Marktsegmente hart umkämpft
    – Bankless-life in Österreich gescheitert
    – Anlegerforen fordern transparentes Geschäftsgebaren
    – Peer-to-Peer-Kreditvergabe: Verlässlichen Rahmen schaffen
  • Die zweite Gruppe
    – Nach sozialen Kriterien gestaltete Mikrofinanz-Plattformen
    – Investieren statt spenden
  • Die dritte Gruppe
    – Bildungskredite etablieren sich
    – »Soziale« Kreditvergabe und Gewinnmaximierung
  • Die vierte Gruppe
    – Kreditplattformen für unternehmerische Zwecke
    – Das amerikanische Modell kommt nach Deutschland
    – Undurchschaubare Querverbindungen
    – Banken vernachlässigen Unternehmenskredite
    – Die Vielfalt unter nachhaltigen Geldinstituten wächst

Wie finanzielle Netzwerke die Geldanlage optimieren

  • Die persönliche Finanzbuchhaltung im Netz
  • Die erste Gruppe
    – Einfache Werkzeuge sorgen für Überblick
  • Die zweite Gruppe
    – Wie erfolgreich agiert »kollektive Anlegerintelligenz« an den Kapitalmärkten?
    – Forschung untersucht den Herdentrieb an der Börse
    – Anleger suchen unabhängige Information
    – Handeln wie ein Hedge-Fonds-Spezialist
  • Die dritte Gruppe
    – Börsengänge nach dem Web-2.0-Auktionsprinzip
    – Geldanlage versteigern wie bei eBay
    – US-Anbieter treiben Personal Finance Management (PFM)

Die Nutzer der einzelnen Plattformen

  • Ayondo
  • Betterplace
  • Fidor Bank AG
  • Lending Club
  • Mint.com
  • Noa Bank
  • Smava: Die Anleger und deren Motive
  • Smava: Wer sind die Kreditnehmer bzw. Schuldner?
  • Zopa: Autonome Anleger kreieren »Massennischenmarkt«
  • Welcher Anlegertyp welche Plattform bevorzugt
  • Fluchtpunkt Geld
  • Klassische Bindungsmuster lösen sich auf

Finanzdemokratie 2.0 zwischen Mythos und Realität

  • Medienhype um »Google-Bank« und »Facebook-Filiale«
  • Zukunftsperspektiven virtueller Geld- und Kreditgemeinschaften
  • Communities »hacken« Banken kreativ
  • Cybercash löst keine sozialen Herausforderungen
  • Neue Spielformen von direkter Mitbestimmung
  • Vertrauenskrise etablierter Institutionen
  • Internet als intelligentes Kulturwerkzeug
  • Neuer Fortschrittspfad jenseits von Ideologien
  • Hype-Zyklus: Das Internet weckt zu hohe Erwartungen
  • Ersetzt das Mobiltelefon die Kreditkarte?
  • Direktüberweisung in Entwicklungsländern
  • Technische Evolution und effektiveres Finanzsystem
  • Social Banking wird zur neuen Gemeinschaftswährung
  • Zukunftsvision: Common Banker als seriöse Verwalter von Gemeinschaftsgütern

Verlag Heinz Heise
160 Seiten
15,90 Euro
ISBN 978-3-936931-64-8

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Rezension bei Heise.de

 

Der USA-Dollar als Leid-Währung

In fast jedem Land der Welt gibt es die privaten Zentralbanken (auch Nationalbank genannt).

Das Welt-Finanzsystem wurde in den letzten Jahrzehnten von der USA-Privat-Bank Federal Reserve Notenbank,  von der Wall Street in New York und damit vom USA-Dollar bestimmt.

„Der Dollar ist eine Privatwährung, die USA hat keine staatliche Währung. Der Grundbesitz aller US-Bundesstaaten dient der Fed als Pfand.“ (Prof. Dr. Hans J. Bocker)

„Ich fürchte, dass es dem Bürger nicht gefallen wird, wenn er hört, dass die Banken nicht nur Geld schaffen und zerstören können, sondern eben dies auch tun. Und jene, die das Kreditvermögen der Nation kontrollieren, lenken gleichermaßen die Politik der Regierungen und halten das Schicksal der Menschen in ihrer leeren Hand.“ (der Vorsitzende der Midland Bank in London, Reginald McKenna)

Nur der Iran, der Irak, der Sudan, Afghanistan, Nordkorea, Libyen und Kuba weigerten sich erfolgreich zu diesem „Finanz-Klub“ zu gehören.

Drei frühere Verweigerer-Staaten – Afghanistan, Irak und Libyen – wurden inzwischen mit Kriegsgewalt in die Knie gezwungen!

  • Afghanistan wurde erpreßt mit der bekannten Drohung, das Land in die „Steinzeit zu bomben“.
  • Saddam Hussein hatte versucht, Öl aus dem Irak nicht mehr gegen USA-Dollar, sondern Euro zu verkaufen. 2003 bekam sein Land dafür einen Krieg und er persönlich seinen Tod.
  • Muammar al-Gaddafi hatte versucht, den Gold-Dinar als neue afrikanische Währung zu etablieren, das Libysche Öl nur noch gegen diese Währung zu verkaufen. Sein Land bekam einen Krieg und er persönliche einen Mord.

Und so erklärt sich sehr einfach, warum auch die restlichen „Verweigerer“ Iran, Sudan, Nordkorea und Kuba uns immer wieder als die „Bösen“ in dieser Welt präsentiert werden.

Die Zeiten ändern sich!

Im Frühjahr 2014 hatte der ehemalige Weltbank-Chefökonom Justin Yifu Lin die Dominanz der USA-Währung als Ursache für die Weltwirtschaftskrise bezeichnet und aufgerufen, den Dollar als Weltreservewährung zu beseitigen.

Heute (2015) verbannen immer mehr Staaten die US-amerikanische Währung aus ihrem Außenhandel.

1) Russland

2) China

3) sogar Japan verzichten allmählich auf den Dollar als Zwischenwährung

4) Iran

Bereits 2003 begann der Iran, mit seinen europäischen und asiatischen Partnern in Euro zu handeln.

5) Türkei wickeln jetzt ihre zwischenstaatlichen Geschäfte mit dem Iran mit nationalen Währungen ab

Siehe Sputniknews 
Verzicht auf den Dollar im Welthandel

The Big One – Das Ende des Finanz-Systems …

Kurz vor dem Ende des Finanz- und Wirtschafts-Systems!?

Die exakten Analysen nehmen zu, die belegen, daß das vorherrschende finanzwirtschaftliche System vor dem Kollaps steht.

Das System ist gescheitert! Es ist ein Dilemma, das unbedingt zusammenbricht, weil es nicht zu lösen ist.

Anzeichen:

Sparer werden enteignet, Schuldenspirale ist unaufhaltsam, Geld wird korrupt, weltweiter Währungskrieg, Vermögensabgabe von 10 bis 30 %, Bargeld-Abschaffung, Aktienwerte sind nicht mehr Wirtschaftskräfte usw. usf.

Andreas Popp – Es sieht sehr Übel aus – Finanzkrise Weltweit

Ulrike Herrmann – Die nächste Finanzkrise kommt

https://youtu.be/XKRIP35TUrY

 

 

Zitate von Karl Marx zu Reichtum und Geld

Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen.

Auf den ersten Blick erscheint der bürgerliche Reichtum als eine ungeheure Warensammlung, die einzelne Ware als sein  elementarisches Dasein.

Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.

Die Anhäufung (Akkumulation) des gesellschaftlichen Reichtums erfolge im Kapitalismus also stets nur über die Ausbeutung fremder Arbeitskraft als Lohnarbeit.

Die Verwandlung von Geld in mehr Geld, auf dessen Prinzip der Kapitalismus beruht, erscheint als selbständige Bewegung des Geldes (etwa in der Form des scheinbar selbsttätigen Zinses), nicht als Resultat menschlicher Arbeit.

Die Kapital-Formel:

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Karl Marx analysiert die kapitalistischen Marktbeziehungen in zweierlei Formeln:

  • Der Austauschprozess Ware-Geld-Ware (W-G-W) meint den Austausch von Waren gleichen Werts und unterschiedlichen Gebrauchswertes; Geld übernimmt hierbei eine Vermittlerfunktion.
  • Wenn Geld zu Kapital wird, ändert sich der Geldkreislauf qualitativ: Geld-Ware-mehr Geld (G-W-G‘). Damit diese Formel für den Kapitalisten ökonomisch sinnvoll ist, kommt es auf das G‘ an, d. h. auf die Vergrößerung der ursprünglichen Geldsumme („Mehrwert“).

Der doppelt freie Lohnarbeiter

Damit das Geld in der Hand des Kapitalisten zum Kommandomittel über menschliche Arbeit wird, ist das Vorhandensein einer eigentumslosen Klasse unterstellt, die keine Mittel besitzt, um selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen – also auch kein anderes Lebensmittel hat, als ihre eigene Arbeitskraft zu verkaufen: Der „doppelt freie Lohnarbeiter“ (Marx).

„Das Geld arbeitet“

Wenn also Geld angelegt wird und Rendite erwirtschaftet, steckt dahinter letztlich immer der Mehrwert, den Andere mit ihrer Arbeitskraft geschaffen haben (obwohl man oft hört: das Geld arbeitet).

siehe: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie

Drei gewaltige Krisen-Szenarien stehen auf der Tagesordnung!

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Drei gewaltige Finanz-Ereignisse stehen auf der Welt-Tagesordnung

In diesen Umbruchzeiten spitzen sich die verschiedenen Widersprüche immer mehr zu und suchen Lösungen.

1) Ein Bargelverbot und eine Vermögens-Abgabe

Plötzlich bist Du 10, 20 oder sogar 30 % Deines Vermögens los.

2) Ein Anleihen-Crash

Bei dem löst sich beispielsweise Deine Lebensversicherung in nichts auf… und Deine Altersvorsorge dadurch gleich mit.

3) Ein Cyber-Angriff

Dieser kann eine völlig unkontrollierbare Krisensituation weltweit auslösen – und massiv steigende Ölpreise zur Folge haben.

Die Finanzwelt spricht von „Schwarzen Schwänen“, die heute bedrohliche Szenarien darstellen:

Schwarzer Schwan 1: Uns drohen Bargeldverbote und Vermögensabgaben

Die Pleitestaaten des Westens müssen den Banken Geld zurückzahlen, deshalb werden die Staats-Schulden (in den USA tatsächlich über 200 Billionen USA-Dollar!) immer mehr vergesellschaftet.

  • Erst kam vor rund 10 Jahren die Kontenüberwachung.
  • Dann die Abgeltungssteuer.
  • Dann kamen Konten-Enteignungen auf Zypern.
  • Jetzt drohen Staatspleiten und
  • weitere Belastungen wie die Vermögensabgabe.

In Spanien gibt es die Vermögensabgabe längst:
Dort wurde einfach rückwirkend (!) über Nacht eine Vermögensabgabe eingeführt.

Droht uns ab 2018 das totale Bargeldverbot?
Frankreich hat im März 2015 einen Gesetzesentwurf eingebracht, der Barzahlungen schon ab September 2015 stark einschränkt. Dann dürfen Franzosen nur noch Summen von bis zu 1.000 Euro bar begleichen (bisher liegt das Maximum aber auch bei nur 3.000 Euro!).
In Italien gibt es ebenso eine 1.000 €-Bargeldgrenze.

Der nächste Schritt ist nur noch reine Formsache: Das totales Bargeldverbot.
– Damit hat dann der Staat alle Bürger im totalen Zangengriff.
– Es kann gut sein, dass sich jeder Bürger strafbar macht, wenn er weiterhin Bargeld annimmt!
– In Schweden ist dieser Fall schon heute Realität: 2012 wurden nur noch 2,7 Prozent aller Geldgeschäfte bar abgewickelt. In der Eurozone waren es damals 9,8 Prozent, in den USA 7,2 Prozent.
– Manche Bank-Filialen haben teils schon kein Bargeld mehr vorrätig!
– Ein Citigroup-Banker schlug sogar schon vor: „Ein Bargeldverbot ist die einzige Lösung für das Problem der Negativzinsen.“
– Und, wenn es kein Bargeld mehr gibt, dann läuft der Zahlungsverkehr nur noch elektronisch über Banken und auch alle Anleger MÜSSEN ihr Vermögen bei den Banken halten.

.Diese Vermögensabgabe ist nichts weiter als eine eiskalte Enteignung des Vermögens der Bevölkerung. Diese läßt sich bei einem Bargeldverbot mühelos auf eine Enteignung der Kontoguthaben erweitern.

Der letzte Ausweg ist die „echte“ Währung: Gold, Silber oder Edelsteine.

Cartoon: bargeldlos (medium) by besscartoon tagged geld,armut,bettler,bargeldlos,euro,bargeld,computer,penner,bess,besscartoon
Cartoon von besscartoon

Schwarzer Schwan 2: Den Anleihen steht als größte Blase aller Zeiten der Crash bevor

Praktisch alle westlichen Länder sind pleite. Die einen mehr, die anderen weniger.
Der Staat kann seine Leistungsversprechen – wie Renten oder Zinsen – auf Dauer nicht mehr zahlen!
Dann werden die Staatsschulden „vergemeinschaftet“.
Die EZB kauft sämtliche existierenden Staatsanleihen auf – und wertet sie dann einfach ab.

Viele sehen diese dunklen schwarzen Wolken am Bonds-Markt heraufziehen, aber keiner findet den Notausgang…
Wenn die Anleihenblase platzt, die die Notenbanken quer über den Globus aufgeblasen haben, müssen wir mit verheerenden Folgen rechnen.

Cartoon: Pfandflaschen (medium) by karicartoons tagged anlage,betrunken,bier,cartoon,crash,euro,eurokrise,europa,finanzcrash,finanzkrise,flaschenpfand,geld,karikatur,kollaps,krisepfand,pfandflasche,retten,schulden,vermögen,währung,währungsreform,weltwirtschaft,weltwirtschaftskrise,zusammenbruch,betrunken,euro,eurokrise,finanzkrise,flaschenpfand,geld
Cartoon: karicartoons

Schwarzer Schwan 3: Arabische Machtkämpfe und virtuelle Kriege

Dieser Schwarze Schwan kann jederzeit völlig unvermittelt auftauchen.
Und seine Konsequenzen sind verheerend, weil er per Internet zuschlagen kann.
Je mehr Dinge miteinander vernetzt sind durch das „Internet der Dinge“, umso einfacher wird es auch für Hacker, diese Geräte zu kapern. Dann können sehr sensible Daten in falsche Hände geraten.

Die Zahl der so vernetzten Geräte – von der Armbanduhr, über den Heizungsthermostaten bis hin zur Überwachungskamera – soll auf 50 Milliarden Geräte im Jahr 2020 ansteigen (d.h. 6 vernetzte Geräte pro Erdenbürger!)
– Die neue Armbanduhr „Apple Watch“ versendet beispielsweise über eingebaute Sensoren pesönliche Daten über Pulsschlag, Kalorienverbrauch usw. über das Internet.
– Autos mit ihren vielen elektronischen Funktionen können ebenfalls schon von Kriminellen gehackt werden.

Auch Terroristen (wie kürzlich Islamisten den französischen TV-Sender TV5 kaperten und gleich 11 Programme des Senders „übernahmen“) stellen dabei eine Gefahr dar.
Nach Abschaffung von Bargeld und Aufbau elektronischer Zahlungssysteme (wie RFID oder NFC-Funkchips) eröffnen sich Hackern noch mehr Chancen…

Alle diese Geräte haben eine Achillesferse, weil sie nicht so entwickelt wurden, mögliche Hackerangriffe abwehren zu können.
Doch das ist nicht allein ein technisches Problem, sondern eine Akte psychologischer Kriegsführung.
Bei der TV5-Attacke war das genau der Fall. Parallel zur gleichzeitigen „Programmänderung“ auf 11 TV5-Kanälen veröffentlichten die islamistischen Hacker auch auf den gekaperten Social-Media-Kanälen des Senders mehrere Terrorbotschaften.

Und eine riesige Gefahr geht mit den Atomwaffen einher. Diese können z.B. durch virtuelle Kriegsführung zur Erpressung genutzt werden. In Pakistan gibt es bereits jetzt radikale Gruppierungen, die sich mit dem Islamischen Staat solidarisch erklärt haben.

Zahl der Atomsprengköpfe in den Atomwaffenstaaten:

  • USA 1.597 (offiziell)
  • Russland 1.582
  • China etwa 250
  • Frankreich 290
  • Großbritannien 120
  • Pakistan 100 bis 120
  • Indien 90 bis 110
  • Israel 80 bis 100
Cartoon: Atom-Gipfel (medium) by Kostas Koufogiorgos tagged karikatur,koufogiorgos,illustration,cartoon,atomgipfel,vonderleyen,uschi,europa,russland,krim,krise,konflikt,erde,welt,atompilz,atomwaffen,krieg,verteidigungsministerin,sanktionen,karikatur,koufogiorgos,illustration,cartoon,atomgipfel,vonderleyen,uschi,europa,russland,krim,krise,konflikt,erde,welt,atompilz,atomwaffen,krieg,verteidigungsministerin,sanktionen
Cartoon: Kostas Koufogiorgos

Quelle: Investorverlag,14.05.2015